Wie Versicherungsmakler das Management von Anträgen und Nachträgen optimieren können

Beitragsreihe: So nutzen Versicherungsmakler die Vorteile von Insurtechs – #5

Lesezeit: 5 min

Skepsis oder Offenheit? Geht es um Insurtechs, die Versicherungen und Beratungsservices dazu anbieten, entscheiden sich immer mehr Versicherte für deren innovative Services. Vor allem jüngere Verbraucher greifen immer häufiger auf moderne Versicherungsdienstleistungen zurück. Die Branche ist nach Angaben des New Players Network in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz inzwischen auf 80 Insurtechs angewachsen. Schneller, effizienter, kundenfreundlicher – das sind die Top 3-Vorzüge, mit denen die jungen Firmen um neue Partner und Kunden für ihre wachsenden Netzwerke werben.

Einige Insurtechs grenzen sich strikt von den etablierten Vertriebsstrukturen ab. Da knirscht es schon mal zwischen den alten Platzhirschen und den digitalen Emporkömmlingen. Andere Insurtechs gehen weniger konfrontativ vor und verstehen sich als Ergänzung im Schnittfeld zwischen alter und neuer Versicherungsbranche. Unterm Strich werden die großen Insurtechs oft in einem Atemzug genannt. Ihre Geschäftsmodelle unterscheiden sich aber teils deutlich voneinander.

Einige wie Knip oder Getsafe verdienen Geld, indem sie das direkte Maklermandat ihrer Kunden anstreben. Andere wie Coya agieren mit eigener Versicherungslizenz. Und wieder andere wie wefox fahren integrativ und mehrgleisig. Das Berliner Insurtech arbeitet sowohl mit eigenen Inhouse-Maklern als auch mit externen Kooperations-Maklern zusammen. Der Draht zu den etablierten Versicherern ist gut und kurz. Seinen Maklerpartnern garantiert wefox hundertprozentige Bestandssicherheit. Das Geschäftsmodell steht für gemeinsames Wachstum. Welche Lösungen für kooperierende Versicherungsmakler und Versicherte besonders hilfreich sind, zeigt diese Beitragsreihe.

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Analoge Antragsabwicklung und Nachtragsbearbeitung ist nicht mehr zeitgemäß

Der Antrag ist das Angebot an den Versicherer zu einem Vertragsabschluss. Der Antragsteller stellt den Antrag, über den der Vertrag laufen soll. Bei Personenversicherungen muss letzterer nicht unbedingt mit der versicherten Person übereinstimmen. So weit, so bekannt. Doch rund um das Zustandekommen des Versicherungsschutzes fällt gerade bei der Antragsbearbeitung jede Menge Verwaltungsarbeit an. Die hat mit der eigentlichen Königsdisziplin des Versicherungsmaklers – dem Beratungsgespräch – nicht viel zu tun und frisst wertvolle Zeit und Ressourcen. Vor dem Abschluss hat der Versicherte weitere Nachfragen oder muss noch etwas nachweisen. Nach dem Abschluss kommt es im Laufe der Zeit immer wieder zu Nachträgen und Änderungen.

Zu den ursprünglichen Antragsunterlagen zählt neben dem eigentlichen Antrag alles, was die Versicherungsgesellschaft für das Zustandekommen des Versicherungsvertrages benötigt. Das sind je nach Versicherung und Fall zum Beispiel:

  • ärztliche Atteste oder Angaben zu zusätzlichen Gesundheitsfragen
  • Ausweiskopien
  • urkundliche Dokumente wie Zulassungspapiere oder amtliche Registereinträge
  • Festlegungen zu besonderen Vereinbarungenr

All diese Antragsunterlagen müssen ausgefüllt und aufbewahrt werden. Schließlich soll im Streit- oder Schadensfall klar sein, was beantragt wurde, welche Angaben gemacht wurden und wie der Leistungsfall konkret aussieht. Da kommt schnell eine Datenflut zusammen. Allein die wichtigen Dokumente in Papierform füllten in der Vergangenheit rasch unzählige Kilometer an Aktenregalen – beim Makler und der Versicherung ebenso wie beim Kunden. Das ist heute entbehrlich. Jede moderne Versicherung arbeitet inzwischen mit digitalen Dokumenten und Datenbeständen. Anträge, Policen, Änderungen und Nachträge werden über digitale Schnittstellen erstellt, transferiert und archiviert. Briefpost und Faxe sind Relikte der Vergangenheit. Sie werden ohnehin umgehend digitalisiert.

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Digitalisierung zündet den Turbo bei Antragsabwicklung und Nachtragsbearbeitung

Digitalisierung hilft – das weiß der Versicherungsmakler, der mit einem leistungskräftigen Maklerverwaltungsprogramm (MVP) arbeitet, selbstredend. Moderne MVP nutzen für den schnellen Datenaustauch BiPRO-genormte Schnittstellen zu den großen Versicherungsunternehmen. Per Mausklick oder gleich ganz automatisch werden Kunden- und Vertragsdaten, Dokumente, Versicherungsscheine, Schriftwechsel oder Schadensinformationen mit der Verwaltungssoftware ausgetauscht. Vorbei sind ebenfalls die Übergangszeiten, als das zwar schon digital, aber immer noch manuell durch den Makler selbst aufwendig ins nicht ganz so moderne MVP importiert oder aus diesem exportiert werden musste. Digitale Wertschöpfung basiert ja gerade auf der wachsenden Automatisierung von Vertrieb und Verwaltung.

Kein Versicherungsmakler, der seine Vertriebsstärke zurecht in der Kundenberatung sieht, braucht den überbordenden Wust der Antragsabwicklung oder Nachtragsbearbeitung.

Viele Makler setzen deshalb zum Beispiel schon jetzt konsequent auf die digitalen Backoffice-Services 4.0 von spezialisierten Insurtechs wie wefox. Auch die unter Maklern nicht ganz so beliebten Extranets der großen Versicherer bieten einen technisch ähnlichen digitalen Turbo für die tägliche Geschäftsabwicklung. Allerdings beruht das ein Stück weit auch auf Verzweiflung. Denn viele Versicherer sind für den einzelnen Makler immer schwerer zu erreichen. Zudem haben große spezialisierte Insurtechs wie wefox einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Extranets der großen Versicherungsunternehmen: Sie sind unabhängig! Der Maklerpartner findet hier die gesamte Bandbreite an Lösungen und Möglichkeiten, nicht nur die Dienste und Produkte bestimmter Anbieter.

Ein Blick am Beispiel wefox darauf, was automatisierte digitale Prozesse im Zuge der Antragsbearbeitung effizient für den Kooperations-Makler im Hintergrund erledigen können:

  • Versicherungsbedingungen: Die Versicherungsbedingungen müssen dem Kunden vor Beratung und Vertragsschluss zur Verfügung stehen. Idealerweise bekommt er sie zusammen mit dem Angebot bzw. Tarifvergleich und dem Antragsformular online zugeschickt. Nach Vorgangsabschluss werden sie zusammen mit allen anderen Unterlagen in einer digitalen Kundenakte gespeichert. Das ist auch für den Versicherten die angenehmste Art und Weise. Schließlich dienen die Versicherungsbedingungen in erster Linie zur Kundeninformation. Der Versicherte sollte sie einfach und platzsparend aufbewahren können. Verlust ist ebenso vorgebeugt. Der Kunde kann seine Versicherungsbedingungen jederzeit online per App oder im Web in seinem Kundenkonto einsehen und sich gegebenenfalls erneut zuschicken lassen.
  • Versicherungspolicen: Der gültige Versicherungsvertrag als erforderliches Hauptdokument zum bestehenden Versicherungsschutz ist wesentlich. Die Police ist der maßgebliche Vertrag zwischen dem Kunden und dem Versicherer. Sie wird auf Basis des vollständig ausgefüllten Antrags erstellt. Nach der Online-Beratung via Video-Chat durch den Makler erfolgt die Unterschrift heutzutage elektronisch in Echtzeit. Das automatisierte Backoffice archiviert die Versicherungspolice ebenfalls in Echtzeit in der digitalen Kundenakte. Auch ältere händisch ausgefüllte und unterschriebene Verträge aus der grauen analogen Vorzeit werden digital importiert und verwaltet. Damit entfällt sowohl für den Versicherten als auch für den Kooperations-Makler weiterer überflüssiger Papierkram und Verwaltungsaufwand.
  • Zusätzliche Dokumente: Wie zuvor geschildert, ist die Liste an möglichen zusätzlichen Antragsunterlagen, die neben dem eigentlichen Antrag erforderlich sind, manchmal lang. Ärztliche Atteste, Angaben zu zusätzlichen Gesundheitsfragen, Ausweiskopien, Urkunden, amtliche Registereinträge oder die Niederschrift besonderer Vereinbarungen sind klassische Beispiele. Intelligente Menüführung und deutliche Hinweise bei der digitalen Antragstellung lassen es gar nicht erst dazu kommen, dass wichtige Unterlagen vergessen werden. Und ist ein Dokument doch mal nicht gleich zur Hand, hält ein Erinnerungswecker sowohl den Kunden als auch den beratenden Makler auf dem Laufenden, was noch nötig ist, damit der Vertrag wirksam zustande kommt. Das digitale Backoffice kümmert sich darum, dass alles sicher und fristgerecht bei der Versicherungsgesellschaft eingereicht wird. Nach Vorgangsabschluss werden selbstverständlich auch diese Vertragsunterlagen digital im Kundenkonto archiviert.
  • Änderungen und Nachträge: Sollte es durch Änderungen der Versicherungsbedingungen nachträglich zu Ergänzungen zum Versicherungsvertrag kommen, sind diese ebenfalls digital als Nachtrag im Kundenkonto verfügbar. Auch Änderungen in der Lebenssituation des Versicherten können zu Nachträgen führen. Kunden ziehen um, familiäre und berufliche Umstände ändern sich oder der Versicherte erkrankt – alles was zu Nachträgen führen kann und vom Versicherten gemeldet wird, erledigt das digitale Backoffice ebenfalls automatisiert im Hintergrund. Der Kooperations-Makler ist von diesen notwendigen, aber lästigen Fleißaufgaben entlastet. Der Kunde genießt zudem die Annehmlichkeit, dass er seine Änderungen rund um die Uhr 24/7 über verschiedenste Kanäle wie die Kunden-App, das Web, per Mail oder am Telefon melden kann. Nicht verfügbar ist heute nur noch die Nichtverfügbarkeit selbst.

Tipp: Sich zur Antragsabwicklung und Nachtragsbearbeitung durch die modernen Services von Insurtechs wie wefox unterstützen zu lassen, kostet Makler übrigens keinen Cent extra. Das junge Unternehmen unterstützt seine Maklerpartner gerne mit diesen Mehrwert-Diensten. Am Ende gewinnen alle Beteiligten, wenn sie sich auf das konzentrieren, was sie am besten können. Das Insurtech kommuniziert im Kunden- und Maklerauftrag reibungslos und digital mit den großen Versicherern. Der Kunde fühlt sich jederzeit gut versorgt und beraten. Und der Versicherungsmakler kümmert sich um die Kundenberatung und macht die Abschlüsse. Auch die Sorge vor Kundenverlust ist unbegründet. Bestandssicherheit für die eigenen Maklerpartner wird bei wefox sehr ernst genommen. Fragen Sie doch mal bei Makler-Kollegen nach, wie gut die Zusammenarbeit mit wefox funktioniert. Immerhin gibt es bundesweit schon 1.500 Kooperations-Makler.

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2019-04-16T16:45:59+02:00

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