Private Krankenversicherung 2018-05-29T10:03:16+00:00

Die private Krankenversicherung (PKV): Individuell geschützt.

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Private Krankenversicherung: Was ist der Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)?

Die gesetzliche Krankenversicherung ist ein Schutz für alle. Sie fußt auf dem Solidaritätsprinzip. Der Beitragssatz zur GKV hängt daher nicht vom Alter ab, sondern richtet sich nach dem Einkommen. Im Krankheitsfall haben alle versicherten den gleichen Leistungsanspruch – unabhängig von der Höhe Ihrer eingezahlten Beiträge. Um allen Versicherten Versorgung zu gewährleisten, sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse teilweise beschränkt. Hin und wieder kommt es auch vor, dass Leistungskürzungen stattfinden, obwohl die Höhe der Beitragszahlung nicht entsprechend angepasst wird.

Als Versicherter innerhalb einer privaten Krankenversicherung profitieren Sie von Beiträgen, die einkommensunabhängig sind und kommen in den Genuss von garantierten Leistungen, die oft weit über die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen.

Die Versichertenstruktur in der privaten Krankenversicherung

Die Versichertenstruktur in der privaten Krankenversicherung

Wer sich privat versichern kann: Welche Voraussetzungen gibt es?

Grundsätzlich kann sich jeder privat versichern (PKV), der nicht versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist – sondern versicherungsfrei. Dabei handelt es sich um folgende Personengruppen:

  • Selbstständige und Freiberufler – für Künstler, Journalisten und Landwirte können Ausnahmen gelten
  • Beamte und andere Personen mit Beihilfe-Anspruch
  • Arbeitnehmer mit einem Einkommen über der Grenze zur Versicherungspflicht – 2018: 59.400 Euro
  • Personen ohne eigenes Einkommen oder mit geringfügigem Einkommen (Hausfrauen, Hausmänner, Kinder) – bis 450 Euro
  • Studenten mit Befreiung von der Versicherungspflicht oder einem Mindestalter von 30 Jahren

Info: Die Versicherungspflichtgrenze markiert die Trennlinie zwischen Versicherungspflicht und Versicherungsfreiheit von Arbeitnehmern. In Anlehnung an die Lohn- und Gehaltsanpassung durch das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird diese Grenze jährlich neu festgelegt.

Regelung zur privaten Krankenversicherung für Arbeitnehmer.

  • Sie beginnen ein neues Arbeitsverhältnis oder wechseln den Arbeitgeber und haben in den nächsten 12 Monaten ein Jahresgehalt über der aktuellen Versicherungspflichtgrenze, dann sind sie sofort ab Beginn versicherungsfrei – unabhängig vom Jahreszeitpunkt.
  • Sie erhalten eine Gehaltserhöhung und ihr Jahresentgelt übersteigt damit die aktuelle Versicherungspflichtgrenze. Dann sind Sie ab dem 1. Januar des Folgejahres versicherungsfrei – allerdings nur, wenn Ihr zu erwartendes Einkommen auch im Folgejahr über der Pflichtgrenze liegt.
  • Bleiben Sie freiwillig pflichtversichert, so gelten die Kündigungsfristen der gesetzlichen Versicherung – zwei volle Monate zum Monatsende.

Wer muss sich privat versichern?

Es gilt eine allgemeine Versicherungspflicht für Krankenversicherungen in der BRD seit dem Jahr 2009. Das heißt: Jede Person mit Wohnsitz in Deutschland muss krankenversichert sein. Das Gros ist bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert. Wer keinen Zugang zur GKV hat, der muss sich daher privat versichern. Das sind …

… Personen, die privat versichert waren, aber trotz Versicherungspflicht aktuell keinen Krankenversicherungsschutz haben

… Personen, die bisher weder gesetzlich noch privat versichert gewesen sind, obwohl sie durch Ihren Beruf grundsätzlich versicherungsfrei sind – Selbstständige, Beamte

… Deutsche Staatsbürger, die einen ständigen Wohnsitz im Ausland hatten und in die BRD zurückgekehrt sind – ohne in die GKV eintreten oder familienversichert sein zu können:

  • Wer vor dem Auslandsaufenthalt gesetzlich versichert war, der muss nach der Rückkehr wieder in eine gesetzliche Krankenversicherung eintreten – auch dann, wenn er laut Sozialgesetzbuch versicherungsfrei wäre
  • Wer privat versichert war, der muss wieder in eine Privatversicherung zurückkehren
  • Wenn jemand vor dem Auslandsaufenthalt nicht krankenversichert in Deutschland war, dann entscheidet der Berufsstand. Selbständige müssen sich dann privat versichern.

Unsere wefox-Experten prüfen die Voraussetzungen und ob sich ein Wechsel in eine private Krankenkasse für Sie lohnt.

Privater Krankenversicherungsschutz: Das kostet Sie die PKV.

Als Privatversicherter sind Sie Teil einer Gemeinschaft. Alle Beiträge der Versicherten decken die Kosten der Gemeinschaft innerhalb einer Tarifklasse. Ihr Vorteil: Sie zahlen keine höheren Beiträge – auch, wenn Sie höhere Leistungen beziehen sollten. Damit Ihnen die Privatversicherung auch zukünftig Ihre Leistungen gewährleisten kann, legt die Versicherung Ihren persönlichen Beitrag aufgrund von statistischen Erkenntnissen und Erfahrungen fest. Entscheidende Kriterien für die Beitragshöhe sind – zum Beispiel Ihr Alter sowie der allgemeine Status Quo Ihrer Gesundheit bei Versicherungsbeginn. Zudem werden bei der Beitragsermittlung auch die zu erwartenden Kosten Ihrer medizinischen Versorgung kalkuliert.

Je nachdem, welchen Leistungsumfang Sie wählen, steigt auch Ihr Beitrag zur PKV. Schauen Sie am besten genau, auf welche Leistungen Sie wert legen und welche Sie weniger benötigen. Das kann Ihren Beitrag senken. Zu überlegen wäre auch ein Selbstbeteiligung. Wird eine Arztrechnung fällig, dann übernehmen Sie diese bis zum ausgehandelten Eigenanteil. Der Monatsbeitrag zur privaten Krankenversicherung verringert sich also auch, je höher Ihre Selbstbeteiligung ausfällt (maximal 5.000 Euro pro Jahr für ambulante und stationäre medizinische Behandlungen)

Beitragsentwicklung in der privaten Krankenversicherung

Beitragsentwicklung der PKV und GKV im Vergleich

AlterMonatsbeitrag
35 Jahre300 Euro
45 Jahre489 Euro
55 Jahre796 Euro
65 Jahre1.297 Euro
75 Jahre2.112 Euro

Beispieltabelle zur Entwicklung der Monatsbeiträge mit einem Einstieg mit 35 Jahren:

Private Krankenversicherung: Die Kosten im Alter.

Das sollten Sie beachten: Die Beiträge steigen durch das erhöhte Krankheits- und Verletzungsrisiko im Alter. Durch die sogenannten Altersrückstellungen kann diese Erhöhung teilweise ausgeglichen werden. Die Rückstellungen werden von Anfang an in den Versicherungstarifen integriert und zahlen so die höheren Beiträge im Alter mit. Damit Sie dennoch nicht in eine Kostenfalle geraten, ist es ratsam, die unterschiedlichen Tarife in Hinblick auf deren Kostenentwicklung genau zu prüfen und Anbieter zu vergleichen. Entscheiden Sie sich möglichst früh für einen beitragsstabilen Tarif. Diese sind oft sinnvoller als anfangs sehr günstige Tarife, die mit zunehmendem Alter für Privatversicherte deutlich teuer werden.

Bei wefox erhalten Sie Unterstützung bei der bestmöglichen Wahl Ihres Tarifes und der Auswahl Ihrer Versicherungsleistungen. Am besten gleich registrieren und individuelle Angebote einholen.

PKV-Beitragsrückerstattung: So erhalten Sie Geld zurück.

Reichen Sie mindestens ein Jahr lang keine Rechnungen bei Ihrer privaten Krankenkasse ein, dann können Sie einen Teil Ihrer bereits gezahlten Beiträge zur PKV von Ihrem Versicherer zurückerhalten. Die Höhe der Rückerstattung richtet sich dabei nicht allein nach Ihrem Versicherer und Ihrem Tarif. Sie bekommen mehr Geld erstattet, je länger Sie leistungsfrei bleiben. In der Regel liegt die Erstattungshöhe zwischen einem und sechs Monatsbeiträgen. Zusätzlich bieten Versicherer auch Erstattungen, wenn Sie Rechnungen gesammelt einreichen – ein- bis zweimal im Jahr. Dadurch verringert sich der Verwaltungsaufwand für Ihren privaten Krankenversicherer. Sie finden Informationen dazu in den Tarifbedingungen Ihres Versicherers.

Ehe- oder Lebenspartner: Wie ist das geregelt?

Das Wichtigste zu Beginn: Eine beitragsfreie Mitversicherung gibt es in der Privatversicherung nicht. Ist Ihr Partner versicherungsfrei, kann er sich privat versichern. Es gelten dieselben Voraussetzungen wie bei Ihnen für die Aufnahme in eine private Krankenversicherung: freier Versicherungsschutz mit garantierten Leistungen, Gesundheitsprüfung zu Versicherungsbeginn sowie die individuelle Beitragsgestaltung.

In Basistarifen allerdings, können Ehe- oder Lebenspartner nach Sonderregelungen versichert werden: Für einzelne Personen wird der Beitrag dann auf den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung gedrosselt. Zusammengenommen zahlen Ehe- und Lebenspartner dann maximal 150 Prozent des Höchstbeitrages der GKV.

Ehegatten und eingetragene Lebenspartner von Beamten erhalten Beihilfe unter bestimmten Voraussetzungen. Auch dafür bieten private Versicherer gesonderte Tarife an, die als Ergänzung zur Beihilfe genutzt werden können. Ebenso erhalten Sie, auch bei relevanten Vorerkrankungen, erleichterten Zugang zur PKV. Selbst im Scheidungsfall erhält der Partner die Möglichkeit, zu einem 100-prozentigen Schutz zu wechseln. Beantragt Ihr Partner diesen Versicherungsschutz innerhalb von sechs Monaten, kann der bestehende Vertrag ohne Risikoanalyse und Wartezeiten umgewandelt werden.

Haben Sie noch Fragen zum Thema? Kein Problem. Der wefox-Experte steht Ihnen gern beratend zur Seite. Gleich bei wefox registrieren und Voraussetzungen prüfen lassen.

Private Krankenversicherung: Der Vergleich online lohnt sich.

Mit wefox haben Sie den perfekten Partner an Ihrer Seite – auf dem Weg zum optimalen privaten Krankenversicherungsschutz. Gerade bei den individuellen Gestaltung der Tarife und Leistungen kann man leicht den Überblick verlieren und eventuell wichtige Details übersehen. wefox bietet Ihnen den idealen Service und vergleicht für Sie alle relevanten Tarife und Leistungen der verschiedenen Versicherer – so holt der wefox-Experte das Optimum für Sie heraus und macht Ihnen ganz unverbindliche Angebote. Im Anschluss entscheiden allein Sie, was ideal zu Ihren Wünschen passt.

Starke Leistungen in der privaten Krankenversicherung: Individueller Schutz mit Garantie.

Der Leistungsumfang für Versicherungsnehmer bei einer privaten Krankenversicherung variiert je nach Tarifmodell und variablen Leistungen sowie dem Ausschluss einzelner Leistungen – wie zum Beispiel zu Leistungen der privaten Krankenversicherung in der Schwangerschaft. Daher lohnt es sich besonders, ganz genau hinzuschauen, um für sich das optimale Leistungspaket zu schnüren. Dabei ist der Vergleich von Versicherungen und Tarifmodellen sowie der individuell gestalteten Versicherungspakete von großer Bedeutung. Ihr wefox-Experte ermittelt mit Ihnen Ihren Bedarf und Ihre Erwartungen an die Leistungen einer privaten Krankenversicherung – und hält dabei auch die Kosten im Auge. So findet der wefox-Experte auch für Sie Tarife, die Ihren Vorstellungen entsprechen. Gleich mal ausprobieren und sich unverbindlich beraten lassen.

Die Leistung macht den Unterschied: GKV und PKV im Vergleich.

Die Vorteile der Leistungen der PKV im Vergleich zum Leistungspaket der GKV sind deutlich: Sie haben neben den Basisleistungen, die Ihnen der gesetzliche Versicherer bietet, viele weitere individuelle Leistungsangebote, und können sich so Ihren Versicherungsschutz individuell zusammenstellen – sowie einzelne Leistungen ausschließen, die Ihnen nicht wichtig sind.
Die Zusammenstellung des Leistungsumfangs bei der PKV richtet sich also ganz nach Ihren Bedürfnissen. Sie können hier vom Standard- bzw. Basistarif bis zum allumfassenden Topschutz wählen. Das geht bei der GKV nicht – hier erhalten alle Versicherungsnehmer solidarisch denselben Schutz. Wer mehr Leistung möchte, der muss sich zusätzlich versichern.

VersicherungGKVPKV
Wer darf sich versichern?Jeder Bürger darf in die gesetzliche Krankenversicherung. Arbeitnehmer mit einem monatlichen Bruttoeinkommen bis 4.950 Euro sind jedoch automatisch gesetzlich versichert. Besser verdienende Beschäftigte, Freiberufler, Selbstständige und Beamte können freiwillig beitreten.Arbeitnehmer mit einem monatlichen Bruttoeinkommen ab 4.950 Euro (bzw. ab 59.400 Euro im Jahr, Versicherungspflichtgrenze 2018) können der PKV beitreten. Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Studenten können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern.
FamilieEhepartner und Kinder bis 25 Jahre (gegebenenfalls auch älter) mit geringem Einkommen (bis max. 450 Euro pro Monat auf Minijobbasis) sind kostenlos mitversichert.Ehepartner und Kinder müssen selbstständig krankenversichert werden.
LeistungenDie Leistungen sind gesetzlich vorgeschrieben und entsprechen der Regelversorgung (zum Beispiel eingeschränkte Arzt- und Krankenhauswahl, Mehrbettzimmer im Krankenhaus, Behandlung durch diensthabenden Arzt). Die Kassen dürfen Zusatzleistungen wie Bonusprogramme, Gesundheitskurse, Kurzuschüsse, Naturheilbehandlungen und mehr anbieten.Die Leistungen können Privatversicherte selbst bestimmen – vom Basistarif bis zum Topschutz. Der Basisschutz ist mit den Leistungen der gesetzlichen Kassen vergleichbar. Ein Top-Tarif bietet freie Arzt- und Krankenhauswahl, Einzel- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, Chefarztbehandlung, Erstattung von Zahnersatz, Sehhilfen und mehr.

Selbstbeteiligung bei der privaten Krankenversicherung: Was bedeutet das?

Der Selbstbehalt oder umgangssprachlich die Selbstbeteiligung bei der PKV beschreibt den Umfang Ihrer Beteiligung an den Krankheitskosten – gemäß Ihres Versicherungsvertrages mit Ihrem Privatversicherer. Je nach Wahl Ihres Tarifmodells ist der Selbstbehalt höher, niedriger oder entfällt ganz. Oft besteht auch die Möglichkeit, innerhalb eines Tarifs aus verschiedenen Modellen zur Selbstbeteiligung zu wählen. Grundregel hierbei: Je höher Ihre Selbstbeteiligung ausfällt, umso niedriger ist Ihr Beitrag. Sie übernehmen ja einen Teil der Kosten für eine Behandlung im Krankheitsfall. Der Selbstbehalt darf aber die Summe von 5.000 Euro jährlich nicht überschreiten.

Die Arten des Selbstbehalts: Sie haben die Wahl.

Der absolute Selbstbehalt:
Sie tragen die Kosten für Behandlungen, Medikamente usw. selbst – bis zu einer bestimmten, höheren Summe. Überschreiten die Kosten diese Summe, erst dann reichen Sie diese bei Ihrer privaten Versicherung ein. Diese übernimmt dann den Betrag, der den vereinbarten Selbstbehalt überschreitet.

Der prozentuale Selbstbehalt:
Sie kommen für einen festgelegten Prozentsatz jeder Rechnung auf (70 Prozent).

Mischung aus absolutem und festgelegtem Selbstbehalt:
Sie übernehmen eine prozentuale Selbstbeteiligung bis zu einer vertraglich festgelegten Summe.

Selbstbehalt pro Behandlung oder Arzneimittel:
Sie beteiligen sich an allem bis zu einer vereinbarten Höchstsumme.

Ausnahmen sind Kosten für Vorsorgeuntersuchungen. Diese werden von vielen privaten Versicherern komplett erstattet – auch, wenn die Selbstbeteiligung schon ausgeschöpft ist.
Auch dazu können Sie sich von unseren wefox-Experten beraten lassen, welche Form des Selbstbehalts für Sie geeignet ist.

Private Krankenversicherung: Ab wann sie sinnvoll ist.

Grundsätzlich gibt es für die Aufnahme in die private Krankenversicherung einige Voraussetzungen. (Siehe Punkt Voraussetzungen) Sind diese erfüllt, hängt es ganz von Ihnen persönlich ab, ob Sie von der gesetzlichen in die private Versicherung wechseln möchten. Gesundheit ist schützenswertes Gut. Für Menschen, die keine Kompromisse eingehen wollen, hat ein privater Versicherungsschutz klare Vorteile:

  • Individuelle Tarifgestaltung
  • Garantie der Leistungen
  • Vermeidung von Zusatzversicherungen
  • Bevorzugte Behandlung
  • Beitragsrückerstattung

Private Krankenversicherung für Beamte: Günstiger privat versichert dank Beihilfen.

Die meisten Beamten haben Anspruch auf Beihilfe. Der Staat beteiligt sich in diesem Fall an Ihren Aufwendungen für Gesundheitskosten. So ist es für Beamte deutlich günstiger, sich privat zu versichern. Die Höhe der Beihilfe richtet sich nach dem Bundes- oder Landesrecht. So erhalten Bundesbeamte für Ehe- oder Lebenspartner eine Beihilfe von 70 Prozent, für Kinder sind es 80 Prozent. Haben Sie mehrere Kinder, so steigt Ihre eigene Beihilfe auf 70 Prozent – unabhängig von weiterem kindergeldberechtigten Nachwuchs. Falls sich die Höhe der Beihilfe durch eine Geburt oder im Scheidungsfall, muss der Beitragssatz entsprechend erhöht oder verringert werden. Hinweis: Privat versicherte Frauen haben die Möglichkeit, beim Bundesversicherungsamt ein einmaliges Mutterschaftsgeld von bis zu 210 Euro zu beantragen. Ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen zusätzlich Ihr Nettogehalt – abzüglich von 13 Euro pro Kalendertag.

Tabelle Beihilfesätze für Bundesbeamte/Anwärter:

  • Beamter 50 %
  • Beamter mit mind. 2 Kindern: 70 %
  • Beamter im Ruhestand: 70 %
  • Ehepartner/eingetragener Lebenspartner: 70 %
  • Kinder bei Kindergeldbezug: 80 %

Achtung: Ausnahmen in den Bundesländer Hessen und Bremen.
Quelle: Bundeshilfeverordnung Stand 9/2012

Für Beamte in Ausbildung sehen private Versicherer Anwärtertarife vor. Diese Tarife sind besonders günstig, da Rückstellungen fürs Alter ausbleiben. Findet nach der Ausbildung eine Verbeamtung statt, wird der Tarif auf eine normale Beihilfeversicherung für Beamte umgewandelt – ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Private Krankenversicherung für Angestellte: Beitragsbemessungsgrenzen.

Oberhalb der Grenze zur Beitragsbemessung der gesetzlichen Krankenversicherung können Sie auch als Angestellter in eine private Krankenversicherung eintreten. Weitere Bemessungsgrenzen sind die zu den gesetzlichen Sozialversicherungen wie Pflege-, Rente- und Arbeitslosenversicherung. Für gut verdienende Angestellte lohnt sich oft ein Wechsel in die Privatversicherung. Sie zahlen hier prozentual weniger. Ihr Arbeitgeber bezuschusst Ihre Krankenversicherung mit der Hälfte der Prämien – maximal aus dem Arbeitgeberanteil von 7,3 Prozent und der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze von 4.425 Euro.

Haben Sie also einen entsprechend guten Verdienst und Ihr Einkommen liegt über 59.400 Euro, dann lassen Sie sich unverbindlich durch unsere wefox-Experten beraten. Wir finden für Sie den idealen privaten Versicherungstarif.

Private Krankenversicherung für Selbstständige: Die Freiheit, sich zu entscheiden.

Selbstständige und Freiberufler können sich privat versichern. Für diese Berufsgruppe gibt es keine Versicherungspflichtgrenze. Allerdings: Anders als Angestellte zahlen Sie die kompletten Beiträge zur Krankenversicherung. Der Arbeitgeberanteil entfällt. Mit der PKV sichern Sie sich Versicherungsleistungen, die für die gesamte Vertragslaufzeit garantiert sind. Sie haben die Freiheit zu entscheiden, welche Leistungen durch die private Krankenversicherung erstattet werden sollen und welche nicht – ganz nach Ihren Wünschen. Lassen Sie sich von unseren wefox-Experten beraten und lassen sich Angebote empfehlen, die zu Ihrem Lebensumständen passen.

Private Krankenversicherung für Lehrer: Leistungen, die Schule machen.

Schon während des Referendariats oder Beamter auf Widerruf sind Sie bereits beihilfeberechtigt und können sich als angehender Lehrer besonders günstig privat versichern. Ihr Dienstherr beteiligt sich mit der den Beihilfen (interne Verlinkung zu Beihilfen) an Ihren tatsächlichen Gesundheitskosten. Alles darüber hinaus, müssen Sie privat versichern. Der Gesetzgeber setzt voraus, dass Sie Ihre Beihilfe ab Berufsbeginn mit einer privaten Krankenversicherung für Beihilfeberechtigte aufstocken und eine Pflegeversicherung nachweisen. Daher ist eine zusätzliche private Pflegeabsicherung absolut notwendig – zu jeder Zeit. Lassen Sie sich diesbezüglich von unserm wefox-Experten beraten und nutzen Sie unseren Service, der Ihnen optimale Versicherungslösungen im Bereich der Privatversicherung für Lehrer und Lehreranwärter aufzeigt.
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Private Krankenversicherung für Familien: Versichern Sie Ihre eigene Familie privat ab.

Die PKV hat für die Mitversicherung von Familienmitgliedern keine kostenlose Alternative. Aber es gibt dennoch interessante Tarife für Familien, die kostengünstig Familienmitglieder absichern. Die risikorelevanten Faktoren, an denen sich der Beitrag zu PKV bemisst sind:

  • das Eintrittsalter
  • der Gesundheitszustand
  • der Tarif des Versicherers
  • der Umfang der Leistungen

Sie benötigen für jedes Familienmitglied eine einen eigenen Vertrag. Das heißt, dass alle zu Versichernde diese Prüfung durchlaufen müssen. Eine private Familienkrankenversicherung gibt es somit nicht.

Tipp: Falls Sie und Ihr Partner bereits privat krankenversichert sind, dürfen Sie Ihre Kinder nach der Geburt direkt ohne Gesundheitsprüfung mitversichern – in einem Zeitraum von zwei Monaten nach der Geburt.

Lassen Sie sich dazu durch unsere wefox-Experten beraten und Versicherungsangebote vergleichen.
Es gibt eine große Tarifvielfalt für Familien und zahlreiche individuelle Gestaltungsmöglichkeiten sowie Kombinationstarife.

Entwicklung der Jahresarbeitsentgeldgrenze

Entwicklung der Jahresarbeitsentgeldgrenze (JAEG) 2002 – 2018

Nicht ganz so leicht ist es, wenn ein Elternteil privat und einer gesetzlich versichert ist. Die Voraussetzungen hierfür:

  • Liegt das Einkommen des Privatversicherten über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von monatlich 4.687, 50 Euro, so müssen die Kinder privat versichern.
  • Verdient der gesetzlich Versicherte mehr, legt das Einkommen des PKV-Mitgliedes unter der Jahresentgeltgrenze, ist es ratsam, die Kinder beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung mitzuversichern – und zusätzlich zu versichern, falls mehr Leistungen gewünscht sind.

Anhaltspunkte zur Beitragshöhe:

  • Erwachsene zwischen 30 und 40 Jahre zahlen im Schnitt 250-500 € pro Monat
  • Kinder bis 14 Jahren zahlen im Schnitt 80-200 € pro Monat

Auch dazu bietet wefox eine individuelle Beratung für optimalen Versicherungsschutz.