Günstige Haftpflichtversicherung:
Vergleich und Beratung.

Jetzt günstig eine Haftpflichtversicherung abschließen
und im Schadensfall auf der sicheren Seite sein.

  • Die Must-have-Versicherung für jeden
  • Variable Deckungssummen möglich
  • Schon zu günstigen Beiträgen zu haben

Jetzt absichern

Home Haftpflichtversicherung Lesezeit: 14 min

Die private Haftpflichtversicherung gehört zu den Versicherungen, die ausnahmslos jeder haben sollte. Sie übernimmt die Schäden, die du aus Versehen, unbeabsichtigt oder unachtsam verursachst. Selbst wenn du leichtsinnig handelst oder Pflichten vergisst, zahlt die Privathaftpflicht für durch dich entstandene Schäden.

Achte dabei auf hohe Deckungssummen. Mindestens 20 Millionen Euro Deckungssumme sind empfehlenswert. Bedenke dabei auch, dass in deinem Versicherungsvertrag eine Ausfalldeckung integriert ist. Sie schützt dich, wenn jemand dir einen Schaden zufügt und nicht zahlen kann. Dann übernimmt deine Versicherung den für dich entstandenen Schaden.

Eine Privathaftpflichtversicherung ist äußerst sinnvoll. Denn sie schützt dich davor, finanziell zu haften und so viel zahlen zu müssen, dass dir ein Leben in Armut droht. Lass dich beraten und nutze den wefox-Beratungsservice, um bestmöglich geschützt zu sein.

Haftpflichtversicherung vergleichen:
Treffe die für dich bestmögliche Wahl.

Manchmal geht es so schnell: Ein Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert. Du bist bei Bekannten zuhause, gestikulierst lebendig beim Erzählen und stößt unbeabsichtigt mit deinem Ellenbogen gegen die Scheibe einer antiken Vitrine. Dabei fällt ein Glas heraus und geht zu Bruch.

Jetzt ist guter Rat teuer. Super, wenn du eine private Haftpflichtversicherung hast. Denn dann wird dieser Schaden gedeckt. Hast du keine, musst du selbst dafür aufkommen. Doch eine Haftpflichtversicherung deckt nicht jeden Schaden. Es kommt immer auf den Leistungsumfang und die Deckungssumme an.

Vergleichen ist wichtig

Ein Vergleich von Privathaftpflichtversicherungen ist deshalb besonders wichtig – gerade dann, wenn es zu Personenschäden kommt. Dabei kann es schnell zu hohen Kosten kommen, die dich ein Leben lang begleiten und deine Existenz gefährden.

Ein paar Beispiele aus dem Alltag, die durch eine Haftpflichtversicherung abgedeckt werden:

  • Volleyball
    Du spielst Volleyball mit Freunden im Garten und schmetterst den Ball voller Elan übers Netz. Leider schießt der Ball übers Ziel hinaus und brettert in die Terrassenscheibe deines Nachbarn, die zu Bruch geht. Dein Nachbar verlangt von dir, für den Schaden aufzukommen.
  • Blattwerk
    Im Herbst vergisst du, den Gehweg vor deinem Haus von glitschigen Blättern zu befreien. Ein Passant rutscht aus, stürzt und bricht sich den Arm. Er verklagt dich daraufhin auf Schmerzensgeld.

In diesen Fällen ist eine private Haftpflichtversicherung dein persönlicher Schutzschirm vor hohen Kosten. Vergleiche daher Anbieter für Haftpflichtversicherungen und deren Leistungsumfang sowie die Deckungshöhe genau. Private Haftpflichtversicherungen zu vergleichen ist besonders im Jahr 2019 günstig, falls du noch eine alte Haftpflichtversicherung haben solltest. Denn ältere Verträge sind oft mit einer niedrigeren Deckungssumme ausgestattet als neuere. Wir empfehlen, deinen Vertrag in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und wenn nötig Anpassungen vorzunehmen.

Vergleich von Haftpflichtversicherungen:
Auf die Details kommt es an.

Geeignete Tarife unterscheiden sich in den Details. Achte deshalb genau auf Vertragsklauseln, die dir wichtig erscheinen. Bedenke dabei allerdings, dass du niemals jede Eventualität abdecken kannst.

Kinder:
In der Privathaftpflicht sind Kinder in der Regel mitversichert, bis sie ihre Ausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben. Bis zum Alter von 7 Jahren sind sie nicht deliktfähig.

Paare:
Wenn dein/e Partner/in mit dir zusammenzieht, dann benötigt ihr nur eine Haftpflichtversicherung.

Gefälligkeitsschäden:
Gefälligkeitsschäden sind essentiell bei einer privaten Haftpflichtversicherung und einem Vergleich. Hilfst du beispielsweise einem Freund dabei, die Garage aufzuräumen, und beschädigst aus Versehen das in ihr geparkte Auto, dann greift die Privathaftpflichtversicherung, falls Gefälligkeitsschäden mitversichert sind.

Schlüsselverlust:
Verlierst du den Schlüssel deines Mehrfamilien-Mietshauses oder Büros, dann kann dieses Malheur schnell sehr teuer werden. Oftmals muss die gesamte Schließanlage im Gebäude ausgetauscht werden. In diesem Fall kommt eine Schlüsselversicherung für die entstandenen Kosten auf.

Zusatzschutz von Leihgaben:
Sie leihen sich öfter einmal etwas von Freunden, Verwandten oder Kollegen? Dann ist ein zusätzlicher Schutz eventuell sinnvoll für dich. Du leihst dir beispielsweise den Rasenmäher deines Nachbarn aus und beschädigst ihn unabsichtlich, weil du mit den Schermessern über einen Stein fährst, der im Gras versteckt liegt. Die Messer sind dann hin und dein Nachbar hat den Schaden. Ein Zusatzschutz deckt diese Schäden ab. Wenn du gerade Haftpflichtversicherungen vergleichst und dir gern mal etwas ausleihst, dann behalte diesen Zusatzschutz unbedingt im Hinterkopf.

Haftpflichtversicherungen kannst du entweder mithilfe von Internetsuchmaschinen, Vergleichsportalen oder Versicherungsmaklern vergleichen. Noch einfacher ist es, wenn du den Haftpflichtversicherungs-Vergleich von unseren Versicherungsexperten bei wefox übernehmen lässt. Sie finden für dich das bestmögliche Angebot und die optimalen Tarife.

Haftpflichtversicherung für Tierhalter:
Schäden absichern, die dein Hund verursacht.

Wer einen Hund hat, sollte sich gegen Schäden absichern, die dieser verursachen könnte – mit einer Haftpflichtversicherung für Hunde. In sechs Bundesländern besteht die Pflicht, eine Tierhalterhaftpflicht für Hunde abzuschließen. Dein Vierbeiner ist nämlich nicht durch deine private Haftpflichtversicherung mitversichert.

In Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ist eine solche Haftpflichtversicherung absolute Pflicht. Für Kampfhunde oder Listenhunde gelten strengere Vorschriften – nur Mecklenburg-Vorpommern sieht das etwas lockerer. Achte daher immer genau auf die Hunderassenbezeichnung. Sie ist maßgeblich für die Ermittlung des Tarifes. Aber keine Sorge: Hunde-Haftpflichtversicherungen sind relativ erschwinglich.

Zum Glück für Herrchen oder Frauchen:
Auch fahrlässige Schäden sind abgesichert.

Die Hundehaftpflichtversicherung deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab und kommt für die Kosten auf. Als ein Personenschaden gilt ein Biss, als Sachschaden zum Beispiel eine angeknabberte Couch. Vermögensschäden entstehen, wenn dein Hund eine Person beißt und diese längere Zeit bei der Arbeit ausfällt.

Ein Verdienstausfall wird ebenfalls von der Haftpflichtversicherung für Hunde abgedeckt. Besonders wichtig ist eine Hundehalterhaftpflicht, wenn du nicht in der Nähe deines Hundes bist. Gesetzt den Fall, dein Hund beißt beispielsweise den Nachbarsjungen in die Hand. Dann ist dieser Schaden auch gedeckt, wenn du deine Oma gebeten hast, auf den Hund aufzupassen. So sind auch Hundesitter durch die Versicherung abgesichert.

Achtung: Nicht durch die Haftpflichtversicherung für Hunde abgedeckt sind Schäden, die dein Hund Familienmitgliedern zufügt. Das wird dann über die private Unfallversicherung abgewickelt.

Übrigens: Jagdhunde sind generell über eine Jagdhaftpflichtversicherung zu versichern.

Versicherungspflicht für Kampfhunde:
In jedem Bundesland gelten andere Regeln.

Eine Pflicht zur Versicherung deines Hundes besteht in den bereits genannten Bundesländern. Nur in Mecklenburg-Vorpommern entfällt diese – auch für Kampfhunde. Welche Rasse als gefährlich gilt, ist ebenfalls Ländersache. In Bayern gilt ein American Pitbull als Kampfhund, in Niedersachsen hingegen grundsätzlich nicht. Niedersachsen kategorisiert Hunde nicht nach Rassen, sondern stuft Hunde erst als gefährlich ein, sollte bewiesen sein, dass sie es sind.

Haftpflichtversicherung für Hunde:
Das sind essentielle Leistungen.

Wenn du eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen möchtest, solltest du unbedingt auf folgende Aspekte achten:

Deckschäden:
Du hast einen Rüden und dieser sorgt für ungewollten Nachwuchs bei einer Rassehündin. Dadurch kann dem Züchter ein wirtschaftlicher Schaden entstehen – zum Beispiel Tierarztkosten oder ein nicht-reinrassiger Wurf.

Schäden an Mietsachen:
Dein Hund zerkratzt das Parkett oder die Tür in deiner Mietwohnung. Diese Schäden sind dann abgedeckt – auch solche, die in Hotels oder Ferienwohnungen entstehen. Empfohlen wird allgemeine eine Versicherungssumme von mindestens 250.000 Euro.

Vermögensschäden:
Falls dein Hund jemanden beißt, der dadurch länger im Beruf ausfällt, dann übernimmt die Versicherung die Kosten für die wirtschaftlichen Nachteile des Geschädigten. Empfohlen ist eine Deckungshöhe von 50.000 Euro.

Absicherung im Ausland:
Nimmst du deinen Hund mit auf Reisen, sollte er auch im Ausland versichert sein. Der Versicherungsschutz gilt in der Regel für ein Jahr. Bei einigen Versicherungen wird zwischen Aufenthalten innerhalb Europas und weltweit unterschieden. Achte dabei genau auf die Vertragsbedingungen der Versicherungsanbieter.

So schließt du eine Tierhaftpflichtversicherung ab:
Deinen Hund clever versichern.

Beachtest du beim Abschluss einer Hundehalterhaftpflicht folgende Punkte, dann sind du und dein bester Freund geschützt:

Anbieterwechsel:
Vergleiche Versicherungen und wechsle, wenn du feststellst, dass die Bedingungen bei deinem aktuellen Anbieter nicht die besten sind. Die Kündigungsfrist beträgt generell drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres.

Weitere Hunde beim selben Anbieter:
Bei vielen Anbietern erhältst du einen Rabatt, wenn du mehrere Hunde versicherst – bei vielen Versicherern schon ab dem zweiten Haustier. Zusätzlich bieten einige Anbieter auch einen Welpenschutz an. Das heißt, dass süßer Nachwuchs für einige Monate mitversichert ist.

Selbstbeteiligung:
Du kannst Beiträge senken, wenn du eine Selbstbeteiligung wählst. Schon ein Selbstbehalt von 100-300 Euro kann deinen Beitrag schmälern.

Deckungssumme:
Versicherer bieten in der Regel Deckungssummen zwischen 3 und 10 Millionen Euro an. Eine niedrigere Deckungssumme senkt nicht zwangsläufig auch den Tarif. Allgemein wird eine Deckungssumme von rund 5 Millionen Euro empfohlen.

Lass dich diesbezüglich von unseren Versicherungsexperten beraten. Sie finden den optimalen Tarif für deinen geliebten Vierbeiner und den bestmöglichen Schutz für dich.

KFZ-Haftpflichtversicherung:
Mit Sicherheit mobil.

Bist du Halter eines KFZ? Dann bist du in Deutschland dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für dein Auto abzuschließen. Sie deckt Schäden ab, die du anderen Personen und deren Kraftfahrzeugen zufügst. Die Versicherungssumme sollte eine Höhe von 100 Millionen Euro haben – so unsere Empfehlung. Schäden, die am eigenen Wagen entstehen, sind durch die Voll- oder Teilkasko-Versicherung geschützt.

Felix Maschefski - Unser Versicherungsexperte

Unsere Experten sind für dich da.

Lass dich unverbindlich beraten:

Jetzt Kontakt aufnehmen

Haftpflicht fürs Auto:
Was gibt es zu beachten?

Gesetzlich ist eine Mindestdeckungssumme in der KFZ-Haftpflicht von 7,5 Millionen Euro für Personenschäden vorgeschrieben – 1,12 Millionen für Sachschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden. Gerade dann, wenn mehrere Personen in einen Unfall verwickelt sind, kann eine niedrige Deckungssumme schnell ausgereizt sein. Daher ist es ratsam, eine deutlich höhere Summe bei einer Haftpflichtversicherung fürs Auto abzuschließen. In der Regel werden bei seriösen Versicherungen hohe Summen zugrunde gelegt.

Wichtig: Achte im Ausland darauf, in welchen Gebieten deine eigene KFZ-Haftpflicht greift.

KFZ-Haftpflichtversicherung bei einem Autounfall:
Das zahlt die Versicherung.

Kostenübernahme

Verursachst du bei einem anderen Fahrzeug einen Schaden, so zahlt die Versicherung dem Unfall-Opponenten die Abschleppgebühren, Reparaturkosten, den Mietwagen oder sogar die Neubeschaffung im Fall eines Totalschadens. Ferner werden auch Gebäudeschäden ersetzt, die durch den Unfall entstanden sind. Bei Personenschäden, dazu zählen auch Bei- und Mitfahrer, übernimmt die Haftpflichtversicherung fürs Auto Heilkosten, Schmerzensgeld sowie Verdienstausfall.

Folgeschäden

Bei Folgeschäden kann es auch zu der Zahlung einer lebenslangen Rente an den Geschädigten kommen. Da kommt schnell eine hohe Summe zusammen – ohne Versicherungsschutz wärst du finanziell ruiniert. Schäden an deinem eigenen Fahrzeug zahlt die Auto-Haftpflichtversicherung allerdings nicht. In diesem Fall steht die Kaskoversicherung für diese Kosten ein.

Sonstige Schäden

Auch Schäden an der Windschutzscheibe, wie ein Steinschlag, werden grundsätzlich nicht übernommen – selbst, wenn sie durch ein vorausfahrendes Auto verursacht werden. Sonderfälle sind, wenn der Versicherte Fahrerflucht begeht, ohne Führerschein, Betriebserlaubnis, alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss fährt. Die KFZ-Pflichtversicherung zahlt in diesem Fall vorerst, holt sich das Geld aber von dem versicherten Fahrer zurück – nimmt ihn also in Regress. Oftmals ist die Regresssumme auf maximal 5.000 Euro pro Verstoß limitiert.

Auch gut zu wissen: Wird von deinem Unfallgegner eine überhöhte oder gar unberechtigte Zahlung gefordert, schützt dich die KFZ-Haftpflicht ebenso wie eine Rechtsschutzversicherung – letztere verteidigt dich im Streitfall.

Die KFZ-Haftpflichtversicherung:
Das kostet der Schutz.

Faktoren

Pauschal lässt sich das nicht beantworten, da die Kosten von verschiedenen Faktoren abhängen. Zum Beispiel vom Fahrzeugtyp, der PS-Stärke und ob es sich um einen erfahrenen Autofahrer oder einen Fahranfänger handelt. Bei einer Beitragsberechnung wird jedes in Deutschland zugelassene Fahrzeugmodell einer Typklasse zugeordnet. Je nach Typklasse wird ermittelt, wie hoch das Risiko ist, dass ein Fahrzeug zum Fall für die Versicherung wird.

Typklasse

Zugrunde gelegte Werte sind zum Beispiel, wie oft ein Fahrzeugmodell gestohlen oder in Unfälle verwickelt wird. Diese Typklasseneinteilung wird einmal im Jahr aktualisiert. Sie ist Grundlage für die Beitragsberechnung deiner Haftpflichtversicherung fürs Auto. In der KFZ-Haftpflichtversicherung gibt es die Typklassen 10-25, in der Teilkasko 10-33 und in der Vollkasko 10-34. Je höher die Typklasse, desto höher der Versicherungsbeitrag.

Regionalklasse

Ein weiterer Faktor ist die Regionalklasse – dort, wo die Zulassung des Autos stattgefunden hat. Diese richtet sich nach den Angaben Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und ergibt sich aus der Unfallbilanz, dem Fahrverhalten, der Fahrzeugzulassungsanzahl sowie den örtlich vorherrschenden Straßenverhältnissen und Witterungsbedingungen. Je niedriger die Zahl, desto weniger musst du zahlen. Die Haftpflicht fürs KFZ zählt 12 Regionalklassen, die Teilkasko 19 und die Vollkasko 9.

Gut zu wissen: Die teuersten Regionalklassen sind übrigens in Berlin, Hamburg und München sowie in Teilen Bayerns.

Haftpflichtversicherung im Test:
So findest du den besten Tarif.

Vergleichen

Vergleichsportale sind ein nützliches Tool auf der Suche nach einem günstigen Tarif für eine Haftpflichtversicherung. Sie bieten dir, nach Eingabe der relevantesten Daten, einen Überblick über die Tarife vieler Anbieter – aber eben nicht von allen Versicherern für eine Haftpflicht. Daher kommst du mit Vergleichsportalen nicht unbedingt auf den für dich günstigsten Preis.

Testen

Am besten ist es, wenn du Haftpflichtversicherungen im Test vergleichst. Dafür gibt es zum Beispiel die Stiftung Warentest. Eine weitere Alternative: Kombiniere idealerweise zwei Vergleichsportale und teste so deine Anforderungen.

Noch ein Tipp: Vergleiche keinesfalls nur bei den Direktversicherern der Haftpflichtversicherung im Finanztest, denn so kannst du in der Tat auf hochpreisige Anbieter stoßen und einen verfälschten Haftpflichtversicherungs-Testsieger küren.

Lass sich dazu von unseren Versicherungsexperten beraten. Sie wissen, welche Versicherer im Test am besten abschneiden, können gezielt vergleichen und Angebote für dich heraussuchen, die gut zu dir passen.

Haftpflichtversicherung privat abschließen:
Ab welchem Alter ist sie wichtig?

Ab wann du einen Haftpflicht-Versicherungsschutz wählen solltest, hängt davon ab, welche Ausbildung du machst. Studenten sollen ab dem 25. Lebensjahr eine eigene Privathaftpflichtversicherung abschließen. Auszubildende sollten bereits ab dem 18. Lebensjahr abgesichert sein. Das gilt aber nur, wenn Kinder noch im Haushalt ihrer Eltern leben – sonst gilt grundsätzlich das 18. Lebensjahr, also bei Volljährigkeit. Sonst droht bei einem selbst verursachten Schaden kein Versicherungsschutz – und damit die Selbsthaftung mit dem eigenen Vermögen.

Schutz für Senioren ab 60 Jahren:
Gibt es Sondertarife für eine private Haftpflichtversicherung?

Senioren

Es gibt spezielle Seniorentarife, die günstiger sind als die normalen. Die Leistungen bleiben hier dieselben. Dennoch raten wir dir, dich auch im Alter entsprechend abzusichern. Es gilt ebenso wie für junge Menschen: Schadest du durch ein Missgeschick oder einen Unfall anderen, können dir hohe Schadenersatzansprüche drohen. Gerade dann, wenn es zu Personenschäden kommt, die langfristige, medizinische Behandlungen und damit verbundene Folgekosten nach sich ziehen.

Denke daran: Die Haftpflichtversicherung schützt dich privat nicht nur vor Schadensersatzforderungen, sondern auch vor unberechtigten Ansprüchen. Sie bietet dir also auch einen passiven Rechtsschutz, der sehr hilfreich werden kann.

Beratung

Haftpflichtversicherungen auf Testportalen zu vergleichen, ist eine gute Alternative – wenn du wechseln willst oder einen neuen Vertrag abschließen möchtest. Mit einem Online-Tarifrechner kannst du schon mal vorab testen, ob du günstige oder passenden Angebote findest. Unter den Testergebnissen findest dann auch Seniorentarife. Falls du schon eine bestehende Haftpflichtversicherung hast, kannst du bei deinem Anbieter auch Preisnachlässe erhalten.

Frag dazu auch unsere Versicherungesprofis von wefox. Sie helfen dir dabei, den idealen Seniorentarif aufzuspüren.

Kosten für eine Haftpflichtversicherung:
Damit solltest du rechnen.

Alle Kosten für eine Haftpflichtversicherung (ob für dich privat oder für dein Auto) sind je nach Anbieter und Tarif unterschiedlich. Einen soliden Versicherungsschutz erhältst du allerdings schon für einen vergleichsweise niedrigen jährlichen Betrag – bereits für unter 100 Euro. Absolut sinnvoll, wenn man bedenkt, dass eine unachtsame Handlung einen erheblichen finanziellen Schaden verursachen kann.

Achtung: Die übliche Laufzeit beträgt ein Jahr. Nach spätestens 3 Jahren kannst du Verträge mit längerer Laufzeit kündigen.

Haftpflichtversicherung:
Einen Schaden einwandfrei melden.

So meldest du einen Schaden richtig:

1. Prüfe, ob es sich lohnt, den Schaden überhaupt zu melden

Falls ein Selbstbehalt vereinbart und der Schaden überschaubar ist, dann übersteigt der eigentliche Selbstbehalt oft den Wert. Zahle daraufhin lieber selbst.

2. Informiere dich bei deiner Haftpflichtversicherung über die Vorgehensweise

Gerade bei Personenschäden ist es dringend ratsam, Schäden unverzüglich zu melden. Nimm auf gar keinen Fall selbst Zahlungen vor – ohne Abstimmung mit deinem Versicherer. Die Versicherung prüft, ob Schadensersatzforderungen berechtigt sind und reguliert diese im Falle einer Leistungspflicht.

3. Dokumentation von Schäden

Sachschäden:
Kommt es zu einem Sachschaden, solltest du ein Foto oder ein Video vom entstandenen Schaden machen, um die Art und den Umfang des Schadens deutlich zu machen. Es kommt auch vor, dass Versicherer verlangen, nichts am Schadensort zu verändern, damit sich ein Gutachter ein Bild vom Geschehen machen kann.

Das kommt aber bei kleineren Schäden nur selten vor. Zum Beispiel dann, wenn du den teuren Flachbild-TV deines Nachbarn umwirfst. Es kann auch sein, dass das beschädigte Gerät eingesandt oder zum Gutachter gebracht werden muss.

Personenschäden:
Bei Personenschäden raten wir dir, nach möglichen Zeugen zu suchen. Durch sie kann zum Beispiel bewiesen werden, dass du gar nicht der Verursacher des Schadensfalls bist – obwohl dein Unfallgegner das behauptet oder du es fälschlicherweise denkst. Es kann auch herauskommen, dass dich nur eine Teilschuld trifft.

In solchen Fällen werden die Kosten entsprechend des Umfangs deiner Teilschuld unter den involvierten Parteien aufgeteilt. Die Haftpflichtversicherer klären die Angelegenheit dann untereinander.

4. Beweisführung bei Ausfalldeckung

Bei einigen Tarifen zur Haftpflichtversicherung gibt es eine Ausfalldeckung. Diese wird dann wichtig, wenn du als Versicherter selbst der Geschädigte bist und derjenige, der den Schaden verursacht hat, selbst nicht für diesen aufkommen kann oder will. Auch dann, wenn der Verursacher keinen Haftpflichtversicherungsschutz besitzt.

Grundsätzlich zahlt eine Haftpflichtversicherung nur dann, wenn auch ein rechtskräftiger Vollstreckungstitel vorliegt. Oder durch einen Notar beglaubigt worden ist, dass der Schadenverursacher seine Schuld eingestanden hat. Deshalb ist es in deinem eigenen Interesse besonders wichtig, Schäden ganz genau zu dokumentieren. Damit gehst du bei einer Schadensmeldung später nicht leer aus, wenn dir etwas zusteht.

Die Haftpflichtversicherung kündigen:
Das gibt es zu beachten.

Die Kündigungsfrist bei den Haftpflichtversicherungen ist in den Vertragsbedingungen geregelt. In der Regel 3 Monate vor Ende der Vertragslaufzeit. Sollte deine Kündigung bis zum Stichtag nicht bei deinem Versicherer vorliegen, dann verlängert sich der Vertrag automatisch um ein Jahr.

Es gibt auch Fristen nach der Schadensregulierung. Unter bestimmten Bedingungen können Versicherte nach der 3-Monats-Kündigungsfrist kündigen und von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Das ist dann der Fall, wenn …

  • ein Schaden reguliert worden ist
  • die Haftpflichtversicherung die Beiträge erhöht – ohne Leistungsverbesserung

Durch das Sonderkündigungsrecht kannst du innerhalb eines Monats deine private Haftpflichtversicherung kündigen. Dazu findest du im Internet entsprechende Kündigungsvorlagen als Muster. Falls du Fragen zu diesem Thema hast, kontaktiere einfach unsere Versicherungsspezialisten. Sie helfen dir gern weiter.

Jetzt individuell beraten lassen!

Mehr erfahren

War dieser Artikel hilfreich? NienJa

Bekannt aus Focus Gründerszene Süddeutsche Zeitung Welt Logos