Rechtsschutzversicherung Vergleich 2018-12-03T16:02:06+00:00
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Rechtsschutzversicherung: Vergleich starten und besten Vertrag finden

Rechtsschutzversicherung Vergleich bei wefox
Lesezeit: 16 min

Mit einer Rechtsschutzversicherung können Sie sich vor hohen Kosten bei gerichtlichen oder außergerichtlichen Auseinandersetzungen absichern. Viele Bundesbürger nutzen diesen Versicherungsschutz bereits. So kommt laut Statistik auf jeden vierten Einwohner in Deutschland eine Rechtsschutzpolice, Tendenz steigend. Aufgrund des großen Angebots und der hohen Nachfrage ist es deshalb wichtig, dass Sie mehrere Rechtsschutzversicherungen vergleichen, bevor Sie einen Vertrag abschließen. Hier haben wir alle wichtigen Informationen rund um den Rechtsschutzversicherungsvergleich für Sie zusammengestellt.

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie Rechtsschutzversicherungen vergleichen

Wer Rechtsschutzversicherungen vergleicht, sollte auf diese Aspekte achten:

  • Wartezeiten: In der Regel sehen alle Rechtsschutzversicherungen Wartezeiten vor. In manchen Bereichen des Rechtsschutzes können Wartezeiten aber auch wegfallen. Das gilt zum Beispiel für den Verkehrsrechtsschutz. Prüfen Sie vor dem Abschluss einer Police, wie lange Sie warten müssen, bis Sie die vollen Leistungen der Versicherung in Anspruch nehmen können.
  • Module: Rechtsschutz ist nicht gleich Rechtsschutz. So kann eine Police zum Beispiel aus mehreren Modulen bestehen, die Berufsrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz oder Strafrechtsschutz umfassen. Manche Policen bieten darüber hinaus Rechtsschutz für die ganze Familie oder auch für die Ehepartner. Abhängig von der Modulauswahl sind letztlich die Leistungen und Kosten des Versicherungsvertrags. Achten Sie darauf, welche Leistungen Sie wirklich benötigen und wünschen.
  • Deckungssumme: Die Höhe der Deckung entscheidet darüber, bis zu welchem Geldbetrag Ihr Versicherer Kosten bei Rechtsstreitigkeiten erstatten wird. Eine gängige Empfehlung sind hier mindestens 500.000 Euro, da Anwalts- und Gerichtskosten auf der Basis des Streitwerts gestaffelt werden. Geht es bei der Auseinandersetzung zum Beispiel um Immobilienwerte, können die Kosten für juristische Auseinandersetzungen gerade bei langwierigen Prozessen fünf- oder gar sechsstellige Summen erreichen.
  • Selbstbeteiligung: Eine Selbstbeteiligung ist nicht verpflichtend, doch kann sie die Rechtsschutzversicherungs-Kosten deutlich senken. Prüfen Sie vor allem beim Preisvergleich des Rechtsschutzes, wie hoch jeweils die Selbstbeteiligung der Tarife ist.
  • Tarifvarianten: Versicherungsgesellschaften bieten Rechtsschutztarife in der Regel in verschiedenen Leistungsklassen an. Gängig sind Standard-, Komfort- und Premiumtarife.
  • Basisleistungen: Eine gute Rechtsschutzversicherung sollte immer die Kostenübernahme für Anwalt, Gerichtsverfahren, Zeugen sowie Gutachter und Sachverständige enthalten.
  • Zusatzleistungen: Je mehr Zusatzleistungen eine Rechtsschutzversicherung enthält, desto umfangreicher ist Ihre finanzielle Absicherung bei Rechtsstreitigkeiten. Zu den Zusatzleistungen zählen zum Beispiel die Kostenübernahme bei Mediation, eine kostenlose Erstberatung, kostenlose Anwaltshotlines oder die freie Rechtsanwaltswahl.

Modularer Aufbau ermöglicht Individualisierung

Rechtsschutzversicherungen sind in der Regel modular aufgebaut. Die Versicherungsgesellschaften bieten die Policen mit unterschiedlichen Bausteinen an, mit welchen Versicherte ihren Versicherungsschutz individuell ausgestalten können. Beim Versicherungsvergleich sollten Sie die einzelnen Bausteine auf jeden Fall berücksichtigen. Je nach Versicherer können die Bausteine einzeln oder kombiniert abgeschlossen werden.

Zu den wichtigsten Bausteinen der Rechtsschutzversicherung gehören:

  • Verkehrsrechtsschutz: Dieses Modul schützt Sie bei juristischen Auseinandersetzungen rund um Ihren PKW oder Ihre Krafträder sowie bei jedem Rechtsstreit, der Ihre Teilnahme am Straßenverkehr betrifft. Der Verkehrsrechtsschutz kann auch bei unberechtigten Bußgeldern greifen und Sie vor hohen Kosten oder Punkten in Flensburg bewahren. In der Regel schützt eine Verkehrsrechtsschutzpolice alle Familienmitglieder.
  • Privatrechtsschutz: Dieser Baustein schützt Versicherte bei rechtlichen Auseinandersetzungen im privaten Bereich. Dazu gehören zum Beispiel Vertragsstreitigkeiten mit Online-Händlern oder Dienstleistern. Auch bei Streitfragen mit dem Finanzamt oder Behörden kann der Privatrechtsschutz die Kosten für einen Rechtsbeistand decken. Abhängig vom Umfang dieses Leistungsbausteins kann der Privatrechtsschutz als Strafrechtsschutz auch Anwaltskosten bei fahrlässigen Handlungen übernehmen. Darüber hinaus kann die Police beim Durchsetzen von Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüchen die Gerichts- und Anwaltskosten decken. Möglich ist auch eine Deckung für juristische Unterstützung, wenn Sie Opfer einer Straftat werden (Opferrechtsschutz). Wie der Verkehrsrechtsschutz kann dieses Modul je nach Vertragsgestaltung auch eine ganze Familie absichern.
  • Berufsrechtsschutz: Wer als Arbeitnehmer Probleme mit seinem Arbeitgeber hat, weil jener zum Beispiel das Gehalt nicht zahlt oder unrechtmäßig gekündigt hat, kann den Berufsrechtsschutz in Anspruch nehmen. In der Regel ist diese Police nicht einzeln, sondern nur in Kombination mit einem Privatrechtsschutz möglich. Selbständige müssen nach speziellen Tarifen suchen. Der gängige Berufsrechtsschutz gilt für sie nicht.
  • Wohnrechtsschutz: Dieses Modul sichert sowohl Mieter von Wohnraum als auch Besitzer von selbstgenutztem Wohnraum bei Rechtsstreitigkeiten rund um Wohnung oder Eigenheim ab. Wenn die Police überwiegend auf Mieter ausgerichtet ist, wird auch von „Mietrechtsschutz“ gesprochen.

Über die Basisabsicherung hinaus bieten manche Versicherungsgesellschaften spezielle Policen wie den Internetrechtsschutz an. Damit sind Sie zum Beispiel bei juristischen Auseinandersetzungen abgesichert, wenn Ihr Persönlichkeitsrecht im Internet verletzt wird oder Sie Opfer von Daten- bzw. Identitätsdiebstahl geworden sind.

Welche Rechtsschutzpolice ist wirklich sinnvoll?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist nicht möglich. Sie sollten den Sinn der Police davon abhängig machen, ob Ihnen die Kosten für die Versicherung es wert sind, bei rechtlichen Auseinandersetzungen abgesichert zu sein.

Darüber hinaus sollte der Versicherungsschutz zu Ihren Lebensumständen passen. Haben Sie zum Beispiel kein Auto, werden Sie voraussichtlich keine Verkehrsrechtsschutzversicherung benötigen. Vermieten Sie keine Wohnungen, benötigen Sie auch keine Vermieterrechtsschutzversicherung.

Gerne helfen Ihnen unsere Berater dabei, die perfekte Rechtsschutzversicherung für Sie, Ihre Familie oder Ihre Arbeit zu finden. Nehmen Sie hier direkt Kontakt zu uns auf!

Warum sich ein Rechtsschutz-Vergleich lohnt

Die Rechtsschutzversicherung ist eine im Vergleich zu anderen Policen günstige Möglichkeit, um sich im Schadensfall vor hohen Kosten abzusichern. Auf dem Markt gibt es sehr viele Versicherer, die entsprechende Policen in unterschiedlichen Tarifvarianten anbieten.
Um das bestmögliche Verhältnis aus Preis und Leistung zu erzielen, lohnt sich ein Vergleich immer. Ob es dafür allerdings ausreicht, Rechtsschutzversicherungen online zu vergleichen, hängt von Ihren individuellen Ansprüchen und weiteren Faktoren ab.

So kann es zum Beispiel günstiger sein, eine Rechtsschutzversicherung bei einem Versicherer abzuschließen, wo Sie bereits eine Police haben, als eine neue Versicherung bei einem neuen Anbieter zu nutzen. Denn viele Versicherungsgesellschaften bieten einen Rabatt, wenn Sie weitere Policen bei ihr nutzen.

Ebenso sollten Sie zum Beispiel beim Rechtsschutzversicherungsvergleich berücksichtigen, ob es günstige Familientarife gibt. Selbständige wiederum finden bei Online-Vergleichen häufig keine passenden Kombi-Angebote.

Nutzen Sie die Expertise unserer Versicherungsexperten. Wir können Sie umfassend zu Ihrem Versicherungsschutz beraten und eine günstige sowie leistungsstarke Police für Ihre Anforderungen finden. Hier können Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch anfordern!

Mediation: Was ist das?

Bei vielen Rechtsschutzpolicen wird die Kostenübernahme bei Mediation als Sonderleistung aufgeführt. Bei der Mediation handelt es sich um eine außergerichtliche Einigung der Konfliktparteien. Da die Erfolgsaussichten für eine Einigung bei dieser Form der Verhandlung sehr hoch und die Kosten im Vergleich zur gerichtlichen Auseinandersetzung deutlich geringer sind, schließen Versicherer Mediation gerne in die Deckung mit ein.

Letztlich profitieren auch Sie von dieser Variante, da die außergerichtliche Einigung nicht nur zu schnelleren Ergebnissen führt, sondern auch deutlich weniger administrativen Aufwand erfordert.

Basis-, Komfort- oder Premiumtarif?

Wenn Sie Ihre Rechtsschutzversicherung vergleichen, sollten Sie berücksichtigen, dass Versicherungsgesellschaften in diesem Segment meist mit drei Leistungsklassen arbeiten.

  • Basis-Tarife: Diese Policen bieten den Basisschutz. Das bedeutet, dass Rechtsschutzversicherungen in diesem Fall meist erst leisten, wenn ein Streitfall vor Gericht geht. Mögliche anwaltliche Leistungen oder Beratung vor einem Prozess müssen Versicherte bei Basis-Tarifen meist selbst tragen.
  • Komfort-Tarife: Mit diesen Tarifen erhalten Sie ein gutes Preisleistungsverhältnis und haben die Möglichkeit zur Individualisierung mit weiteren Bausteinen.
  • Premium-Tarife: Diese Policen kosten zwar am meisten, dafür ist deren Leistung besonders umfangreich. Die Deckung umfasst viele Leistungen, die in Komfort- oder Basis-Tarifen nicht enthalten sind.

Die Bezeichnungen Basis, Komfort und Premium für drei Preis-Leistungsklassen können selbstverständlich je nach Versicherungsgesellschaft variieren.

Rechtsschutzversicherungen für Selbständige im Vergleich

Wenn Sie selbständig sind und eine Rechtsschutzversicherung für Ihre Arbeit suchen, sollten Sie beim Vergleich auf diese Bausteine achten:

  • Firmenrechtsschutz: Der Baustein bietet Ihnen als Selbständiger Schutz für Ihre Firma und privat. Abhängig vom Anbieter können Sie den Rechtsschutz auch auf die Arbeit Ihrer Mitarbeiter ausweiten.
  • Arbeitgeberrechtsschutz: Haben Sie Angestellte oder Mitarbeiter, deckt dieser Baustein rechtliche Auseinandersetzungen, die im Zusammenhang mit Ihrer Position als Arbeitgeber stehen.
  • Verkehrsrechtsschutz: Dieser Baustein greift für Ihre privaten Rechtsstreitigkeiten rund um den Straßenverkehr und kann auch auf Ihren Fuhrpark in der Firma ausgeweitet werden.
  • Immobilienrechtsschutz: Wenn Sie diese Leistungen wählen, sind Sie bei juristischen Streits rund um Ihre Gewerberäume, aber auch Ihre private Mietwohnung abgesichert. Optional ist auch ein Vermieterrechtsschutz möglich, wenn Sie als Selbständiger Wohn- oder Gewerberäume vermieten.

Je nach Police können diese Bausteine kombiniert und in unterschiedlichen Leistungsklassen ausgewählt werden. Berücksichtigen Sie unbedingt Ihren tatsächlichen Bedarf, wenn Sie Rechtsschutzversicherungen für Selbständige vergleichen. Denn überflüssige Bausteine können gerade bei Freelancern die Kosten deutlich erhöhen.

Rechtsschutzversicherungen für Hauseigentümer im Vergleich

Ob es der berühmte Streit mit dem Nachbarn um die zu breite Hecke geht oder um Streitigkeiten mit dem Finanzamt, weil die Grundsteuer zu hoch angesetzt wurde, mit der Rechtsschutzversicherung für Hauseigentümer können Sie sich vor hohen Gerichts- oder Anwaltskosten absichern. Beim Vergleich sollten Sie vor allem darauf achten, ob die Deckung nur auf das Inland beschränkt ist und ob auch Kosten für Gutachter übernommen werden.

Neben der Gebäudehaftpflichtversicherung kann der Rechtsschutz für Hauseigentümer sehr sinnvoll sein. Prüfen Sie beim Vergleich übrigens auch, ob günstige Kombitarife mit Verkehrs-, Privat- oder Berufsrechtsschutz möglich sind.

Familienrechtsschutzversicherung-Vergleich

Wer nach einem Familienrechtsschutz sucht, sollte ebenfalls Tarife vergleichen. Hierbei kommt es genau wie beim Single-Rechtsschutz auf die einzelnen Bausteine an. Einmal gewählt hat der Familienrechtsschutz den Vorteil, dass alle Familienmitglieder über nur eine Police versichert sind. Das gilt zum Beispiel für Kinder bis zum 25. Lebensjahr. Sie benötigen keine eigene Rechtsschutzversicherung und können sich die Kosten dafür sparen.

Möchten Sie mehr über Ihre Möglichkeiten mit dem Familienrechtsschutz wissen? Dann können Ihnen unsere Rechtsschutzversicherungsexperten gerne persönlich weiterhelfen. Hier können Sie einen Telefontermin vereinbaren!

Kombipakete nutzen, um Kosten zu sparen
Durch den modularen Aufbau der meisten Rechtsschutztarife können Sie vor allem mit Kombinationen Geld sparen. Achten Sie deshalb beim Versicherungsvergleich auf günstige Kombipakete und vergleichen Sie die jeweiligen Leistungen genau.

Wie geht es nach dem Versicherungsvergleich weiter?

Wenn Sie einen Rechtsschutzversicherung-Vergleich durchgeführt und sich für einen Anbieter entschieden haben, können Sie die Versicherung in der Regel gleich online beantragen.

Haben Sie bereits eine entsprechende Police, sollten Sie die alte Rechtsschutzversicherung kündigen, bevor Sie die neue abschließen. So sorgen Sie für einen durchgehenden Versicherungsschutz. Beachten Sie beim Rechtsschutzversicherung-Wechsel eine mögliche Wartezeit bei der neuen Police.

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