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Digitalisierung und mobiles Internet sind heute feste Bestandteile der Alltagskultur. Kaum noch jemand möchte auf sein Smartphone, Tablet oder Navigationsgerät verzichten. Online lassen sich schnell die Bankgeschäfte erledigen, die News checken, der Weg finden oder die Einkäufe erledigen.

Ganz zu schweigen von der mobilen Messenger-Kommunikation mit Familie, Freunden und Kollegen. Das Allerbeste an der digitalen Genese aber ist: Man hat alle relevanten Kontaktdaten, Unterlagen und Informationen stets bei sich. Digitale Endgeräte in Verbindung mit leistungsstarken Speichern, Clouds und Portalen machen es möglich.

Was spricht also dagegen, mit dem Smartphone auch all seine Versicherungspolicen samt Fristen und Details jederzeit bei sich zu tragen? Nichts!

So weit, so selbstverständlich. Und doch sind bei aller Selbstverständlichkeit wie immer die kleinen, aber feinen Unterschiede von besonderem Interesse. Vor allem die, die einen großen Unterschied ausmachen können. Gemeint ist beispielsweise die komplizierte Gemengelage um das oft kontrovers diskutierte Thema Maklermandat.

Erst vor kurzem wieder besprach der bekannte Blogger und Versicherungsmakler Sven Henning in seinem Beitrag „Clark oder andere Versicherungsapps – so setzen Sie unbewusst Ihren Betreuer vor die Tür“ das Thema. Lebendig und anschaulich, zugleich aber leider etwas generalisierend schildert er darin seine Sichtweise auf die Dinge.

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Induktion ist keine Deduktion

Im Wesentlichen bespricht der Autor den Fall, wie einer seiner Kunden aus Versehen sein Maklermandat an den Online-Versicherungsmanager Clark überträgt und dabei unabsichtlich seinen altgedienten Offline-Makler vor die Tür setzt. Daraufhin beginnt die Arbeit, das wieder zurückzudrehen. Solche Fälle gibt es.

Insurtechs wie Clark, Knip oder GetSafe verdienen ihr Geld schließlich mit der alleinigen Übernahme des Maklermandats ihrer Kunden. Provisionen und Courtagen sind ihr Hauptertrag. Daraus machen sie keinen Hehl (mehr). Knip beispielsweise ist da ganz unzweideutig und bezeichnet sich selbst als „Digitaler Makler“.

Doch nicht alle Insurtechs arbeiten nach diesem Prinzip. Es gibt ebenfalls solche, die bei Vertrieb und Beratung aktiv auf die Zusammenarbeit mit freien Kooperationsmaklern setzen.

Und genau darin liegt leider die etwas tendenziös dargestellte Pauschalisierung. Wenn der fachlich versierte Blogger meint, dass es „ein identisches Vorgehen […] bei allen anderen Apps auch [gibt]“ und er obendrein im nächsten Nebensatz Clark, Knip, GetSafe, Asuro, wefox, simplr und allesmeins noch in ein- und denselben Topf wirft, wird es ungenau.

Das behebt dann auch ein allgemeiner Zusatz wie „wenngleich diese einen etwas anderen Hintergrund haben“ nicht wirklich. Vom Einzelfall auf das Allgemeine zu schließen ist etwas anderes als vom Allgemeinen zum Besonderen zu kommen. Induktion ist keine Deduktion. Und ein reiner digitaler Makler ist eben kein echter Versicherungs-Marktplatz.

Hilfreiche Kundenlösungen

Solche diskutablen Pauschalisierungen verstärken vor allem Unsicherheiten und Ängste. Das ist trotz aller schönen Anschaulichkeit des Beispiels wenig hilfreich für Kunde und Makler. Vor allem aber gibt diese Herangehensweise keine Antworten, die zu Lösungen führen.

Dabei können viele Versicherte und auch deren betreuende Versicherungsmakler durchaus von Maklerpools oder Insurtechs und ihren Apps profitieren. Gerade die unter anderem erwähnten Anbieter simplr von blau direkt, allesmeins von Jung DMS oder das Insurtech wefox haben sich inzwischen in verschiedenen Ausprägungen als Serviceplattformen für Kunden und Makler etabliert.

Kunden können sehr wohl ihre Verträge im Web und per App einfach digital verwalten und zugleich ihren gewohnten Makler behalten.

Bei den passenden digitalen Dienstleistern muss sich kein User mehr zwangsläufig zwischen App und Berater entscheiden. Entscheiden müssen sich Kunden und Makler nur noch zwischen dem Leistungsumfang und der Kooperationstiefe, die sie mit welchem Digitaldienstleister eingehen möchten.

Bei wefox zum Beispiel steht dem Kunden jederzeit sein digitaler Versicherungsordner zur Verfügung. Alle Tarife, Dokumente und Rechnungen sind dort übersichtlich online abgelegt. Keine Police und kein Vertragszusatz mehr, die unauffindbar bleiben. Alle Änderungen werden digital eingespielt. Mit dem Online-Kalender gerät zudem kein Termin mehr in Vergessenheit.

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Nützlicher Maklersupport

Ähnliches gilt ebenso für den Makler des Kunden. Der kann nämlich seine Kundendaten beim Versicherungs-Marktplatz wefox gleichermaßen praktisch wie digital verwalten. Das wefox-Portal ist mehr als nur eine Versicherungsmanager-App. Es bietet darüber hinaus alle Vorzüge eines modernen Maklerverwaltungsprogramms (MVP).

Sowohl für Kunde als auch Makler gilt: Jeder hat jederzeit Zugriff! Falls der eigene Makler für den Kunden mal nicht erreichbar ist, springt der Kundenservice des Insurtechs in die Lücke. Und wenn der Makler selbst mal Rückfragen haben sollte, hilft ihm ein kompetenter Maklermanager weiter. Für jeden gibt es rund um die Uhr einen kompetenten Ansprechpartner.

Quod erat demonstrandum: Versicherungs-App ist nicht gleich Versicherungs-App.

Intransparenz und harter Verdrängungswettbewerb zulasten der freien Maklerschaft stehen ganz sicher nicht auf der Agenda der Digitaldienstleister, die sich beispielsweise wie simplr, allesmeins und wefox flexibel im Mehrwertschnittfeld zwischen Kunde und Makler bewegen. Deren Ansatz strebt vielmehr nach gemeinsamem Wachstum.

Die einzige Entscheidung, die keiner diese Anbieter dem Makler abnehmen kann, ist die nach seiner Entwicklungs- und Kooperationsstärke. Sich mit den Chancen und Konditionen der großen Maklernetzwerke vertraut zu machen und diese zu nutzen, bleibt Sache des Maklers selbst.

Tipp

Wenn Sie als freier Versicherungsmakler mit begrenzten Ressourcen auf der Suche nach dem passenden Digitalpartner sind: Haben Sie sich schon mal gefragt, was der noch alles für Sie tun kann?

Dass Sie Ihren Kunden etwa mit wefox eine leistungsstarke App an die Hand geben können, deren Entwicklung Sie selbst sich niemals leisten könnten, ist gewiss nur ein Vorteil. Heben Sie ruhig noch weitere Synergien. Nutzen Sie alle Stärken Ihres Digitalpartners.

Online-Marketing zum Beispiel ist teuer und aufwändig, die Lead-Generierung daraus nicht minder. Oder bieten Sie Ihren Kunden an, dass Sie deren klassische Offline-Vertragsbestände gerne durch Ihren Partner in zeitgemäße digitale Dokumente überführen lassen.

Das Thema Maklervollmacht muss dabei weder „versteckt“ noch „kreativ umformuliert“ werden. Zum Beispiel geht wefox in den FAQ’s und an etlichen anderen Stellen sehr offen damit um. Der Versicherungsmakler, der das wefox-Angebot in Web und App wie sein eigenes nutzen möchte, gibt seinen Kunden am einfachsten gleich seinen Extra-Zugangscode dafür.

Registriert sich der Kunde dann bei wefox mit diesem Code, ordnet das System sein Konto sofort dem betreuenden Makler zu. Probleme mit der Maklervollmacht sind ausgeschlossen. Bleiben doch noch Fragen offen, beantwortet die gerne der kostenfreie wefox-Kundenservice per Mail oder am Telefon.

Nutzen Sie als Versicherungsmakler die Möglichkeiten Ihres Digitalpartners so intensiv wie möglich. Optimalerweise lassen Sie sich am Ende des Tages weitgehend von allen administrativen Belastungen befreien. Optimieren Sie Ihr Geschäftsmodell zurück auf Kundenberatung pur!

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