2. Juli 2020|Lesezeit: 5 min

Seit Dienstag, 16. Juni 2020 steht sie für alle Menschen und Bürger in Deutschland zum Download bereit: die Corona-Warn-App des Bundes bzw. der zuständigen Behörde, des Robert Koch Instituts (RKI). Die App soll als Service mithelfen, eine zweite, dritte oder weitere künftige Corona-Wellen und die damit verbundenen möglichen schweren Erkrankungen an COVID-19 zu verhindern.

Um Infektionsketten möglichst schnell zu unterbrechen, informiert die Smartphone-Anwendung den App-Nutzer sicher und digital über dessen möglichen Gefährdungsstatus. Hat sich der Handybesitzer zum Beispiel in der Nähe einer Person aufgehalten, die mit dem Coronavirus infiziert ist oder die sich noch in der Inkubationsphase befand und erst später positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurde, erhält der App-Nutzer eine Information. Es geht um Tracing, nicht um Tracking.

Wenn das Risiko persönlich besser sichtbar wird, hat jeder Mensch eine bessere Chance, das Risiko für sich und andere sicherer zu managen.

Scheinbar überzeugt dieser wichtige Ansatz viele Bürger. Der Start der App ist jedenfalls gelungen. Bereits Stunden nach der Liveschaltung registrierten die Downloadportale von Google und Apple, Android Playstore und iOS Applestore, über 100.000 Downloads. Einen Tag später hatten schon mehr als eine Million Nutzer die Warn-App herunter geladen. Und eine Woche später waren es plattformübergreifend sogar bereits beachtliche zwölf Millionen Downloads.

Das klingt vielversprechend im Kampf gegen Corona und COVID-19. Selbst wenn ein aktueller Download natürlich noch nicht heißt, dass jeder Bürger die App dann auch vollständig in Betrieb nimmt bzw. mit den erforderlichen Daten füttert. Die Bereitschaft, gemeinsam einen Beitrag gegen Virus und Pandemie zu leisten, scheint aber deutlich größer zu sein, als die Kommentare von Pessimisten vor Einführung der Corona-Warn-App noch mutmaßten.

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Versicherungen und Versicherer begrüßen die Warn-App

Nahezu alle Assekuranzen begrüßen die offizielle Anwendung. Die Versicherungsgesellschaften vertrauen der Lösung. Sie bewerten Handling und Datenschutz gut bis sehr gut. Vor allem die Vorstände und leitenden Mitarbeiter gingen sofort mit positivem Beispiel voran. So schildert es ein aktueller Bericht des Versicherungsjournal. Zu diesem befragte das Fachmagazin 30 Gesellschaften.

Ganz ähnlich wurde es uns vom wefox Makler Magazin mitgeteilt, als wir zehn Krankenversicherer direkt befragten. Die meisten Versicherer empfehlen die Warn-App sogar der eigenen Belegschaft und ihren Vertriebspartnern wie Maklern und Vermittlern. Viele Diensthandys sind für die Installation der Applikation freigeschaltet, beispielsweise bei Allianz, DEVK oder Ergo.

Alles freiwillig versteht sich, denn rechtlich kann ohnehin keine Gesellschaft auf Nutzung der App bestehen. Das Gebot der Freiwilligkeit und der weder direkten noch mittelbaren Diskriminierung bleibt schon allein aus Fragen und Antworten der verfassungsgemäßen Grundrechte Trumpf bei der Nutzung der Corona-Warn-App. Vor allem, wenn bei allen technologischen Lösungen der Datenschutz und die Privatsphäre oberste Priorität haben.

Der Weg zu mehr Sicherheit und Gesundheit führt in erster Linie über persönliche Einsicht, so wie bei anderen Maßnahmen auch.

Intrinsisch motivierte Teilnehmer sind die besseren Datenspender. Und überhaupt ist die prophylaktische Methode hinter der App ein klassisches Prinzip jeder Versicherung. Denn Schäden, denen der Versicherungsnehmer gut vorbeugt, verursachen oft erst gar keinen Schaden, für den der Versicherer dann leisten muss. So kann das wichtige System von digitaler Informationssammlung und Warnung gut funktionieren.

Einige Experten meinten anfangs auf Basis einer Studie der University of Oxford zwar noch, man könne der Epidemie mit der App nur dann wirksam begegnen, wenn mindestens 60 Prozent der Bevölkerung mitmachten. Das ist jedoch eine arge Verkürzung der Fakten. Dieselbe Studie sagt nämlich auch, dass die App bereits bei 15 Prozent Teilnahme zu wirken beginnt, wie etwa die Süddeutsche Zeitung präzisiert.

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Der professionelle Dreifach-Nutzen der Corona-App für den Versicherungsmakler

Doch wie kann sich neben dem persönlichen und privaten Nutzen die Warn-App für den Versicherungsmakler auch in beruflicher Hinsicht in barer Münze auszahlen? Ganz gewiss tut sie dies mindestens in dreifacher Hinsicht:

  • Arbeitsschutz: Makler und Broker beraten Ihre Kunden in Versicherungsfragen unabhängig und zwar am liebsten im persönlichen Beratungsgespräch. Der Virus aber ist unsichtbar. Viele Infektionen verlaufen zudem asymptomatisch, wie inzwischen bekannt ist. So können gesundheitlich völlig unauffällige Personen das Virus dennoch übertragen.

    Der Versicherungsmakler, der sich selbst und seine Kunden vor Ansteckung schützen möchte, kann sich inzwischen zwar vermehrt digitaler Tools in der Kundenberatung bedienen. Video-Beratung, Video-Chat und Video-Ident sind gute Beispiele. Aber nicht immer geht das. Es gibt Umstände, da müssen Makler einfach mal direkt vor Ort sein.

    Die App bietet dann zumindest im Nachhinein eine gute Möglichkeit, damit der Makler weiß, ob er sich bei seinen Begegnungen einem Infektionsrisiko ausgesetzt hat. Nur dann kann er nämlich eigene Maßnahmen aus diesen Infos ableiten, sich etwa testen lassen, in Quarantäne oder Behandlung begeben und andere Kunden über mögliche Terminverschiebungen informieren.

  • Kundenschutz: Kunden sind auch nur Menschen. Kaum ein Bürger findet es gut, wenn er von einem anderen Mitbürger mit einer potenziell gefährlichen Krankheit infiziert wird. Gesundheit ist ein sehr hohes Gut. So leitet sich aus dem Arbeitsschutz oder Selbstschutz des Maklers gleich der nächste Nutzen der Corona-App her.

    Kundenbindung bedingt nicht nur Expertise und Fachkraft. Sie reagiert auch äußerst förderlich auf Mitdenken und Vorausdenken. Selbst der beste und treueste Bestandskunde würde sich bei seinem Versicherungsmakler gewiss „herzlichst bedanken“, wenn der ihn beim Beratungsgespräch mit Corona ansteckt. Das ist kein guter Service.

    Völlig unabhängig davon, ob der Kunde dann einen leichten oder schweren Krankheitsverlauf haben sollte. So oder so ist er wahrscheinlich weg und zwar zurecht. Denn er hat bei seinem Makler schließlich Versicherungsschutz gesucht und nicht das Gegenteil in irgendeiner Form von direkter oder mittelbarer Gefährdung. Unwissentlich oder nicht, das verträgt sich nicht.

  • Vertriebschancen von morgen: Was sich in einiger Zukunft, vor allem falls in Jahren immer noch kein Medikament oder Impfstoff gegen Corona gefunden ist, aber vielleicht gut miteinander vertragen könnte, ist ein anderer Aspekt. Nämlich der, dass sich Nutzer der Corona-Warn-App womöglich irgendwann doch Vorteile bei Tarifen und Optionen beispielsweise von ihrer privaten Krankenversicherung oder Risiko-Lebensversicherung erhoffen könnten.

    Die Bundesregierung hat zwar kürzlich erneut extra darauf hingewiesen, dass die Corona-Warn-App bewusst freiwillig und ihre Nutzung mit Sicht auf den wichtigen Datenschutz anonym ist, was auch so bleiben soll. Jedwede Diskriminierung sei zu vermeiden. Das ist auch gut so. Gesetzlich geregelt sind die Grenzen angeblicher Diskriminierung dabei bislang aber nicht.

    Das dürfte auch schwierig werden. Schließlich gilt im deutschen Zivilrecht Vertragsfreiheit, sofern die Vertragsinhalte nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Und es „diskriminiert“ ja auch keinen, wenn private Kranken- oder Lebensversicherer das Nichtrauchen, die aktive Lebensweise oder die gesunde Ernährung durch Rückerstattungen und Bonussysteme belohnen.

    Was unterscheidet eine verantwortungsvolle App-Nutzung von diesen Freiwilligkeiten? Eine erwünschte Verhaltensweise zu belohnen, bedeutet nicht per se deren Gegenteil zu bestrafen. Vielleicht auch deshalb hielten sich viele private Krankenversicherer auf unsere zweite Frage, ob es künftig versicherungsvertragliche Vorteile für App-Nutzer geben könnte, merklich neutral zurück.

Tipp

Deutschland appt gegen Corona! Anonym, sicher beim Datenschutz, effektiv durch rasant steigende Nutzerzahlen. Installieren, lesen, mitmachen! Machen auch Sie mit und zwar nicht nur, weil es Ihnen als Makler mehr persönliche Sicherheit und geschäftlichen Mehrwert bringt. Sondern vor allem, weil wir alle gut beraten sind, die Themen rund um Corona und COVID19 gemeinsam anzupacken.

Als Individuen, als Wirtschaft, als Kultur, als Gesellschaft – das schaffen wir nur zusammen. Dieser Auftrag geht an uns alle. Deshalb folgten frühzeitig ebenso einige, inzwischen sehr viele Start-Ups, Fintechs und Insurtechs diesem Ruf. Unter dem Namen „Gesund-Zusammen“ gründete die Digitalwirtschaft einen übergreifenden Accelerator, eine gemeinnützige Tech-Initiative.

Diese Initiative, ursprünglich ins Leben gerufen vom Fintech Finleap, der wefox Group, Muttergesellschaft des digitalen Versicherungs-Marktplatzes wefox, und dem Tech-Start-Up Via, supportet die Suche nach digitalen Lösungen und Rezepten gegen die Pandemie. Bekannte Beispiele, die durch Ressourcen schon unterstützt oder mit Know-how begleitet wurden, gibt es bereits etliche:

Zum Beispiel das DIVI-Intensivregister, das jederzeit einen tagesaktuellen Überblick über die Belegungskapazitäten intensivmedizinischer Bereiche in den Krankenhäusern Deutschlands abbildet. Oder die CovApp von der Charité Berlin und Data4Life, mit der sich die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einschätzen lässt.

Oder zuletzt eben die Entwicklung der Corona-App des Bundes durch das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (Cispa), SAP und Telekom. Wohl auch deshalb gelang die Entwicklung der Smartphone-Anwendung so rasch. Hilfe leistete die Initiative hier etwa bei der Benutzeroberfläche. Auch beim Erreichen großer Downloadzahlen unterstützt sie durch Know-how.

Auf breiten Schultern trägt es sich besser. Das schätzen im Kerngeschäft von wefox, dem digitalen Versicherungsgeschäft, übrigens schon viele zufriedene Makler. Als Kooperations-Maker profitieren Sie von jeder Menge nützlicher digitaler Lösungen und Services, wie etwa von einer effizienten App für Ihre Kunden oder von einem online gestützten Maklerverwaltungsprogramm (MVP) für Ihre tägliche Arbeit.

Zudem ist wefox für seine Kooperationsmakler stark engagiert in Sachen Online-Marketing, Werbung mit hoher Reichweite und Neukundenakquise. Heiße neue Leads sind für jeden assoziierten Makler garantiert. So können Sie sich mit guter Kundenberatung ganz auf den Abschluss der Versicherungen konzentrieren. Nutzen Sie Ihre eigenen digitalen Chancen besser mit wefox. So macht jeder, was er am besten kann!

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