Hundehaftpflichtversicherung2019-03-19T17:44:38+02:00

Hundehaftpflichtversicherung:
Vergleich und Beratung 2019.

Jetzt eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen –
damit Ihr Vierbeiner unbekümmert die Welt erkunden kann.

  • Abdeckung von Sach-, Personen- & Vermögensschäden
  • Versicherungsschutz auch im Ausland
  • Umfassende Absicherung zu günstigen Beiträgen

Ihren besten Freund absichern

Home Hundehaftpflichtversicherung Lesezeit: 11 min

Hundehaftpflichtversicherung:
Für jede Hunderasse den idealen Schutz.

Ganz gleich, ob Sie Ihr Heim mit einem Dackel, Labrador oder Golden Retriever teilen, Ihr bester Freund ist mit einer Hundehaftpflichtversicherung optimal versichert. Damit Ihr Vierbeiner seine alltäglichen Abenteuer erleben kann und Sie ihn entspannt dabei begleiten können. Dafür ist ein geeigneter Versicherungsschutz eine optimale Lösung – auch in den Bundesländern, in denen kein Schutz gesetzlich vorgeschrieben ist.

Sie haben die Wahl aus verschiedenen Hundehaftpflichtversicherungen und individuellen Tarifen, die alle Bedürfnisse abdecken. Wir geben Ihnen hier einen Überblick über das, worauf es bei einer Hundehaftpflichtversicherung ankommt.

Hundehaftpflichtversicherung:
Das ist abgedeckt.

Hunde sind von Natur aus neugierig und entdecken ihre Welt drinnen wie draußen. Es gibt jeden Tag neue Abenteuer zu erleben. Damit Sie als Frauchen oder Herrchen auch sorgenfrei Freude an den Aktivitäten Ihrer Spürnase haben.

Folgende Szenarien sind mit einer Hundehaftpflichtversicherung abgedeckt:

  • Kau- und Kratzspuren & sonstige Schäden in Ihrer Wohnung/Ihrem Haus
  • Passen Familienmitglieder/Freunde auf Ihren Hund auf, sind Schäden versichert
  • Urlaubsreisen mit Ihrem Hund
  • Mitversicherung von Welpen Ihrer Hündin bis zu einem bestimmten Alter

Wenn mit Ihrem Fellfreund mal das Temperament durchgeht, und er einen Fahrradfahrer zu Fall bringt, dann sind Schäden und Folgeschäden auch abgedeckt. Zudem sind viele weitere Szenarien versichert, an die Sie im ersten Moment gar nicht denken. Die Bedingungen der Versicherer für Hundehaftpflichtversicherungen sind so vielfältig wie Hunderassen selbst – ebenso wie die Leistungsbausteine. Nicht alles ist in nur einem Leistungspaket zu haben. Das schon vorab.

Hundehaftpflichtversicherungen:
Das sind die Leistungen.

Heim: Schäden an Mietsachen bei unbeweglichen Gegenständen

Wohnen Sie zur Miete, empfehlen wir Ihnen, den Leistungsbaustein für Mietsachschäden in Ihren Hundehaftpflichtversicherungsschutz zu integrieren. Denn die meiste Zeit des Tages verbringt Ihr Vierbeiner in Ihrem Zuhause – oft auch mal allein. Da kommt Ihr Hund auch mal auf abenteuerliche Ideen. Verursacht er dabei Schäden an festen Bestandteilen in Ihrer Wohnung, also dem Eigentum Ihres Vermieters, sind diese durch die Versicherung abgedeckt.

Vereinfacht gesagt:
Ihr Hund schabt an Türen, zerkratzt die Böden oder knabbert an der Tapete, so übernimmt das die Hundehaftpflicht. Alle Schäden an Ihrem eigenen Möbeln und Gegenständen tragen Sie selbst.

Scharfe Zähne und spitze Krallen hinterlassen manchmal ihre Spuren – gerade dann, wenn Sie Ihren Liebling mal allein lassen müssen. Die Enttäuschung darüber, dass Ihr Hund zuhause bleiben muss, kann sich auch mal gegen das Inventar richten. Da ist es gut zu wissen, dass Schäden an Fremdeigentum abgedeckt sind.

Hobbys & Freizeit: Leinenpflicht beachten

Natürlich zahlt eine Hundehaftpflichtversicherung auch dann, wenn Ihr Abenteurer ein Missgeschick verursacht und dabei nicht angeleint ist.

Aber Vorsicht:
Es gibt auch Orte, an denen eine gesetzliche Leinenpflicht vorgeschrieben ist – zum Beispiel in Landschafts- und Naturschutzgebieten, Parkanlagen oder öffentlichen Grünflächen. Diese Leinenpflicht kann ganzjährigen oder für einen bestimmten Zeitraum gelten – je nach Region.

Halten Sie sich am besten an diese Vorschriften, Ihren Hund in geschützten Bereichen anzuleinen. Das erspart Ihnen nur Ärger. Viele Hundehaftpflichtversicherungen zahlen nämlich nicht für Schäden, die Ihr freilaufender Hund in Zonen mit einer gesetzlichen Leinenpflicht verursacht.

Hundesport: Freizeitbeschäftigungen bei Veranstaltungen

In der Freizeit gibt es mehr als nur das traditionelle Gassigehen. Dogdancing, Agility-Training oder Dummy-Arbeit gehören zu beliebten Freizeitbeschäftigungen. Nehmen Sie an Wettbewerben wie Hundesportveranstaltungen teil, geht es manchmal drunter und drüber – geht mal etwas daneben, ist Ihr Liebling geschützt.

Das gilt auch, wenn Sie mit Ihrem Hund ehrenamtliche Tätigkeiten ausüben, zum Beispiel als Assistenz-, Rettungs- oder Therapie-Hund. Nur wenn Sie Geld für Ihre Leistungen erhalten, also gewerbsmäßig handeln, sind Sie nicht durch die Hundehaftpflichtversicherung abgedeckt.

Hundesitting: Eine dritte Person passt auf Ihren Vierbeiner auf

Gelegentlich kommt es vor, dass Sie Ihren Hund nicht überall mit hinnehmen können. Manchmal möchte man seinem besten Freund Stress ersparen, zum Beispiel auf anstrengenden Fahrten oder Hunde sind einfach nicht erwünscht. Dann sind Sie gezwungen, im Familien- oder Bekanntenkreis, um Asyl für Ihren Hund zu bitten.

In vielen Fällen erklären sich liebe Menschen dazu bereit, sich um Ihren Hund zu kümmern. Passen Freunde, Bekannte oder Familienangehörige auf Ihren Vierbeiner auf, so überträgt sich der Versicherungsschutz Ihrer Haftpflicht für die Zeit Ihrer Abwesenheit auf die Person, die sich Ihrem Liebling annimmt. Kommt es während dieser Zeit zu einem Schaden, werden die Kosten durch die Hundehaftpflichtversicherung übernommen.

Achtung:
Beachten Sie, dass das Aufpassen auf Freiwilligkeit basiert. Ihr Hundesitter darf für seinen Gefallen kein Geld erhalten. Nur unentgeltliches Sitting ist durch die Hundehaftpflicht abgedeckt.

Was passiert, wenn Ihr Hundesitter selbst gebissen wird?

Freundschaftsdienste sind abgesichert durch die Hundehaftpflicht. Machen Sie sich also keine Sorgen. Passiert etwas Unvorhergesehenes oder Ihr Hund ist mal bissig, dann deckt Ihre Hundehaftpflicht Schäden und Folgeschäden bei Ihrem Aufpasser.

Reisen ins Ausland

Ganz klar:
Ihr Hund kommt mit in den Urlaub – jedenfalls in den meisten Fällen. Glücklicherweise gilt Ihre Hundehaftpflicht für ganz Deutschland und im europäischem Ausland. Darüber hinaus gibt es auch einen Hundehaftpflichtschutz für Fernziele, also weltweite Reisen.

Wichtig:
Achten Sie auf die Details der Versicherungsbedingungen. Viele Hundehaftpflichtversicherungen limitieren die Aufenthaltsdauer – allerdings ist dieser Zeitraum in der Regel auf mehrere Monate begrenzt. Planen Sie eine längere Fernreise mit Ihrem Hund, dann informieren Sie sich am besten bei Ihrer Hundehaftpflichtversicherung, ob es Einschränkungen gibt.

Wie sieht es aus mit Mietsachschäden am Inventar in Feriendomizilen?

Gerade im Urlaub kann es schnell unangenehm werden, wenn sich Ihr Hund mal daneben benimmt und sich an der Einrichtung zu schaffen macht, weil er sich zu wohl fühlt oder ärgert. Geht mal etwas kaputt, zum Beispiel in der Ferienwohnung, dann übernimmt die Versicherung die Schadensregulierung.

Welpenschutz

Bekommt Ihre Hündin Nachwuchs, bieten viele Anbieter für Hundehaftpflichtversicherung einen beitragsfreien Versicherungsschutz – in der Regel von 6-12 Monaten. Die Versicherungsbedingungen unterscheiden sich aber von Versicherungsanbieter zu Anbieter. Bei einigen Versicherern wird vorausgesetzt, dass die Welpenmutter mit bei Ihnen im Haushalt lebt und bereits beim selben Versicherer versichert ist.

Deckschäden

Sie halten nichts von einer Kastration Ihres Rüden? Sie können den sogenannten “ungewollten Deckakt” versichern – für den Fall, dass Ihnen Ihr Rüde ausbüxt und auf seiner Abenteuertour für Nachkommen bei einer Hündin sorgt. Dann kommt die Versicherung für die medizinische Vorsorge während der Schwangerschaft sowie für die Aufzuchtkosten der Welpen auf. Das gilt auch für die medizinischen Kosten im Falle eines Schwangerschaftsabbruchs.

Felix Maschefski - Unser Versicherungsexperte

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Forderungsausfalldeckung

Kommt es zu einem Schaden an Ihnen selbst durch einen fremden Hund, und der Hundebesitzer ist nicht durch eine Hundehaftpflichtversicherung geschützt, so kommt Ihre Versicherung dafür auf – sofern der verantwortliche Besitzer nicht in der Lage ist, Ihnen Schadensersatz aus eigener Tasche zu leisten.

Hundehaftpflichtversicherung:
Was mit Schaden gemeint ist.

  • Sachschaden
    Der Schaden an einer Sache oder einem Gegenstand, der durch Ihren Hund verursacht wird. Beispiel: Ihr Hund ist bei Freunden zu Gast und kaut an der Designercouch.
  • Personenschaden
    Hier wird eine Person verletzt oder stirbt sogar. Beispiel: Ein Bekannter ist zu Besuch. Ihr Hund freut sich so sehr, dass er ihn überschwänglich anspringt. Er kommt dabei zu Fall und bricht sich ein Bein.
  • Vermögensschaden
    Hierbei erleidet jemand einen finanziellen Schaden bzw Nachteil. Beispiel: Ihr Hund büxt aus und läuft einem Mann vor die Füße. Dieser gerät ins Stolpern und bricht sich den Arm. Er muss zum Arzt und verpasst durch den Unfall einen wichtigen Geschäftstermin. Er hätte eigentlich mit dem Zug nach München fahren sollen. Sie haften für die Bahnticket-Kosten, die Umbuchung sowie den geldwerten Nachteil durch den verpassten Geschäftstermin. Zusätzlich auch für die Folgekosten der medizinischen Versorgung.
  • Wichtig: Thema Gefährdungshaftung
    Natürlich geht nicht immer alles glatt. In den meisten Fällen sind es nur kleine Schäden, die durch Ihren Vierbeiner verursacht werden. Doch was, wenn wirklich einmal etwas passiert, das gravierende Folgen hat? Entsteht der Schaden durch Ihren Hund, so haften Sie allein – laut Gesetz. Sie haften mit Ihrem Privatvermögen. Ihre Privathaftpflicht deckt diese Schäden nicht. Daher ist eine separate Hundehaftpflicht äußerst wichtig. Sie ist Ihr Schutzschirm im Ernstfall und bewahrt Sie vor dem finanziellen Ruin.

Bei Fragen rund um die Hundehaftpflicht helfen Ihne unsere Experten gerne weiter.

Hundehaftpflicht:
Welche Voraussetzungen für Listenhunde gelten.

Bedauerlicherweise gibt es noch viele Vorurteile gegenüber sogenannten Listenhunden. Sie sollen mehr Schäden verursachen als nicht gelistete Hunde. Deshalb verlangen viele Versicherungsgesellschaften für Ihre Hundehaftpflicht einen Risikoaufschlag oder lehnen den Versicherungsschutz ab. Die Ablehnung kommt zustande, weil möglicherweise Ihr Hund auf einer Rasseliste der Versicherungs­gesellschaft steht.

Diese Liste wird unabhängig von den Listen der Landeshunde­gesetze erstellt. Sie fußt auf individuellen Erfahrungswerten des Versicherers. Deshalb kommen in der Liste – neben Listenhunden-Rassen, die als gefährlich oder potentiell gefährlich eingestuft werden – auch Hunderassen vor, die nicht offiziell gelistet sind. Kommt es bei einer Rasse häufiger zu Schadensfällen, so verweigert die Versicherung die Aufnahme in eine Hundehaftpflicht oder setzt Risikoaufschläge fest. So lässt sich erklären, dass manche Hunde abgelehnt werden, obwohl ihre Rasse nicht auf einer der Listen des Landeshunde­gesetzes verzeichnet ist.

Viele Bundesländer fordern als Voraussetzung für die Haltung eines Listenhundes eine Hundehaftpflichtversicherung. Können Sie für Ihren Hund keine Versicherung nachweisen, drohen hohe Bußgelder.

Folgende Kampfhunde sind auf der Rasseliste der jeweiligen Bundesländer häufig zu finden. Sie sind beim jeweiligen Landesministerium für Inneres in Erfahrung zu bringen. Als Kampfhunde gelten auch Mischlinge, die aus Kreuzungen mit diesen Rassen entstanden sind.*

  • American Staffordshire Terrier
  • Bullterrier
  • Pitbull Terrier
  • Bullmastiff
  • Staffordshire Bullterrier
  • Cane Corso
  • Dogo Argentino
  • Bordeaux Dogge
  • Fila Brasileiro
  • Mastin Espanol
  • Mastino Napoletano (dessen Vorfahre wahrscheinlich ein römischer Kampfhund war)
  • Mastiff
  • Tosa Inu

*Liste kann von Bundesland zu Bundesland abweichen. Vollständigkeit nicht gewährleistet.

Hundehaftpflichtversicherung:
Wo der Versicherungsschutz in Deutschland Pflicht ist.

Bedauerlicherweise ist die Verpflichtung, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen, nicht einheitliche für Deutschland geregelt. Das ist Ländersache und deshalb in einigen Bundesländern unterschiedlich. Die Regelungen in den einzelnen Bundesländern sehen wie folgt aus:

Hundehaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben:

Versicherungsschutz nur für bestimmte
Hunderassen vorgeschrieben:

Gesetzliche Pflicht zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung.
Bedingte gesetzliche Pflicht zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung.

Keine Hundehaftpflichtversicherung vorgeschrieben:

Keine gesetzliche Pflicht zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung.

Lassen Sie sich bezüglich einer Hundehaftpflichtversicherung am besten durch unsere Versicherungsexperten bei wefox beraten. Sie helfen Ihnen bei allen Fragen weiter.

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