Haftpflichtversicherung 2018-12-10T17:21:16+00:00

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Home Haftpflichtversicherung Lesezeit: 20 min

Die private Haftpflichtversicherung gehört ausnahmslos zu den Versicherungen, die jeder haben sollte. Sie übernimmt die Schäden, die Sie aus Versehen, unbeabsichtigt oder unachtsam verursachen. Selbst wenn Sie leichtsinnig handeln sollten oder Pflichten vergessen, zahlt die Privathaftpflicht für durch Sie entstandene Schäden.

Achten Sie dabei auf hohe Deckungssummen. Mindestens 20 Millionen Euro Deckungssumme sind empfehlenswert. Bedenken Sie dabei auch, dass in Ihrem Versicherungsvertrag eine Ausfalldeckung integriert ist. Sie schützt Sie, wenn jemand Ihnen einen Schaden zufügt und nicht zahlen kann. Dann übernimmt Ihre Versicherung Ihren Schaden.

Eine Privathaftpflichtversicherung ist äußerst sinnvoll. Denn Sie schützt Sie davor, finanziell zu haften und so viel zahlen zu müssen, dass Ihnen ein Leben in Armut droht. Lassen Sie sich beraten und nutzen Sie den wefox-Beratungsservice, um bestmöglich geschützt zu sein.

Haftpflichtversicherung vergleichen:
Treffen Sie die für Sie bestmögliche Wahl.

Es geht manchmal so schnell: Sie sind einen Moment unachtsam und schon ist es passiert. Sie sind bei Bekannten zuhause, gestikulieren lebendig beim Erzählen  und stoßen unbeabsichtigt mit Ihrem Ellenbogen gegen die Scheibe der antiken Vitrine. Dabei fällt ein Glas heraus und geht zu Bruch.

Jetzt ist guter Rat teuer. Super, wenn Sie eine private Haftpflichtversicherung haben. Dann wird dieser Schaden gedeckt. Haben Sie keine, müssen Sie selbst dafür aufkommen. Doch eine Haftpflichtversicherung deckt nicht jeden Schaden. Es kommt immer auf den Leistungsumfang und die Deckungssumme an.

Vergleichen Sie

Ein Vergleich von Privathaftpflichtversicherungen ist deshalb besonders wichtig – gerade dann, wenn es zu Personenschäden kommt. So kann es schnell zu hohen Kosten kommen, die Sie ein Leben lang begleiten und Ihre Existenz gefährden.Weitere Beispiele aus dem Alltag, die durch eine Haftpflichtversicherung abgedeckt werden:

  • Volleyball
    Sie spielen Volleyball mit Freunden im Garten. Sie schmettern den Ball mit voller Elan übers Netz. Leider schießt der Ball übers Ziel hinaus und brettert in die Terrassenscheibe Ihres Nachbars. Sie geht zu Bruch. Ihr Nachbar verlangt von Ihnen, den Schaden zu ersetzen.
  • Blattwerk
    Im Herbst vergessen Sie, den Gehweg vor Ihrem Haus von glitschigen Blättern zu befreien. Ein Passant rutscht aus, stürzt und bricht sich den Arm. Er verklagt Sie daraufhin auf Schmerzensgeld.
  • Leistung
    In diesen Fällen ist eine private Haftpflichtversicherung Ihr persönlicher Schutzschirm vor hohen Kosten. Vergleichen Sie daher Anbieter für Haftpflichtversicherungen und deren Leistungsumfang sowie die Deckungshöhe genau. Private Haftpflichtversicherungen vergleichen ist gerade 2018 günstig, falls Sie noch eine alte Haftpflichtversicherung haben sollten. Denn diese sind oft mit einer niedrigeren Deckungssumme ausgestattet als neuere Verträge. Wir empfehlen Ihnen, den Vertrag in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und Anpassungen vorzunehmen.

Vergleichen von Haftpflichtversicherungen:
Auf die Details kommt es an.

Geeignete Tarife unterscheiden sich in den Details: Achten Sie deshalb genau auf Vertragsklauseln, die Ihnen wichtig erscheinen. Bedenken Sie dabei nur, dass Sie niemals jede Eventualität abdecken können.

Kinder:
In der Privathaftpflicht sind Kinder in der Regel mitversichert, bis sie ihre Ausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben. Sie sind bis zum Alter von 7 Jahren nicht deliktfähig.

Paare:
Wenn Ihr Partner/In mit Ihnen zusammenzieht, dann benötigen Sie nur eine Haftpflichtversicherung.

Gefälligkeitsschäden:
Sie sind essentiell bei einer privaten Haftpflichtversicherung und einem Vergleich. Helfen Sie bei beispielsweise einem Freund dabei, die Garage aufzuräumen, und beschädigen aus Versehen das in ihr geparkte Auto, dann greift die Privathaftpflichtversicherung, falls Gefälligkeitsschäden mitversichert sind.

Schlüsselverlust:
Verlieren Sie mal Ihre Schlüssel von Ihrem Mehrfamilien-Mietshaus oder dem Büro, dann kann dieses Malheur schnell sehr teuer werden. Oftmals muss die gesamte Schließanlage im Gebäude ausgetauscht werden. In diesem Fall kommt eine Schlüsselversicherung für die entstandenen Kosten auf.

Zusatzschutz von Leihgaben:
Sie leihen sich öfter einmal etwas von Freunden, Verwandten oder Kollegen? Dann ist ein zusätzlicher Schutz für Sie eventuell sinnvoll. Sie leihen sich den Rasenmäher des Nachbarn und beschädigen ihn unabsichtlich, weil sie mit den Schermessern über einen Stein gleiten, der im Gras versteckt liegt. Die Messer sind dann hin und ihr Nachbar hat den Schaden. Ein Zusatzschutz deckt diese Schäden ab. Falls Sie Haftpflichtversicherungen vergleichen und sich gern mal etwas ausleihen, dann behalten Sie diesen Zusatzschutz unbedingt im Hinterkopf.

Haftpflichtversicherungen vergleichen können Sie entweder im Internet bei der Google-Suche, auf Vergleichsportalen oder von Versicherungsmaklern. Einfacher haben Sie es, wenn Sie den Haftpflichtversicherungs-Vergleich von unseren Versicherungsexperten bei wefox übernehmen lassen. Sie finden für Sie das bestmögliche Angebot und die optimalen Tarife.

Haftpflichtversicherung für Tierhalter:
Schäden absichern, die Ihr Hund verursacht.

Wer einen Hund hat, sollte sich gegen Schäden absichern, die dieser anrichten könnte – mit einer Haftpflichtversicherung für Hunde. In sechs Bundesländern besteht die Pflicht, eine Tierhalterhaftpflicht für Hunde abzuschließen. Ihr Vierbeiner ist nämlich nicht durch Ihre private Haftpflichtversicherung mitversichert.

In Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ist eine Haftpflichtversicherung absolute Pflicht. Für Kampfhunde oder Listenhunde gelten strengere Vorschriften – nur Mecklenburg-Vorpommern sieht das etwas lockerer. Achten Sie daher immer genau auf die Hunderassenbezeichnung! Sie ist maßgeblich für die Ermittlung des Tarifes. Aber keine Sorge: Hunde-Haftpflichtversicherungen sind relativ erschwinglich.

Zum Glück für Herrchen oder Frauchen:
Auch fahrlässige Schäden sind abgesichert.

Die Hundehaftpflichtversicherung deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab und kommt für die Kosten auf. Als ein Personenschaden gilt ein Biss, als Sachschaden zum Beispiel eine angeknabberte Couch. Vermögensschäden entstehen, wenn Ihr Hund eine Person beißt und diese längere Zeit bei der Arbeit ausfällt.

Ein Verdienstausfall wird ebenfalls von der Haftpflichtversicherung für Hunde abgedeckt. Besonders wichtig ist eine Hundehalterhaftpflicht, wenn Sie nicht in der Nähe Ihres Hundes sind. Gesetzt den Fall, Ihr Hund beißt beispielsweise Ihrem Nachbarsjungen in die Hand. So ist dieser Schaden auch gedeckt, wenn Sie Ihre Oma gebeten haben, auf Ihren Hund aufzupassen. So sind auch Hundesitter durch die Versicherung abgesichert.

Achtung: Nicht durch die Haftpflichtversicherung für Hunde abgedeckt, sind Schäden, die Ihr Hund Familienmitgliedern zufügt. Das wird dann über die private Unfallversicherung abgewickelt.

Übrigens: Jagdhunde sind generell über eine Jagdhaftpflichtversicherung zu versichern.

Versicherungspflicht für Kampfhunde:
In jedem Bundesland gelten andere Regeln.

Eine Pflicht zur Versicherung Ihres Hundes besteht in den bereits genannten Bundesländern. Nur in Mecklenburg-Vorpommern entfällt diese – auch für Kampfhunde. Welche Rasse als gefährlich gilt, ist auch Ländersache. In Bayern gilt ein American Pitbull als Kampfhund, in Niedersachsen hingegen grundsätzlich nicht. Niedersachsen kategorisiert Hunde nicht nach Rassen, sondern stuft Hunde erst als gefährlich ein, sollte bewiesen sein, dass sie es sind.

Haftpflichtversicherung für Hunde:
Das sind essentielle Leistungen.

Wenn Sie eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen möchte, sollten Sie unbedingt auf folgende Aspekte achten:

Deckschäden:
Sie haben einen Rüden. Dieser sorgt für ungewollten Nachwuchs bei einer Rassehündin. Dadurch kann dem Züchter ein wirtschaftlicher Schaden entstehen – zum Beispiel Tierarztkosten oder ein nicht reinrassiger Wurf.

Schäden an Mietsachen:
Ihr Hund zerkratzt das Parkett oder die Tür in Ihrer Mietwohnung. Diese Schäden sind dann abgedeckt – auch solche, die in Hotels oder Ferienwohnungen entstehen. Empfohlen wird allgemeine eine Versicherungssumme von mindestens 250.000 Euro.

Vermögensschäden:
Falls Ihr Hund einmal jemanden beißt, der dadurch länger im Beruf ausfällt, dann übernimmt die Versicherung die Kosten für die wirtschaftlichen Nachteile des Geschädigten. Empfohlen ist eine Deckungshöhe von 50.000 Euro.

Absicherung im Ausland:
Nehmen Sie Ihren Hund mit auf Reisen, dann sollte er auch im Ausland versichert sein. Der Versicherungsschutz gilt in der Regel für ein Jahr. Bei einigen Versicherungen wird zwischen Aufenthalten innerhalb Europas und weltweit unterschieden. Achten Sie dabei genau auf die Vertragsbedingungen der Versicherungsanbieter.

So schließen Sie eine Tierhaftpflichtversicherung ab:
Clever Ihren Hund versichern.

Beachten Sie folgende Punkte beim Abschluss einer Hundehalterhaftpflicht, dann sind Sie und Ihr bester Freund geschützt:

Anbieterwechsel:
Vergleichen Sie Versicherungen und wechseln Sie, sofern Sie feststellen, dass Ihre Bedingungen bei Ihrem aktuellen Anbieter nicht die besten sind. Die Kündigungsfrist beträgt generell drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres.

Weitere Hunde beim selben Anbieter:
Bei vielen Anbietern erhalten Sie einen Rabatt, wenn Sie mehrere Hunde versichern – bei vielen Versicherern schon ab dem zweiten Haustier. Zusätzlich bieten einige Anbieter auch einen Welpenschutz an. Das heißt, dass der süße Nachwuchs einige Monate mitversichert ist.

Selbstbeteiligung:
Beiträge können Sie ebenso senken, wenn Sie eine Selbstbeteiligung wählen. Schon ein Selbstbehalt von 100-300 Euro können Ihren Beitrag schmälern.

Deckungssumme:
Versicherer bieten in der Regel Deckungssummen zwischen 3 und 10 Millionen Euro an. Nicht zwangsläufig aber, senkt eine niedrigere Deckungssumme auch den Tarif. Allgemein wird eine Deckungssumme von rund 5 Millionen Euro empfohlen.

Lassen Sie sich diesbezüglich von unseren Versicherungsexperten beraten. Er findet den optimalen Tarif für Ihren geliebten Vierbeiner und den bestmöglichen Schutz für Sie.

KFZ-Haftpflichtversicherung:
Mit Sicherheit mobil.

Sind Sie Halter eines KFZ? Dann sind Sie in Deutschland dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung fürs Auto abzuschließen. Sie deckt Schäden ab, die Sie anderen Personen und deren Kraftfahrzeugen zufügen. Die Versicherungssumme sollte eine Höhe von 100 Millionen Euro haben – so lautet unsere Empfehlung. Schäden, die am eigenen Wagen entstehen, sind durch die Voll- oder Teilkasko-Versicherung geschützt.

Felix Maschefski - Unser Versicherungsexperte

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Haftpflicht fürs Auto:
Was gibt es zu beachten?

Gesetzlich ist eine Mindestdeckungssumme in der KFZ-Haftpflicht von 7,5 Millionen Euro für Personenschäden vorgeschrieben – 1,12 Millionen für Sachschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden. Gerade dann, wenn mehrere Personen in einen Unfall verwickelt sind, kann eine niedrige Deckungssumme schnell ausgereizt sein. Daher ist es ratsam, eine deutlich höhere Summe bei einer Haftpflichtversicherung fürs Auto abzuschließen. In der Regel werden bei seriösen Versicherungen hohe Summen zugrunde gelegt.

Wichtig: Achten Sie im Ausland darauf, zu prüfen, in welchen Gebieten Ihre eigene KFZ-Haftpflicht greift.

KFZ-Haftpflichtversicherung bei einem Autounfall:
Das zahlt die Versicherung.

Kostenübernahme

Verursachen Sie bei einem anderen Fahrzeug einen Schaden, so zahlt die Versicherung dem Unfall-Opponenten die Abschleppgebühren, Reparaturkosten, den Mietwagen oder sogar die Neubeschaffung im Fall eines Totalschadens. Ferner werden auch Gebäudeschäden ersetzt, die durch den Unfall entstanden sind. Bei Personenschäden, dazu zählen auch Bei- und Mitfahrer, übernimmt die Haftpflichtversicherung fürs Auto die Heilkosten, Schmerzensgeld sowie Verdienstausfall.

Folgeschäden

Bei Folgeschäden kann es auch zu der Zahlung einer lebenslangen Rente an den Geschädigten kommen. Da kommt schnell eine hohe Summe zusammen – ohne Versicherungsschutz wären Sie finanziell ruiniert! Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug zahlt die Auto-Haftpflichtversicherung allerdings nicht. In diesem Fall steht die Kaskoversicherung für diese Kosten ein.

Sonstige Schäden

Auch Schäden an der Windschutzscheibe, wie ein Steinschlag, werden grundsätzlich nicht übernommen – selbst wenn sie durch ein vorausfahrendes Auto verursacht werden. Sonderfälle sind, wenn der Versicherte Fahrerflucht begeht, ohne Führerschein, Betriebserlaubnis, alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss fährt. Die KFZ-Pflichtversicherung zahlt in diesem Fall vorerst, holt sich das Geld aber vom versicherten Fahrer zurück – nimmt ihn also in Regress. Oftmals ist die Regresssumme auf maximal 5.000 Euro pro Verstoß limitiert.

Auch gut zu wissen: Wird von Ihrem Unfallgegner eine überhöhte Zahlung gefordert, oder gar unberechtigt, dann schützt Sie die KFZ-Haftpflicht ebenso wie eine Rechtsschutzversicherung – diese verteidigt Sie im Streitfall.

Die KFZ-Haftpflichtversicherung:
Das kostet Sie der Schutz.

Faktoren

Pauschal lässt sich das nicht beantworten. Verschiedene Faktoren sind davon abhängig. Zum Beispiel vom Fahrzeugtyp, der PS-Stärke, ob es sich um einen erfahrener Autofahrer oder einen Fahranfänger handelt. Bei jeder Beitragsberechnung wird jedes in Deutschland zugelassene Fahrzeugmodell einer Typklasse zugeordnet. Je nach Typklasse wird ermittelt, wie hoch das Risiko ist, dass ein Fahrzeug zum Fall für die Versicherung wird.

Typklasse

Zugrunde gelegte Werte sind zum Beispiel, wie oft wird ein Fahrzeugmodell gestohlen oder in Unfälle verwickelt wird. Diese Typklasseneinteilung wird einmal im Jahr aktualisiert. Sie ist Grundlage für die Beitragsberechnung Ihrer Haftpflichtversicherung fürs Auto. In der KFZ-Haftpflichtversicherung gibt es die Typklassen 10-25, in der Teilkasko 10-33, in der Vollkasko 10-34. Je höher die Typklasse, desto höher der Versicherungsbeitrag.

Regionalklasse

Ein weiterer Faktor ist die Regionalklasse – dort, wo die Zulassung des Autos stattgefunden hat. Diese richtet sich nach den Angaben Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und ergibt sich aus der Unfallbilanz, dem Fahrverhalten, der Fahrzeugzulassungsanzahl sowie den örtlich vorherrschenden Straßenverhältnissen und Witterungsbedingungen. Je niedriger die Zahl, desto weniger müssen Sie zahlen. Die Haftpflicht fürs KFZ zählt 12 Regionalklassen, die Teilkasko 19 und die Vollkasko 9.

Gut, zu wissen: Die teuersten Regionalklassen sind übrigens in Berlin, Hamburg und München sowie in Teilen Bayerns.

Haftpflichtversicherung im Test:
So finden Sie den besten Tarif.

Vergleichen

Vergleichsportale sind ein nützliches Tool auf der Suche nach einem günstigen Tarif für eine Haftpflichtversicherung. Sie bieten Ihnen, nach Eingabe der relevantesten Daten, einen Überblick über die Tarife vieler Anbieter – aber eben nicht von allen Versicherern für eine Haftpflicht. Daher kommen Sie mit Vergleichsportalen nicht unbedingt auf den für Sie günstigsten Preis.

Testen

Am besten ist es, wenn Sie Haftpflichtversicherungen im Test vergleichen. Dazu gibt es zum Beispiel die Stiftung Warentest. Eine weitere Alternative: Haftpflichtversicherung testen, lässt sich sinnvoll und zielführend über einen Vergleich. Kombinieren Sie dabei idealerweise zwei Vergleichsportale und testen Sie so Ihre Anforderungen.

Noch ein Tipp: Vergleichen Sie keinesfalls nur bei den Direktversicherern bei der Haftpflichtversicherung im Finanztest, denn Sie können in der Tat auf hochpreisige Anbieter stoßen und so ein verfälschten Haftpflichtversicherung-Testsieger küren und so herausfinden, welche für Sie die beste ist.

Lassen Sie sich doch dazu von unseren Versicherungsexperten beraten. Sie wissen, welche Versicherer im Test am besten abschneiden, können gezielt vergleichen und Angebote für Sie heraussuchen, die gut zu Ihnen passen.

Haftpflichtversicherung privat abschließen:
Ab welchem Alter ist sie wichtig.

Ab wann Sie einen Haftpflicht-Versicherungsschutz wählen sollten, hängt davon ab, welche Ausbildung Sie machen. Studenten sollen ab dem 25. Lebensjahr eine eigene Privathaftpflichtversicherung abschließen. Auszubildende sollten bereits ab dem 18. Lebensjahr abgesichert sein. Das gilt aber nur, wenn Kinder noch im Haushalt ihrer Eltern leben – sonst gilt grundsätzlich das 18. Lebensjahr, also bei Volljährigkeit. Denn sonst droht bei einem selbst verursachten Schaden kein Versicherungsschutz – und damit die Selbsthaftung mit dem eigenen Vermögen.

Schutz für Senioren ab 60 Jahren:
Gibt es Sondertarife für eine private Haftpflichtversicherung ?

Senioren

Es gibt spezielle Seniorentarife, die günstiger sind als die normalen. Die Leistungen allerdings bleiben hier dieselben. Dennoch raten wir Ihnen, sich auch im Alter entsprechend abzusichern. Aber es gilt ebenso wie für junge Menschen: Schaden Sie bei einem Missgeschick oder einem Unfall anderen, könnten Ihnen hohe Schadenersatzansprüche drohen. Ggerade dann, wenn es zu Personenschäden kommt, die langfristige, medizinische Behandlungen und damit verbundene Folgekosten nach sich ziehen.

Denken Sie daran: Die Haftpflichtversicherung schützt Sie privat nicht nur vor Schadensersatzforderungen, sondern auch vor unberechtigten Ansprüchen. Sie bietet Ihnen also auch einen passiven Rechtsschutz, der sehr hilfreich werden kann.

Beratung

Haftpflichtversicherungen auf Testportalen zu vergleichen, ist eine gute Alternative – wenn Sie wechseln wollen oder auch einen neuen Vertrag abschließen möchten. Mit einem Online-Tarifrechner können Sie schon mal vorab testen, ob Sie günstige oder passenden Angebote finden. Unter den Testergebnissen finden Sie dann auch Seniorentarife. Selbst falls Sie schon eine bestehende Haftpflichtversicherung haben, können Sie bei Ihrem Anbieter auch Preisnachlässe erhalten.

Fragen Sie dazu auch unsere Versicherungesprofis von wefox. Sie helfen Ihnen dabei, den idealen Seniorentarif aufzuspüren.

Kosten für eine Haftpflichtversicherung:
Damit sollten Sie rechnen.

Alle Kosten für eine Haftpflichtversicherung (ob für Sie privat oder fürs Auto) sind je nach Anbieter und Tarif unterschiedlich. Einen soliden Versicherungsschutz erhalten Sie allerdings schon für einen vergleichsweise niedrigen jährlichen Betrag – für bereits unter 100 Euro. Absolut sinnvoll, wenn Sie bedenken, dass eine unachtsame Handlung einen erheblichen finanziellen Schaden verursachen kann.

Achtung: Die übliche Laufzeit beträgt ein Jahr. Nach spätestens 3 Jahren können Sie Verträge mit längerer Laufzeit kündigen.

Haftpflichtversicherung:
Einen Schaden einwandfrei melden.

So melden Sie einen Schaden richtig:

1. Prüfen Sie, ob es sich lohnt, den Schaden überhaupt zu melden

Falls ein Selbstbehalt vereinbart und der Schaden überschaubar ist, dann übersteigt der eigentliche Selbstbehalt oft den Wert. Zahlen Sie daraufhin lieber selbst.

2. Informieren Sie sich bei Ihrer Haftpflichtversicherung über die Vorgehensweise

Gerade bei Personenschäden ist es dringend ratsam, Schäden unverzüglich zu melden. Nehmen Sie auf gar keinen Fall, selbst Zahlungen vor – ohne Abstimmung mit Ihrem Versicherer. Die Versicherung prüft, ob Schadensersatzforderungen berechtigt sind und reguliert diese im Falle einer Leistungspflicht.

3. Dokumentation von Schäden

Sachschäden:
Kommt es zu einem Sachschaden, sollten Sie ein Foto oder ein Video vom entstandenen Schaden machen, um die Art und den Umfang des Schadens deutlich zu machen. Es kommt auch vor, dass Versicherer verlangen, nichts am Schadensort zu verändern, damit sich ein Gutachter ein Bild vom Geschehen machen kann.

Das kommt aber bei kleineren Schäden eher selten vor. Zum Beispiel dann, wenn Sie den teuren Flachbild-TV Ihres Nachbars umwerfen. Es kann auch sein, dass  das beschädigte Gerät eingesandt oder zum Gutachter gebracht werden muss.

Personenschäden:
Bei Personenschäden raten wir Ihnen, nach möglichen Zeugen zu suchen. Durch Sie lassen sich Erkenntnisse gewinnen, dass Sie im Schadensfall gar nicht der Verursacher sind – obwohl Ihr Unfallgegner das behauptet oder Sie es fälschlicherweise denken. Es kann auch herauskommen, dass Sie nur eine Teilschuld trifft.

In solchen Fällen werden die Kosten entsprechend des Umfangs Ihrer Teilschuld unter den involvierten Parteien aufgeteilt. Di Haftpflichtversicherer klären die Angelegenheit dann untereinander.

4. Beweisführung bei Ausfalldeckung

Bei einigen Tarifen zur Haftpflichtversicherung gibt es eine Ausfalldeckung. Diese wird dann wichtig, wenn Sie als Versicherter selbst der Geschädigte sind  und derjenige, der den Schaden verursacht hat, selbst nicht für diesen aufkommen kann oder will. Auch dann, wenn der Verursacher keinen Haftpflichtversicherungsschutz besitzt.

Grundsätzlich zahlt eine Haftpflichtversicherung nur dann, wenn auch ein rechtskräftiger Vollstreckungstitel vorliegt. Oder durch einen Notar beglaubigt worden ist, dass ein der Schadenverursacher seine Schuld eingestanden hat. Deshalb ist es in Ihrem eigenen Interesse besonders wichtig, wenn Sie Schäden ganz genau dokumentieren. Damit gehen Sie bei einer Schadensmeldung später nicht leer aus, wenn Ihnen etwas zusteht.

Die Haftpflichtversicherung kündigen:
Das gibt es zu beachten.

Die Kündigungsfrist bei den Haftpflichtversicherungen ist in den Vertragsbedingungen geregelt. In der Regel 3 Monate vor Ende der Vertragslaufzeit. Sollte bis zum Stichtag Ihre Kündigung nicht bei Ihrem Versicherer vorliegen, dann verlängert sich der Vertrag automatisch um ein Jahr.

Es gibt auch Fristen nach der Schadensregulierung. Unter bestimmten Bedingungen können Versicherte nach der 3-Monats-Kündigungsfrist kündigen und von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Das ist dann der Fall, wenn …

  • ein Schaden reguliert worden ist
  • die Haftpflichtversicherung die Beiträge erhöht – ohne Leistungsverbesserung

Durch das Sonderkündigungsrecht können Sie dann innerhalb eines Monats Ihre private Haftpflichtversicherung kündigen.

Dazu finden Sie im Internet über die Google-Suche entsprechende Kündigungsvorlagen als Muster. Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, kontaktieren Sie gern unsere Versicherungsspezialisten. Sie helfen Ihnen gern weiter.

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