Private Krankenversicherung 2018-12-10T15:46:19+00:00

Private Krankenversicherung
(PKV): Vergleich und Beratung.

Erhalten Sie jetzt Angebote für Ihre private Krankenversicherung
und genießen Sie die Freiheit, individuell versichert zu sein!

  • Deutlich mehr Vorzüge im Vergleich zur GKV
  • Individuelle Tarifgestaltung möglich
  • Vereinbarte Leistungen sind garantiert

Individuellen Schutz genießen

Home Private Krankenversicherung Lesezeit: 21 min

Private Krankenversicherung (PKV):
Der Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Die private Krankenversicherung ist ein Schutz für bestimmte Personengruppen. So bietet die gesetzliche Krankenversicherung einen generellen Schutz für alle. Die GKV fußt ausschließlich auf dem Solidaritätsprinzip. Der Beitragssatz zur GKV hängt daher nicht vom Alter ab, sondern richtet sich nach dem Einkommen.

Folgendermaßen haben im Krankheitsfall alle Versicherten den gleichen Leistungsanspruch. Unabhängig von der Höhe Ihrer eingezahlten Beiträge. Um allen Versicherten eine gute Versorgung zu gewährleisten, sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse teilweise beschränkt. So kommt es hin und wieder auch vor, dass Leistungskürzungen stattfinden, obwohl die Höhe der Beitragszahlung nicht entsprechend angepasst wird.

Zudem profitieren Sie als Versicherter innerhalb einer privaten Krankenversicherung von Beiträgen für die private Krankenversicherung, die einkommensunabhängig sind. Darüber hinaus kommen Sie in den Genuss von garantierten Leistungen, die oft weit über die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen.

Wer sich privat versichern kann:
Welche Voraussetzungen gibt es?

Grundsätzlich kann jeder in eine private Krankenversicherung eintreten (PKV), der nicht versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist – sondern versicherungsfrei. Dabei handelt es sich um folgende Personengruppen:

  • Selbstständige und Freiberufler – für Künstler, Journalisten und Landwirte können Ausnahmen gelten
  • Beamte und andere Personen mit Beihilfe-Anspruch
  • Arbeitnehmer mit einem Einkommen über der Grenze zur Versicherungspflicht – 2018: 59.400 Euro
  • Personen ohne eigenes Einkommen oder mit geringfügigem Einkommen (Hausfrauen, Hausmänner, Kinder) – bis 450 Euro
  • Studenten mit Befreiung von der Versicherungspflicht oder einem Mindestalter von 30 Jahren
Private Krankenversicherung: Tortendiagramm über die Verteilung der Versicherten.

Die Versichertenstruktur in der privaten Krankenversicherung

Erläuterung:
Die Versicherungspflichtgrenze markiert die Trennlinie zwischen Versicherungspflicht und Versicherungsfreiheit von Arbeitnehmern. In Anlehnung an die Lohn- und Gehaltsanpassung durch das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird diese Grenze jährlich neu festgelegt.

Regelung für die private Krankenversicherung für Arbeitnehmer.

  • Arbeitsverhältnis oder Arbeitgeberwechsel:
    Sie erhalten in den nächsten 12 Monaten ein Jahresgehalt, das über der aktuellen Versicherungspflichtgrenze liegt. Dann sind Sie ab Vertragsbeginn versicherungsfrei – unabhängig vom Jahreszeitpunkt.
  • Gehaltserhöhung bzw. Gehaltssprung:
    Ihr Jahresentgelt übersteigt damit die aktuelle Versicherungspflichtgrenze. Dann sind Sie ab dem 1. Januar des Folgejahres versicherungsfrei – allerdings nur, wenn Ihr zu erwartendes Einkommen auch im Folgejahr über der Pflichtgrenze liegt.
  • Freiwillig pflichtversichert:
    Bleiben Sie freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung, so gelten die Kündigungsfristen der gesetzlichen Versicherung – zwei volle Monate zum Monatsende.

Wer muss sich privat versichern?

Es gilt eine allgemeine Versicherungspflicht für Krankenversicherungen in der BRD seit dem Jahr 2009.

Das heißt:
Jede Person mit Wohnsitz in Deutschland muss krankenversichert sein. Die meisten Menschen sind bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert. Wer also keinen Zugang zur GKV hat, der muss sich daher privat versichern. Das sind:

  • Alle Personen, die privat versichert waren, aber trotz Versicherungspflicht aktuell keinen Krankenversicherungsschutz haben.
  • Jene Personen, die bisher weder gesetzlich noch privat versichert gewesen sind, obwohl sie durch Ihren Beruf grundsätzlich versicherungsfrei sind – Selbstständige, Beamte.

Deutsche Staatsbürger, die einen ständigen Wohnsitz im Ausland hatten und in die BRD zurückgekehrt sind – ohne in die GKV eintreten oder familienversichert sein zu können:

  • Waren eine Person vor dem Auslandsaufenthalt gesetzlich versichert, dann muss sie nach der Rückkehr wieder in eine gesetzliche Krankenversicherung eintreten – auch dann, wenn sie laut Sozialgesetzbuch versicherungsfrei wäre.
  • Wer privat versichert war, der muss wieder in eine Privatversicherung zurückkehren.
  • Falls jemand vor dem Auslandsaufenthalt nicht krankenversichert in Deutschland war, dann entscheidet der Berufsstand. Selbständige müssen sich dann privat versichern.

Unsere Versicherungsexperten bei wefox prüfen die Voraussetzungen und ob sich ein Wechsel in eine private Krankenkasse unterm Strich für Sie lohnt.

Private Krankenversicherung:
Das kostet Sie die PKV.

Als Privatversicherter sind Sie Teil einer Gemeinschaft. Demnach decken alle Beiträge der Versicherten die Kosten der Gemeinschaft innerhalb einer Tarifklasse.

Ihr Vorteil:
Sie zahlen keine höheren Beiträge – auch, wenn Sie höhere Leistungen beziehen sollten. Damit Ihnen die Privatversicherung auch zukünftig Ihre Leistungen gewährleisten kann, legt die Versicherung Ihren persönlichen Beitrag aufgrund von statistischen Erkenntnissen und Erfahrungen fest.

So sind entscheidende Kriterien für die Beitragshöhe zum Beispiel Ihr Alter sowie der allgemeine Status Quo Ihrer Gesundheit bei Versicherungsbeginn. Zudem werden bei der Beitragsermittlung auch die zu erwartenden Kosten Ihrer medizinischen Versorgung kalkuliert. Je nachdem, welchen Leistungsumfang Sie wählen, so steigt auch Ihr Beitrag für die private Krankenversicherung.

Schauen Sie deshalb am besten genau, auf welche Leistungen Sie wert legen und welche Sie weniger benötigen. Das kann Ihren Beitrag senken. Zu überlegen wäre auch eine Selbstbeteiligung. Wird eine Arztrechnung fällig, dann übernehmen Sie diese bis zum ausgehandelten Eigenanteil. Der Monatsbeitrag für die private Krankenversicherung verringert sich also auch, je höher Ihre Selbstbeteiligung ausfällt (maximal 5.000 Euro pro Jahr für ambulante und stationäre medizinische Behandlungen).

Private Krankenversicherung: Beitragsentwicklung im Vergleich zur GKV

Beitragsentwicklung der PKV und GKV im Vergleich

Private Krankenversicherungen:
Die Kosten im Alter.

Das sollten Sie beachten:
Die Beiträge steigen durch das erhöhte Krankheits- und Verletzungsrisiko im Alter. Durch die sogenannten Altersrückstellungen für die private Krankenversicherung kann diese Erhöhung teilweise ausgeglichen werden. Hierdurch werden Rückstellungen von Anfang an in den Versicherungstarifen integriert. So kompensieren Sie höhere Beiträge im Alter.

Um nicht in eine Kostenfalle zu geraten, prüfen Sie die unterschiedlichen Tarife in Hinblick auf deren Kostenentwicklung genau und vergleichen Sie die Anbieter. Entscheiden Sie sich möglichst früh für einen beitragsstabilen Tarif. Diese sind oft sinnvoller als anfangs sehr günstige Tarife, die mit zunehmendem Alter für Privatversicherte deutlich teuer werden.

Deshalb erhalten Sie bei wefox Unterstützung bei der bestmöglichen Wahl Ihres Tarifes für eine private Krankenversicherung und der Auswahl Ihrer Versicherungsleistungen. Am besten gleich registrieren und individuelle Angebote einholen.

Beispieltabelle zur Entwicklung der Monatsbeiträge mit einem Einstieg mit 35 Jahren:

AlterMonatsbeitrag
35 Jahre300 Euro
45 Jahre489 Euro
55 Jahre796 Euro
65 Jahre1.297 Euro
75 Jahre2.112 Euro

PKV-Beitragsrückerstattung:
So erhalten Sie Geld zurück.

Reichen Sie mindestens ein Jahr lang keine Rechnungen bei Ihrer privaten Krankenkasse ein. So können Sie einen Teil Ihrer bereits gezahlten Beiträge für die private Krankenversicherung von Ihrem Versicherer zurückerhalten. Dabei richtet sich die Höhe der Rückerstattung nicht allein nach Ihrem Versicherer und Ihrem Tarif. Folglich erhalten Sie Sie mehr Geld erstattet, je länger Sie leistungsfrei bleiben.

In der Regel liegt die Erstattungshöhe zwischen einem und sechs Monatsbeiträgen. Zusätzlich bieten Versicherer auch Erstattungen, wenn Sie Rechnungen gesammelt einreichen – 1 bis 2 x im Jahr. Dadurch verringert sich der Verwaltungsaufwand für Ihre private Krankenversicherung. Sie finden Informationen dazu in den Tarifbedingungen Ihres Versicherers.

Ehe- oder Lebenspartner:
Wie ist das geregelt?

Das Wichtigste zu Beginn:
Eine beitragsfreie Mitversicherung gibt es in der Privatversicherung nicht. Ist Ihr Partner versicherungsfrei, kann er sich privat versichern. Es gelten dieselben Voraussetzungen wie bei Ihnen für die Aufnahme in eine private Krankenversicherung: freier Versicherungsschutz mit garantierten Leistungen, Gesundheitsprüfung zu Versicherungsbeginn sowie die individuelle Beitragsgestaltung.

In Basistarifen allerdings, können Ehe- oder Lebenspartner nach Sonderregelungen versichert werden. Für einzelne Personen wird der Beitrag dann auf den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung gedrosselt. So zahlen Ehe- und Lebenspartner in der Summe dann maximal 150 Prozent des Höchstbeitrages der GKV.

Auch Ehegatten und eingetragene Lebenspartner von Beamten erhalten Beihilfe unter bestimmten Voraussetzungen. Auch dafür bieten private Versicherer gesonderte Tarife an, die als Ergänzung zur Beihilfe genutzt werden können. Ebenso erhalten Sie, auch bei relevanten Vorerkrankungen, erleichterten Zugang zur PKV.

Selbst im Scheidungsfall erhält der Partner die Möglichkeit, zu einem 100-prozentigen Schutz zu wechseln. Beantragt Ihr Partner diesen Versicherungsschutz innerhalb von sechs Monaten, kann der bestehende Vertrag ohne Risikoanalyse und Wartezeiten umgewandelt werden.

Sie haben noch Fragen zum Thema? Kein Problem. Unsere Versicherungsexperten steht Ihnen gern beratend zur Seite. Also gleich bei wefox registrieren und alle Voraussetzungen prüfen lassen.

Private Krankenversicherung:
Der Vergleich online lohnt sich.

Mit wefox haben Sie den perfekten Partner an Ihrer Seite – auf dem Weg zum optimalen privaten Krankenversicherungsschutz. Gerade bei den individuellen Gestaltung der Tarife und Leistungen können Sie leicht den Überblick verlieren und wichtige Details übersehen.

Ihr Vorteil:
wefox bietet Ihnen den idealen Service und vergleicht für Sie alle relevanten Tarife und Leistungen der verschiedenen Versicherer. So holen unsere Versicherungsexperten das Optimum für Sie heraus und machen Ihnen ganz unverbindliche Angebote. Im Anschluss entscheiden allein Sie, welches Angebot am besten zu Ihren Wünschen passt.

Starke Leistungen in der privaten Krankenversicherung:
Individueller Schutz mit Garantie.

Der Leistungsumfang für Versicherungsnehmer bei einer privaten Krankenversicherung variiert je nach Tarifmodell und variablen Leistungen sowie dem Ausschluss einzelner Leistungen. Wie zum Beispiel zu Leistungen der privaten Krankenversicherung in der Schwangerschaft. Daher lohnt es sich besonders, ganz genau hinzuschauen. Nur so können Sie für sich das optimale Leistungspaket schnüren.

Dabei ist der Vergleich von Versicherungen und Tarifmodellen für die private Krankenversicherung sowie der individuell gestalteten Versicherungspakete von großer Bedeutung. Unsere Versicherungsexperten ermitteln mit Ihnen gemeinsam Ihren Bedarf und Ihre Erwartungen an die Leistungen einer privaten Krankenversicherung – und behalten jederzeit auch die Kosten im Auge.

So finden unsere Spezialisten auch Tarife für Sie, die Ihren Vorstellungen entsprechen. Gleich mal ausprobieren und sich unverbindlich beraten lassen.

Die Leistung macht den Unterschied:
GKV und PKV im Vergleich.

Die Vorteile der Leistungen der PKV im Vergleich zum Leistungspaket der GKV sind deutlich. Sie haben neben den Basisleistungen, die Ihnen der gesetzliche Versicherer bietet, viele weitere individuelle Leistungsangebote. Demnach können Sie sich Ihren Versicherungsschutz individuell zusammenstellen – sowie einzelne Leistungen ausschließen, die Ihnen weniger wichtig sind.

Die Zusammenstellung des Leistungsumfangs für die private Krankeneversicherung richtet sich also ganz nach Ihren Bedürfnissen. Sie können hier vom Standard- bzw. Basistarif bis zum allumfassenden Top-Schutz wählen. Leider geht das bei der GKV nicht. Hier erhalten alle Versicherungsnehmer solidarisch denselben Schutz. Wünschen Sie dennoch mehr Leistungen, ist ein zusätzlicher privater Krankenversicherungsschutz nötig.

VersicherungGKVPKV
Wer darf sich versichern?Jeder Bürger darf in die gesetzliche Krankenversicherung. Arbeitnehmer mit einem monatlichen Bruttoeinkommen bis 4.950 Euro sind jedoch automatisch gesetzlich versichert. Besser verdienende Beschäftigte, Freiberufler, Selbstständige und Beamte können freiwillig beitreten.Arbeitnehmer mit einem monatlichen Bruttoeinkommen ab 4.950 Euro (bzw. ab 59.400 Euro im Jahr, Versicherungspflichtgrenze 2018) können der PKV beitreten. Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Studenten können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern.
FamilieEhepartner und Kinder bis 25 Jahre (gegebenenfalls auch älter) mit geringem Einkommen (bis max. 450 Euro pro Monat auf Minijobbasis) sind kostenlos mitversichert.Ehepartner und Kinder müssen selbstständig krankenversichert werden.
LeistungenDie Leistungen sind gesetzlich vorgeschrieben und entsprechen der Regelversorgung (zum Beispiel eingeschränkte Arzt- und Krankenhauswahl, Mehrbettzimmer im Krankenhaus, Behandlung durch diensthabenden Arzt). Die Kassen dürfen Zusatzleistungen wie Bonusprogramme, Gesundheitskurse, Kurzuschüsse, Naturheilbehandlungen und mehr anbieten.Die Leistungen können Privatversicherte selbst bestimmen – vom Basistarif bis zum Topschutz. Der Basisschutz ist mit den Leistungen der gesetzlichen Kassen vergleichbar. Ein Top-Tarif bietet freie Arzt- und Krankenhauswahl, Einzel- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, Chefarztbehandlung, Erstattung von Zahnersatz, Sehhilfen und mehr.

Selbstbeteiligung für die private Krankenversicherung:
Was bedeutet das?

Der Selbstbehalt (umgangssprachlich auch Selbstbeteiligung genannt) bei der PKV beschreibt den Umfang Ihrer Beteiligung an den Krankheitskosten – gemäß Ihres Versicherungsvertrages mit Ihrem Privatversicherer. Je nach Wahl Ihres Tarifmodells ist der Selbstbehalt höher, niedriger oder entfällt ganz. Aber oft besteht auch die Möglichkeit, innerhalb eines Tarifs aus verschiedenen Modellen zur Selbstbeteiligung zu wählen.

Grundregel hierbei:
Je höher Ihre Selbstbeteiligung ausfällt, umso niedriger ist Ihr Beitrag. Sie übernehmen ja einen Teil der Kosten für eine Behandlung im Krankheitsfall. Trotzdem darf Selbstbehalt aber die jährliche Summe von 5.000 Euro nicht überschreiten.

Die Arten des Selbstbehalts in der PKV:
Sie haben die Wahl.

Der absolute Selbstbehalt:
Versicherte tragen die Kosten für Behandlungen, Medikamente usw. selbst – bis zu einer bestimmten, höheren Summe. Überschreiten die Kosten diese Summe, reichen Sie diese bei Ihrer privaten Krankenversicherung ein. Diese übernimmt dann den Betrag, der den vereinbarten Selbstbehalt überschreitet.

Der prozentuale Selbstbehalt:
Versicherte Personen erhalten für einen festgelegten Prozentsatz jeder Rechnung auf (70 Prozent).

Mischung aus absolutem und festgelegtem Selbstbehalt:
Der Versicherungsnehmer übernimmt eine prozentuale Selbstbeteiligung bis zu einer vertraglich festgelegten Summe.

Selbstbehalt pro Behandlung oder Arzneimittel:
Die versicherte Person beteiligt sich an allem bis zu einer vereinbarten Höchstsumme.

Ausnahmen:
Die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen fallen unter eine Ausnahmeregelung. Diese werden von vielen privaten Versicherern komplett erstattet – auch, wenn die Selbstbeteiligung schon ausgeschöpft ist.

Unsere Versicherungsexperten wissen Rat, welche Form des Selbstbehalts für die private Krankenversicherung individuell für Sie geeignet ist.

Felix Maschefski - Unser Versicherungsexperte

Unsere Experten sind für Sie da!

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Private Krankenversicherung:
Ab wann sie sinnvoll ist.

Grundsätzlich gibt es für die Aufnahme in die private Krankenversicherung einige Voraussetzungen (siehe Punkt Voraussetzungen). Sind diese erfüllt, hängt es ganz von Ihnen persönlich ab, ob Sie von der gesetzlichen in die private Versicherung wechseln möchten.

Gesundheit ist schützenswertes Gut. Für Menschen, die keine Kompromisse eingehen wollen, hat ein privater Versicherungsschutz klare Vorteile:

  • Individuelle Tarifgestaltung
  • Garantie der Leistungen
  • Vermeidung von Zusatzversicherungen
  • Bevorzugte Behandlung
  • Beitragsrückerstattung

Private Krankenversicherung für Beamte:
Günstiger privat versichert dank Beihilfen.

Die meisten Beamten haben Anspruch auf Beihilfe. Der Staat beteiligt sich in diesem Fall an Ihren Aufwendungen für Gesundheitskosten. So ist es für Beamte deutlich günstiger, sich privat zu versichern. Dabei richtet sich die Höhe der Beihilfe nach dem Bundes- oder Landesrecht. So erhalten Bundesbeamte für Ehe- oder Lebenspartner eine Beihilfe von 70 Prozent, für Kinder sind es 80 Prozent.

Haben Sie mehrere Kinder, so steigt Ihre eigene Beihilfe auf 70 Prozent – unabhängig von weiterem kindergeldberechtigten Nachwuchs. Falls sich die Höhe der Beihilfe durch eine Geburt oder im Scheidungsfall verändert, dann muss der Beitragssatz entsprechend erhöht oder verringert werden.

Hinweis:
Auch privat versicherte Frauen haben die Möglichkeit, beim Bundesversicherungsamt ein einmaliges Mutterschaftsgeld von bis zu 210 Euro zu beantragen. Ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen weiterhin zusätzlich Ihr Nettogehalt – abzüglich von 13 Euro pro Kalendertag.

Tabelle zu den Beihilfesätzen für Bundesbeamte & Anwärter:

  • Beamte 50 %
  • Beamte mit mind. 2 Kindern: 70 %
  • Beamte im Ruhestand: 70 %
  • Ehepartner/eingetragener Lebenspartner: 70 %
  • Kinder bei Kindergeldbezug: 80 %

Achtung:
Ausnahmen in den Bundesländer Hessen und Bremen.
Quelle: Bundeshilfeverordnung Stand 9/2012

Für Beamte in Ausbildung sehen private Versicherer Anwärtertarife vor. Diese Tarife für sie private Krankenversicherung sind besonders günstig, da Rückstellungen fürs Alter ausbleiben. Findet nach der Ausbildung eine Verbeamtung statt, wird der Tarif auf eine normale Beihilfeversicherung für Beamte umgewandelt. Ohne eine erneute Gesundheitsprüfung.

Private Krankenversicherung für Angestellte:
Beitragsbemessungsgrenzen.

Oberhalb der Grenze zur Beitragsbemessung der gesetzlichen Krankenversicherung können Sie auch als Angestellter in eine private Krankenversicherung eintreten. Weitere Bemessungsgrenzen sind die zu den gesetzlichen Sozialversicherungen wie Pflege-, Rente- und Arbeitslosenversicherung. Für gut verdienende Angestellte lohnt sich oft ein Wechsel in die Privatversicherung.

Sie zahlen hier prozentual effektiv weniger. Ihr Arbeitgeber bezuschusst Ihre Krankenversicherung mit der Hälfte der Prämien – maximal aus dem Arbeitgeberanteil von 7,3 Prozent und der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze von 4.425 Euro.

Haben Sie also einen entsprechend guten Verdienst und Ihr Einkommen liegt über 59.400 Euro, dann lassen Sie sich unverbindlich von unseren Versicherungsprofis beraten. Sie finden den idealen privaten Versicherungstarif für Sie.

Private Krankenversicherung für Selbstständige:
Die Freiheit, sich zu entscheiden.

Selbstständige und Freiberufler können sich privat versichern. Für diese Berufsgruppe gibt es keine Versicherungspflichtgrenze.

Allerdings:
Anders als Angestellte zahlen sie die kompletten Beiträge für die private Krankenversicherung. Der Arbeitgeberanteil entfällt. Mit der PKV sichern sich Selbstständige und Freiberufler Versicherungsleistungen, die für die gesamte Vertragslaufzeit garantiert sind.

Sie haben die Freiheit zu entscheiden, welche Leistungen durch die private Krankenversicherung erstattet werden sollen und welche nicht. Ganz nach Ihren Wünschen. Lassen Sie sich von unseren Versicherungsexperten beraten und unverbindlich Angebote empfehlen, die ideal zu Ihren Lebensumständen passen.

Private Krankenversicherung für Lehrer:
Leistungen, die Schule machen.

Schon während des Referendariats oder als Beamter auf Widerruf sind Sie bereits beihilfeberechtigt. Dann können Sie sich als angehender Lehrer besonders günstig privat versichern. Ihr Dienstherr beteiligt sich mit der den Beihilfen an Ihren tatsächlichen Gesundheitskosten. Alles darüber hinaus müssen Sie privat versichern.

Allerdings setzt der Gesetzgeber voraus, dass Sie Ihre Beihilfe ab Berufsbeginn mit einer privaten Krankenversicherung für Beihilfeberechtigte aufstocken und eine Pflegeversicherung nachweisen.

Daher ist eine zusätzliche private Pflegeabsicherung absolut notwendig – zu jeder Zeit. Lassen Sie sich von unseren Versicherungsexperten beraten. Nutzen Sie unseren kostenlosen Beratungsservice, der Ihnen optimale Versicherungslösungen im Bereich der Privatversicherung für Lehrer und Lehreranwärter aufzeigt.

Private Krankenversicherung für Familien:
Versichern Sie Ihre eigene Familie privat ab.

Die private Krankenversicherung hat für die Mitversicherung von Familienmitgliedern keine kostenlose Alternative. Aber es gibt dennoch interessante Tarife für Familien, die kostengünstig Familienmitglieder absichern.

Die risikorelevanten Faktoren sind:

  • das Eintrittsalter
  • der Gesundheitszustand
  • der Tarif des Versicherers
  • der Umfang der Leistungen

Demzufolge benötigen Sie für jedes Familienmitglied einen eigenständigen Vertrag. Das heißt, dass alle zu versichernde Personen diese Prüfung durchlaufen müssen. Eine private Familienkrankenversicherung gibt es somit nicht.

Tipp:
Falls Sie und Ihr Partner bereits privat krankenversichert sind, dürfen Sie Ihre Kinder nach der Geburt direkt ohne Gesundheitsprüfung mitversichern – für einem Zeitraum von zwei Monaten nach der Geburt.

Die Voraussetzungen für eine private Krankenversicherung sind recht komplex. Lassen Sie sich von unseren Experten für Versicherungen beraten und Angebote vergleichen. Es gibt eine große Tarifvielfalt für Familien und zahlreiche individuelle Gestaltungsmöglichkeiten sowie Kombinationstarife.

Private Krankenversicherung: Entwicklung des JAEG im Laufe der Jahre.

Entwicklung der Jahresarbeitsentgeldgrenze (JAEG) 2002 – 2018

Komplizierter wird es, wenn ein Elternteil privat und der andere gesetzlich versichert ist.

Die Voraussetzungen hierfür:

  • Liegt das Einkommen des Privatversicherten über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von monatlich 4.687, 50 Euro, so müssen die Kinder privat versichern.
  • Verdient der gesetzlich Versicherte mehr und liegt das Einkommen des PKV-Mitgliedes unter der Jahresentgeltgrenze, können Sie die Kinder beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichern – und zusätzlich zu versichern, falls mehr Leistungen gewünscht sind.

Anhaltspunkte zur Beitragshöhe:

  • Erwachsene zwischen 30 und 40 Jahre zahlen im Schnitt 250-500 € pro Monat.
  • Kinder bis 14 Jahren zahlen im Schnitt 80-200 € pro Monat.

Auch dazu bietet wefox eine individuelle Beratung für optimalen Versicherungsschutz. Registrieren Sie sich und nutzen Sie unsere kostenlose Service.

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