Motorradversicherung2019-08-03T11:30:52+02:00

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Home Motorradversicherung Lesezeit: 7 min

Karl wollte nur eine Kleinigkeit essen und hielt bei dem netten Café direkt am Waldrand. Als er wieder herauskam, war sein Motorrad verschwunden. Diebe hatten die Chance genutzt und das Bike gestohlen.

Die erst drei Monate alte Maschine hatte 12.000 Euro gekostet und war lediglich mit einer Haftpflichtversicherung geschützt. Eine Teilkaskoversicherung hätte Karl den entstandenen Schaden ersetzt und er hätte sich ein neues Motorrad kaufen können.

Was ist eine Motorradversicherung?

Eine Haftpflichtversicherung für Motorräder ist gesetzlich vorgeschrieben. Ohne Haftpflichtversicherung werden Motorräder in Deutschland nicht zugelassen. Für die Anmeldung bei der Zulassungsstelle erhältst du eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) bei deinem Versicherer.

Die Kaskoversicherung ist nicht vorgeschrieben, aber bei den meisten Motorrädern sinnvoll. Sie leistet unter anderem dann, wenn dein Motorrad gestohlen wird, du mit Tieren kollidierst oder deine Maschine durch ein Feuer zerstört wird.

Neben der reinen Teilkaskoversicherung bieten einige Versicherer auch eine Vollkaskoversicherung für Motorräder an. Diese ist aber recht teuer und lohnt sich meist nur bei hochwertigen Maschinen, die nur wenig bewegt werden.

Die Teilkaskoversicherung übernimmt Schäden für die folgenden Gefahren:

  • Glasbruch
  • Kollisionen mit Wild oder Tieren aller Art
  • Überschwemmung
  • Feuer
  • Sturm/Hagel
  • Tier- oder Marderbiss inklusive Folgeschäden
  • Diebstahl des Motorrads
  • Bestimmte Elementarschäden (zum Beispiel Lawinen)

Lohnt sich eine Motorrad-Kaskoversicherung?

Die Teilkaskoversicherung für Motorräder lohnt sich bei den meisten Motorrädern. Die häufigsten Schadenfälle sind Diebstähle, aber auch Feuer- oder Sturmschäden kommen regelmäßig vor. Die Vollkaskoversicherung ist dagegen nur bedingt empfehlenswert. Sie leistet zwar auch, wenn dein Zweirad durch einen Unfall beschädigt wird, ist aber recht teuer.

Grundsätzlich gilt: Je neuer die Maschine, desto eher ist der Abschluss einer Vollkaskoversicherung für dein Motorrad sinnvoll. Beachte aber, dass die meisten Versicherer nur Motorräder bis zu einem gewissen Neuwert versichern. Die Grenze liegt bei vielen Anbietern bei 15.000 Euro. War deine Maschine teurer, sinkt die Auswahl der möglichen Versicherer deutlich. Außerdem gibt es Beschränkungen bei bestimmten Marken. Motorräder der Marken Harley-Davidson und Buell lassen sich meist nur bei wenigen Spezialanbietern umfassend versichern.

Müssen bestimmte Motorradarten gesondert versichert werden?

In der Einstufung von Motorrädern gibt es bei den Versicherern tatsächlich einige Unterschiede. Diese treten insbesondere bei Leichtkrafträdern und -rollern auf. Diese Maschinen, die maximal 11 Kilowatt Leistung und 125 Kubikzentimeter Hubraum haben dürfen, werden von den Anbietern anders eingestuft.

Da diese Maschinen auch von minderjährigen Fahrern gefahren werden dürfen, prüft der Versicherer dann auch das Alter des Fahrers. Wenn du ein Leichtkraftrad versichern willst, das auch minderjährige Fahrer bewegen, musst du mit einer deutlich höheren Prämie in der Motorradversicherung rechnen.

Mofas und Roller mit einem Hubraum von maximal 50 Kubikzentimeter benötigen gar keine normale Motorradversicherung. Für diese Zweiräder sind Versicherungskennzeichen ausreichend, die immer von März bis Februar gültig sind und danach automatisch ablaufen.

Kann ich mein Motorrad auch nur in den Sommermonaten versichern?

Wenn du willst, kannst du dein Motorrad auch nur in den Sommermonaten versichern. Dafür gibt es zwei Optionen: Entweder meldest du dein Zweirad in jedem Frühjahr an und im Herbst wieder ab oder du entscheidest dich für ein Saisonkennzeichen. Der Zeitraum für Saisonkennzeichen ist frei wählbar, sinnvoll sind aber mindestens sechs Monate.

Außerhalb der Saison bleibt deine Maschine ohne Zusatzkosten teilkaskoversichert, wenn die Bedingungen des Versicherers erfüllt werden. Bei einem Saisonkennzeichen zahlst du nur den anteiligen Beitrag für den Zeitraum, in dem dein Motorrad bewegt werden soll.

Wenn das Saisonkennzeichen einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten umfasst, steigt dein Schadenfreiheitsrabatt in der Kfz-Haftpflichtversicherung und Vollkaskoversicherung in jedem schadenfreien Jahr weiter an. Bei Zeiträumen von unter sechs Monaten bleibt dein Schadenfreiheitsrabatt konstant, auch wenn du schadenfrei bleibst.

Felix Maschefski - Unser Versicherungsexperte

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Wie berechnet sich die Prämie in der Motorradversicherung?

Die Prämie in der Motorradversicherung berechnet sich aus weniger Kriterien als bei Pkws. Relevant für die Einstufung ist die Leistung deiner Maschine in Kilowatt, die Regionalklasse deines Landkreises und die jährliche Fahrleistung. Die meisten Versicherer verzichten auf die Erhebung weiterer Tarifmerkmale wie Fahrerkreis, Wohneigentum oder Fahreralter.

In der Motorrad-Haftpflichtversicherung wird zudem deine individuelle Schadenfreiheitsklasse berücksichtigt. Diese steigt mit jedem schadenfreien Jahr weiter an. Bei den meisten Versicherern ist der maximale Schadenfreiheitsrabatt nach zehn bis fünfzehn Jahren erreicht. Dieselbe Regelung gilt auch bei der Vollkaskoversicherung für Motorräder.

Hast du in einem Jahr einen Schaden gemeldet, steigt der Beitragssatz im folgenden Jahr wieder an und deine Schadenfreiheitsklasse wird zurückgestuft. Der Beitragssatz für die Teilkaskoversicherung ist einheitlich und verändert sich nicht bei Schadenfreiheit, steigt dafür aber nach einem Schadenfall auch nicht an.

Wie finde ich eine gute Motorradversicherung?

Wenn du auf der Suche nach einer reinen Motorradversicherung bist, ist der Preis das wichtigste Kriterium. Die Leistungen in den verschiedenen Tarifen der Versicherer unterscheiden sich nur unwesentlich. Achte darauf, dass der Tarif eine Deckungssumme von 100 Millionen Euro enthält. Es gibt zwar auch Tarife, die nur die gesetzliche Mindestdeckung oder eine Summe von 50 Millionen Euro bieten, aber diese sind nur so unwesentlich günstiger, dass sich der geringere Versicherungsschutz nicht lohnt.

Bei der Kaskoversicherung sind die Tarifunterschiede größer. Es gibt Basistarife, bei denen keine Zusatzleistungen enthalten sind und hochwertige Tarife, die mit diversen Deckungserweiterungen einen umfassenden Versicherungsschutz bieten. Hier kommt es vor allem darauf an, wie dein individuelles Sicherheitsbedürfnis aussieht. Für Motorräder, die nur wenig bewegt werden, reicht unter Umständen auch ein Basistarif, bei Maschinen, die regelmäßig gefahren werden, sind umfassendere Tarife sinnvoller. Anders als bei der Versicherung für Pkw gibt es bei der Motorradversicherung in der Regel keine Werkstattbindung in den Tarifen. Du kannst dir bei Schadenfällen die Werkstatt also immer frei aussuchen.

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