Formular 2018-07-09T16:19:02+00:00

Private Krankenversicherung: Bestens versorgt

Schritt 1 von 5

20%
  • Individuelle Expertenberatung
  • Einfach, flexibel & 100% digital
  • Geprüfte Sicherheit

Ihre private Krankenversicherung: Genau der Schutz, den Sie brauchen

  • Sichern Sie Ihre Gesundheit individuell ab
  • Passen Sie Leistungen an Ihre Bedürfnisse an
  • Früh in die PKV zu wechseln, lohnt sich oft

Individuelles Leistungsspektrum und weitere Vorzüge genießen

Nehmen Sie sich die Freiheit, sich individuell abzusichern und nutzen Sie die vielen Vorteile gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung. Die private Krankenversicherung bietet unter anderem einkommensunabhängige Beiträge, garantierte Leistungen, die oft über das Angebot der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen und die Möglichkeit, Tarife an Ihre Anforderungen anzupassen.

Versichertenstruktur in der PKV Formular

Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist der Schutz für alle. Sie basiert auf dem Solidaritätsprinzip: Wer mehr verdient, zahlt mehr; wer mehr Leistungen benötigt, erhält sie. Daher hängt der Beitragssatz in der GKV nicht etwa vom Alter ab, sondern vom Einkommen. Im Krankheitsfall besteht für alle Versicherten der gleiche Leistungsanspruch – unabhängig davon, wie viel sie einzahlen. Die Leistungen der GKV sind teilweise beschränkt, so dass allen Versicherten die Versorgung gewährleistet werden kann. Hin und wieder kann es auch zu Leistungskürzungen kommen, während die Beiträge gleich bleiben.

Leistungsunterschiede zwischen GKV und PKV:

Den Leistungsumfang der privaten Krankenversicherung können Sie individuell zusammenstellen, also beispielsweise Leistungen ausschließen, die Sie nicht benötigen und Extras wie ein Einbettzimmer im Krankenhaus in den Vertrag aufnehmen. Vom günstigeren Basistarif bis hin zum Topschutz für alle Eventualitäten, erlaubt Ihnen die PKV also eine große Wahlfreiheit.

Absicherung nach ThemaGesetzliche KrankenversicherungPrivate Krankenversicherung
Wer kann sich wie versichern?Schutz für alle: Jeder Bürger darf in die gesetzliche Krankenversicherung. Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen bis 4.950 Euro monatlich (Versicherungspflichtgrenze 2018) sind prinzipiell automatisch gesetzlich versichert. Besserverdienende Beschäftigte, Freiberufler, Selbstständige und Beamte können freiwillig beitreten.Arbeitnehmer mit einem monatlichen Bruttoeinkommen ab 4.950 Euro bzw. 59.400 Euro jährlich (Versicherungspflichtgrenze 2018) können der PKV beitreten. Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Studenten können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern.
FamilieKostenlos mitversichert sind Ehepartner und Kinder bis 25 Jahre (ggf. auch älter) mit geringem Einkommen (bis max. 450 Euro auf Minijob-Basis).Ehepartner und Kinder werden eigenständig krankenversichert.
LeistungsspektrumRegelversorgung mit gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen (z.B. eingeschränkte Arzt- und Krankenhausauswahl, Mehrbettzimmer im Krankenhaus, Behandlung durch diensthabenden Arzt). Die gesetzlichen Krankenversicherungen dürfen Zusatzleistungen wie Bonusprogramme, Gesundheitskurse, Kurzuschüsse, Naturheilbehandlungen und mehr anbieten.Leistungen werden individuell gewählt – vom Basistarif bis zum Topschutz. Der Basisschutz ist mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar. Ein umfangreicherer Tarif bietet z.B. freie Arzt- und Krankenhausauswahl, Einzel- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, Chefarztbehandlung, die Erstattung von Zahnersatz, Sehhilfen und mehr.

Was bedeutet die Versicherungspflichtgrenze?
Die Versicherungspflichtgrenze ist die Trennlinie zwischen der Versicherungspflicht und der Versicherungsfreiheit bei Arbeitnehmern. Sie wird in Anlehnung an die Lohn- und Gehaltsanpassung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales jährlich neu festgelegt.

Wege in die private Krankenversicherung: Wer kann sich privat versichern?

Grundsätzlich darf jeder in die PKV, der nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig ist – also versicherungsfrei. Das sind die folgenden Gruppen:

  • Selbstständige und Freiberufler (für Künstler, Journalisten und Landwirte können Ausnahmen gelten)
  • Beamte und andere Personen mit Beihilfe-Anspruch
  • Arbeitnehmer mit einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze von 4.950 Euro monatlich bzw. 59.400 Euro jährlich für das Jahr 2018
  • Personen ohne eigenes Einkommen oder mit geringfügigem Einkommen bis 450 Euro (Hausfrauen und Hausmänner, Kinder)
  • Studenten mit Befreiung von der Versicherungspflicht oder einem Mindestalter von 30 Jahren

Für den Wechsel von Arbeitnehmern in die PKV gibt es Regeln:

  • Sie beginnen ein neues Arbeitsverhältnis oder wechseln den Arbeitgeber. Dabei haben Sie in den nächsten 12 Monaten ein Jahresgehalt, das über der aktuell geltenden Versicherungspflichtgrenze liegt. Für 2018 liegt diese Grenze bei 4.950 Euro monatlich brutto. In diesem Fall sind Sie ab Beginn des Arbeitsverhältnisses sofort versicherungsfrei – unabhängig davon, welcher Zeitpunkt im Jahr es ist.
  • Ihr Jahresentgelt übersteigt (z.B. durch eine Beförderung im laufenden Jahr) die aktuelle Versicherungspflichtgrenze. Dann sind Sie ab dem 1. Januar des Folgejahres versicherungsfrei – allerdings nur, wenn Ihr zu erwartendes Einkommen auch in diesem Folgejahr die Versicherungspflichtgrenze übersteigen wird.
  • Wenn Sie freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert bleiben, gelten die entsprechenden Kündigungsfristen – zwei volle Monate zum Monatsende.

Wer muss sich privat krankenversichern?

Es besteht seit 2009 eine allgemeine Krankenversicherungspflicht in der Bundesrepublik Deutschland: Jede Person mit Wohnsitz in Deutschland muss krankenversichert sein. Die Mehrheit ist in den gesetzlichen Krankenkassen. Wer keinen Zugang zur GKV hat, muss sich daher privat versichern.

Das trifft auf Sie zu, wenn Sie:

  • Privat versichert waren, aber trotz Versicherungspflicht aktuell keinen Krankenversicherungsschutz haben
  • Bisher weder gesetzlich noch privat versichert waren, obwohl Sie durch Ihren Beruf grundsätzlich versicherungsfrei sind – z.B. Beamte oder Selbstständige

Für Rückkehrer aus dem Ausland gelten besondere Bestimmungen. Wenn Sie deutsche/r Staatsbürger/in mit einem ständigen Wohnsitz im Ausland sind und dann nach Deutschland zurückkehren, ohne in die gesetzliche Krankenversicherung eintreten oder familienversichert sein zu können, dann gelten diese Regeln:

  • Waren Sie vor dem ständigen Auslandsaufenthalt gesetzlich versichert, müssen Sie nach der Rückkehr wieder in eine gesetzliche Krankenversicherung eintreten – auch dann, wenn Sie laut Sozialgesetzbuch versicherungsfrei wären
  • Waren Sie vor dem ständigen Auslandsaufenthalt privat versichert, müssen Sie wieder in eine private Krankenkasse zurückkehren
  • Waren Sie vor dem ständigen Auslandsaufenthalt nicht in Deutschland krankenversichert, dann entscheidet Ihr Berufsstand. Selbstständige müssen sich dann beispielsweise privat versichern, wie oben beschrieben.

Kosten der privaten Krankenversicherung

Auch als Privatversicherter sind Sie Teil einer Gemeinschaft. Alle Beiträge der Versicherten decken die Kosten der Gemeinschaft innerhalb der Tarifklasse. Der Vorteil: Sie zahlen keine höheren Beiträge – auch, wenn Sie mehr Leistungen beziehen sollten. Damit die private Krankenkasse die vereinbarten Leistungen gewährleisten kann, legt sie Ihren Versicherungsbeitrag aufgrund statistischer Erkenntnisse und Erfahrungswerten fest. Die wesentlichen Kriterien hierfür sind beispielsweise Ihr Alter und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand zum Versicherungsbeginn. Auch die zu erwartenden Kosten Ihrer medizinischen Versorgung werden einbezogen.

Ihr Versicherungsbeitrag variiert je nach Leistungsumfang. Prüfen Sie daher genau, auf welche Leistungen Sie wert legen und welche Sie vermutlich weniger benötigen, um Ihren Beitrag zu senken. Eine Selbstbeteiligung ist ein weiterer Weg, den regulären Beitrag zu reduzieren: Dabei übernehmen Sie einen gewissen Kostenanteil jeder Arztrechnung selbst. Je höher die Selbstbeteiligung ist (maximal 5.000 Euro pro Jahr für ambulante und stationäre medizinische Behandlungen), desto geringer ist in der Regel der Versicherungsbeitrag.

Das sollten Sie beachten: Ihre Beiträge steigen im Alter – das liegt an den erhöhten Krankheits- und Verletzungsrisiken.

Die Steigerung der Kosten pro Altersklasse kann beispielhaft so aussehen:

AlterPKV-Beitrag
35 Jahre300 Euro
45 Jahre489 Euro
55 Jahre796 Euro
65 Jahre1.297 Euro
75 Jahre2.112 Euro

Durch Altersrückstellungen können die Beitragssteigerungen teilweise ausgeglichen werden. Dabei werden von Vertragsbeginn an Rückstellungen in den Tarif integriert, die so die höheren Kosten im Alter mitzahlen. Damit Sie dennoch nicht in eine Kostenfalle geraten, ist es ratsam, verschiedene Tarife im Hinblick auf deren Kostenentwicklung genau zu prüfen. Entscheiden Sie sich möglichst früh für einen beitragsstabilen Tarif, denn diese sind oft sinnvoller als solche Tarife, die anfangs sehr günstig zu sein scheinen und dann deutlich teuer werden.

Beitragsrückerstattungen: Reichen Sie mindestens ein Jahr lang keine Rechnungen bei Ihrer privaten Krankenkasse ein, können Sie einen Teil Ihrer bereits gezahlten Beiträge von Ihrer privaten Krankenkasse erstattet bekommen. Die Höhe der Rückerstattung richtet sich nach Ihrem Versicherer, Tarif und danach, wie lange Sie leistungsfrei blieben. In der Regel werden zwischen einem und sechs Monatsbeiträgen erstattet. Zusätzlich bieten einige Versicherer auch dann Erstattungen, wenn Sie Rechnungen gesammelt (ein- bis zweimal im Jahr) einreichen.

Selbstbeteiligung bei der PKV

Die Selbstbeteiligung ist der Anteil an Ihren Krankheitskosten, den Sie selbst tragen – auf der Basis Ihres Versicherungsvertrages mit Ihrer privaten Krankenkasse. Je nach Tarifmodell ist der Selbstbehalt höher, niedriger oder entfällt ganz. Oft können Sie außerdem aus verschiedenen Selbstbeteiligungsmodellen wählen. Grundregel: Je höher Ihre Selbstbeteiligung, desto niedriger ist Ihr Beitrag. Der Selbstbehalt darf die Höhe von 5.000 Euro jährlich nicht überschreiten.

Es gibt verschiedene Arten der Selbstbeteiligung:

  • Absoluter Selbstbehalt: Sie tragen die Kosten für Behandlungen, Medikamente usw. bis zu einem festgelegten Betrag selbst. Erst nach Überschreiten dieser Summe reichen Sie die Kosten bei Ihrer privaten Krankenkasse ein. Diese übernimmt dann die Differenz zwischen Selbstbehalt und Kosten.
  • Prozentualer Selbstbehalt: Sie kommen für einen festgelegten Prozentsatz jeder Rechnung (z.B. 70 Prozent) auf.
    Mischung aus absolutem und prozentualem Selbstbehalt: Sie übernehmen eine prozentuale Selbstbeteiligung bis zu einer vertraglich festgelegten Summe.
  • Selbstbehalt pro Behandlung oder Arzneimittel: Sie beteiligen sich bis zu einer vereinbarten Höchstsumme an allem.

Ausnahmen hiervon sind die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen. Diese werden von vielen privaten Versicherern komplett erstattet – auch, wenn die Selbstbeteiligung schon ausgeschöpft ist.

Private Krankenversicherung für Selbstständige

Selbstständige und Freiberufler können sich privat versichern – hier gibt es keine Versicherungspflichtgrenze. Aber: Anders als Angestellte, zahlen Sie die kompletten Beiträge zur Krankenversicherung selbst. Mit einer privaten Krankenversicherung sichern Sie sich Ihre Versicherungsleistungen, die für die gesamte Vertragslaufzeit garantiert sind. Sie haben also die Wahlfreiheit, welche Leistungen Sie brauchen und welche nicht.

Private Krankenversicherung für Beamte: Beihilfen nutzen

Dank Beihilfen, auf welche die meisten Beamten einen Anspruch haben, beteiligt sich der Staat an Ihren Aufwendungen für Gesundheitskosten. So ist es für Beamte deutlich günstiger, sich privat zu versichern. Die Höhe der Beihilfe für Beamte richtet sich nach dem Bundes- oder Landesrecht. Bundesbeamte erhalten beispielsweise für Ehe- oder Lebenspartner eine Beihilfe von 70 Prozent, für Kinder 80 Prozent. Haben Sie mehrere Kinder, so steigt Ihre eigene Beihilfe auf 70 Prozent – unabhängig von weiterem kindergeldberechtigten Nachwuchs. Länderspezifisch kann es Ausnahmen von dieser Regelung geben, z.B. in Hessen oder Bremen.

Ändert sich die Höhe der Beihilfe, z.B. durch eine Geburt oder Scheidung, muss der Beitragssatz der PKV entsprechend angepasst werden.

Privat versicherte Mütter haben die Möglichkeit, beim Bundesversicherungsamt ein einmaliges Mutterschaftsgeld von bis zu 210 Euro zu beantragen. Zusätzlich zahlt Ihr Arbeitgeber Ihnen Ihr Nettogehalt – abzüglich 13 Euro pro Kalendertag.

Für Beamte in Ausbildung sehen private Versicherer übrigens Anwärtertarife vor, die besonders günstig sind, da Rückstellungen fürs Alter ausbleiben. Werden Sie nach der Ausbildung verbeamtet, wird der Tarif auf eine normale Beihilfeversicherung für Beamte umgestellt – ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Private Krankenversicherung für Lehrer

Bereits während Ihres Referendariats oder als Beamter auf Widerruf sind Sie beihilfeberechtigt und können sich daher besonders günstig privat versichern. Ihr Dienstherr beteiligt sich an Ihren tatsächlichen Gesundheitskosten. Alles darüber hinaus müssen Sie privat absichern. Der Gesetzgeber setzt voraus, dass Sie Ihre Beihilfe ab Berufsbeginn mit einer privaten Krankenversicherung aufstocken und eine Pflegeversicherung nachweisen. Daher ist eine zusätzliche private Krankenversicherung absolut notwendig.

Beitragsbemessungsgrenzen bei der PKV für Angestellte

Liegt Ihr Einkommen über der Grenze zur Beitragsbemessung der gesetzlichen Krankenversicherung, können Sie auch als Angestellter in die PKV wechseln. Weitere Bemessungsgrenzen sind diejenigen zu den gesetzlichen Sozialversicherungen wie Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Für gut verdienende Angestellte lohnt sich oft ein Wechsel in die private Krankenkasse, denn hier zahlen Sie prozentual weniger. Ihr Arbeitgeber bezuschusst Ihre Krankenversicherung mit der Hälfte der Prämien – maximal aus dem Arbeitgeberanteil von 7,3 Prozent und der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze von 4.425 Euro.

Welches PKV-Modell passt zu Ihnen? Lassen Sie sich jetzt individuell von unseren Versicherungsexperten beraten:

Zum VersicherungsCheck