Riester Rente 2018-11-12T15:40:07+00:00

Riester-Rente im Vergleich:
Vorsorge mit staatlicher Förderung.

Schließen Sie noch heute Ihre Riester-Rente ab
und sichern Sie sich staatliche Zulagen!

  • Bis zu 40.000 € Förderung vom Staat
  • Flexibel & günstig bei hoher Variabilität
  • Kein Risiko: lebenslange Rente garantiert
Ihre Zulagen sichern
Riester-Rente im Vergleich: Beraten lassen und staatliche Zulagen sichern!
Home Riester Rente

Es winken großzügige Staats-Zulagen:
Riester Rente vergleichen lohnt sich.

Benannt nach dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Walter Riester, ist die private Form der Altersvorsorge im Jahr 2002 eingeführt worden, um die gesetzliche Rente zu ergänzen. Damals war schon absehbar, dass das Rentenniveau sinken wird.

Für Arbeitnehmer – gerade mit mittlerem oder geringen, aber auch höherem Einkommen – ist die Riester-Rente eine solide Alternative, privat für den Lebensabend vorzusorgen. Bestimmte Voraussetzungen gelten für die gesetzlichen Zulagen während der Ansparphase. Und diese Sonderausgaben kann der Versicherungsnehmer auch steuerlich geltend machen.

Bei Renteneintritt, zahlt die Versicherung bis der Versicherte stirbt. Diese Rente ist einkommensteuerpflichtig. Die Normen für die Zulagen finden Sie §79 des Einkommensteuergesetzes (EStG), für die Steuervorteile in §10a des EStG und für die Vorsorge im Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz.

Riester-Rente: Vergleichen zahlt sich aus.

Die Riester-Rente ist die am besten bezuschusste private Altersvorsorge und ein Vergleich lohnt sich. Das Tolle dabei: Beinahe alle haben Anspruch auf die staatlichen Zulagen! Auch Beamte und ihre Ehepartner können riestern – auch wenn sie selbst nicht förderberechtigt sind.

Besonders sinnvoll für Familien: Für jedes Kind können Sie jährlich bis zu 300 Euro Förderung erhalten. Und sollten Sie in der Ansparphase arbeitslos werden, selbst wenn Sie Hartz IV beziehen, bleibt Ihr Riester-Rente-Vertrag unberührt. Ihre Altersvorsorge ist somit jederzeit sicher.

Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 7. Mai 2013 gelten eingetragene Lebenspartnerschaften der Ehe gegenüber als gleichgestellt. Das bedeutet für gleichgeschlechtliche Paare, die eine Verpartnerung nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz eingegangen sind, das sie wie Ehepartner behandelt werden – auch bei der Riester-Rente. So genießen Sie auch den Hinterbliebenenschutz genauso wie bei Ehepartnern. Eltern in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft erhalten auch die Kinderzulage – allerdings wird diese dem Kindergeldempfänger zugeordnet. Auf Antrag beider Elternteile ist es möglich, die Zulage auch dem anderen Lebenspartner zuzusprechen. Sofern sie nicht dauernd getrennt leben. Gute Gründe also für einen Vergleich der Riester-Rente und deren Anbieter. Lassen Sie sich gleich von unseren Versicherungsexperten beraten und holen Sie das Optimum für Ihren Lebensabend heraus.

Geld-Riester oder Wohn-Riester im Vergleich:
Sie haben die Wahl.

Viele schließen eine Riester-Rentenversicherung ab. Es gibt aber auch andere Alternativen. Seit dem Jahr 2008 gibt es auch gesetzliche Voraussetzungen für eine Förderung von Haus- und Wohnungseigentum. Man unterscheidet daher zwischen Geld-Riester und Wohn-Riester. Diese Förderung soll das Wohnen im Alter erleichtern, weil durch das Eigentum die Mietkosten entfallen.

Geld-Riester sind Sparverträge, die zu Rentenbeginn eine lebenslange Rente auszahlen – in verschiedenen Formen:

  • Riester-Banksparpläne
  • Riester-Investmentfondssparpläne
  • Riester-Rentenversicherungen
  • Riester-Bausparpläne

Hier ist es ratsam, Riester-Rente beziehungsweise die einzelnen Modelle zu vergleichen. Die Auszahlung der Geld-Riester kann folgendermaßen erfolgen:

  • lebenslange Rente
  • Auszahlungssparplan mit Teilkapitalverrentung ab dem 85. Lebensjahr

Wohn-Riester im Vergleich:
Mit Eigentum fürs Alter vorsorgen.

Um fürs Rentenalter vorzusorgen, gibt es die Möglichkeit, selbst genutzten Wohnraum (Haus oder Wohnung) zu finanzieren.

Folgende Optionen für den Vergleich von Wohn-Riester haben Sie:

  • Riester Bauspardarlehen
  • Riester-Kombifinanzierungen
  • Riester-Bauspardarlehen
  • Volle oder partielle Kapitalentnahme aus bestehen Geld-Riesterverträgen

Dabei ist es wichtig, zu überlegen, welche Produktart Sie für Ihre Vorsorge und beim Riester-Rente-Vergleich zu wählen. Das ist abhängig von Ihrer Risikobereitschaft, den Renditemöglichkeiten sowie den anfallenden Kosten für diese Darlehen.

Riester-Vorsorge hat ganz klar Vor- und Nachteile. Beachten Sie daher am besten folgende Punkte und vergleichen sie Anbieter für die Riester Rente.

Achten Sie auch Verträge mit geringen Kosten. Sonst gehen Ihre staatlichen Zulagen für die Administration drauf. Vergleichen Sie die Riester Rente, die Anbieter und deren Leistungen:

  • Bei Riester-Rentenversicherungen auf die ausgewiesene Garantie
  • Bei Riester-Gelddarlehen durch Banken auf die zu erwartende Ertragsrendite
  • Bei Riester-Fondssparplänen ist es oft üblich, dass nach 5 Jahren Laufzeit erst die Ansparphase beginnt, weil Sie vorher die Kosten für Ausgabe und Abschluss gedeckt werden müssen.
  • Bei Riester-Bausparplänen sollten Sie die Absicht haben, mittelfristig eine Immobilie zu kaufen.

Die Vor- und Nachteile:
Riester-Verträge im direkten Vergleich.

Spielen Sie mit dem Gedanken, sich mit einer Riester-Rente fürs Alter abzusichern? Dann ist es wichtig, die Riester Rente-Verträge der unterschiedlichen Versicherer und deren Konditionen zu vergleichen. Nur so haben Sie am Ende auch die Garantie, dass Sie bis zum Lebensende auch eine Zusatzrente zur gesetzlichen Altersrente erhalten.

Seit der Absenkung der Rentenniveaus im Jahr 2002, hat sich die Rentenlücke noch weiter vergrößert. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen dringend, sich zusätzlich für Ihren Ruhestand abzusichern.

Riester-Rente vergleichen:
Wieviel Sie ansparen sollten.

Zu den Voraussetzungen der Riester-Rente gehören eigene Sparleistungen. Es wird hierbei zwischen Mindesteigen- und Gesamtsparbeitrag unterschieden.

Gesamtsparbeitrag:
Damit Ihnen nicht die staatlichen Zulagen gekürzt werden, sollte Ihr Sparbetrag mindestens 4 Prozent Ihres vorjährigen Bruttojahreseinkommens betragen – bei 2.100 Euro mindestens 60 Euro pro Jahr, der sogenannte Sockelbetrag.

Mindesteigenbeitrag:
Die Zulage werden vom errechneten Gesamtsparbeitrag abgezogen. Der ermittelte Mindesteigenbeitrag muss angespart werden, da sonst die Zulagen gekürzt werden. Sparen Sie Geld unterhalb des Mindesteigenbeitrags, so kürzt der Staat Ihre Zulagen im Verhältnis Ihrer Zahlung.

Hinweis:
2018 wurde die Riester-Grundzulage auf 175 Euro erhöht.

Es gibt keine Zulage, zahlen Sie nach Abzug der Zulagen nicht den Mindestbeitrag bzw. Sockelbetrag von 60 Euro jährlich – auch, wenn Sie förderberechtigt sind. Sie sind quasi gezwungen, mindestens 60 Euro zu sparen. Ihnen werden auch Gelder gekürzt, wenn sich etwas in Ihrem Familien-, Arbeits- oder Einkommensverhältnissen verändern sollte. Checken Sie also am Jahresende immer, ob Ihr Eigenbeitrag für das kommende Jahr ausreicht. Die Höhe Ihrer Beiträge können Sie ganz leicht in Ihrer Lohn- oder Gehaltsabrechnung überprüfen. Stellen Sie fest, dass er zu niedrig ist, passen Sie Ihren Beitrag an, um keine staatlichen Zuschüsse zu verpassen.

Der Riester-Rente Vergleich:
Geringverdiener, Singles und Familien können profitieren.

Lohnenswerte Zulagen erhalten Familien mit Kindern, die einkommensunabhängig Anspruch auf diese erhalten. Sind Ihre Kinder vor 2008 geboren, erhalten Sie 678 Euro Zulage, sind die Kinder ab 2008 geboren, so liegt Ihr Anspruch sogar bei 908 Euro. Ihr eigener Sparbetrag mindert sich natürlich. Zu überlegen ist dann, ob nur ein Elternteil einen Vertrag zu Riester-Rente abschließt, damit alle Zulagen in diesen fließen können.

Geringverdiener ohne Kinder erhalten Zulagen. Durch das geringe Einkommen ist auch der Mindesteigenbeitrag niedrig: 175 Euro Grundzulage erhalten Sie definitiv.

Sind Sie allerdings dauerhaft geringfügig beschäftigt, werden Sie im Ruhestand nur eine kleine Rente erhalten. Unter Umständen liegt diese sogar unter der Grundsicherung, also unter Hartz IV-Niveau. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) ermöglicht eine Förderung durch einen Freibetrag, der für die betriebliche und die private Altersvorsorge gilt – seit 2008. Erfüllen Sie die Voraussetzungen, wird Ihnen die Hälfte des Regelbedarfs für Alleinstehende im Alter nicht auf die Grundsicherung angerechnet – für das Jahr 2018 sind das 208 Euro.

Auch gutverdienende Singles können sich auf Zulagen freuen. Zahlen Sie den höchsten Grenzsteuersatz, so ist Ihr Steuervorteil durch den Abzug von Sonderausgaben recht hoch – bis maximal 2.100 Euro pro Jahr.

Riester-Rente im Vergleich:
Wann Sie förderberechtigt sind.

Diese Personengruppen sind berechtigt, unmittelbar Förderzulagen bzw. Grundzulagen für vom Start zu erhalten:

  • Rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer, Beamte, Richter, Amtsträger sowie freiwillig Wehrdienstleistende oder Personen im Bundesfreiwilligendienst
  • ALG I und ALG II-Empfänger, Krankengeldbezieher, vollständig Erwerbsgeminderte oder Dienstunfähige, Vorruhestandsgeld-Bezieher und Versicherte bei der Künstlersozialkasse.
  • Personen, die Angehörige nicht erwerbsmäßig pflegen
  • Minijobber, die selbst Versicherungsbeiträge einzahlen
  • Erziehungsberechtigte, die ein Kind bis einschließlich des 3. Lebensjahres des Kindes erziehen

Mittelbar Förderberechtigte

Personengruppen, die mittelbar Zulage vom Staat erhalten:

  • Ehepartner und eingetragene Partner von unmittelbar Zulagenberechtigten – sofern sie nicht selbst förderberechtigt sind
  • Personen, die einen eigenen Sparvertrag abschließen – nur wenn, der Partner einen Riester-Vertrag hat, der auch selbst gezahlt wird
  • Personen, die selbst 60 Euro Mindestbeitrag jährlich sparen

Nicht Förderberechtigte

Diese Personengruppen sind von der Förderung durch den Staat ausgeschlossen:

  • Von der Rentenversicherungspflicht befreite Selbstständige
  • Pflichtversicherte der berufsständigen Versorgung (Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Architekten)
  • Rentenbezieher ohne rentenversicherungspflichtige Beschäftigung
  • Minijobber
  • Studenten ohne rentenversicherungspflichtige Tätigkeit

Unter bestimmten Voraussetzungen können nicht Förderberechtigte über den Weg der mittelbaren Förderberechtigung an eigene Verträge kommen. Sprechen Sie dazu am besten mit unseren Versicherungsexperten.

Riester-Rente clever vergleichen:
So sichern Sie sich Ihre Zulagen.

Die Zulagen werden in der Regel nicht automatisch auf den Riester-Vertrag überwiesen. Sie als Sparer beantragen diese vielmehr bis zum Ende des jeweiligen 2. Kalenderjahres nach dem Beitragsjahr mittels Zulagenantrag. Dieser muss ausgefüllt und unterzeichnet zurückgesandt werden. Erst dann erhalten Sie die Zulagen für Ihren Riester-Sparvertrag.

Problem dabei ist, dass viele Förderberechtigte in den vergangenen Jahren, vergessen haben diese zu beantragen und so leer ausgingen.

Unser Tipp:
Geben Sie Ihrem Anbieter eine Vollmacht bis auf Widerruf, auch Dauerzulagenantrag genannt. So verpassen Sie keine Zulagen. Achten Sie darauf, dass Sie Änderungen Ihrer familiären Situation umgehend Ihrem Anbieter mitteilen.

Riesterrente:
Schädliche Verwendung.

Klingt kompliziert und nach Versicherungsfachchinesisch. Hier geht es darum, dass eine vorzeitige Rückzahlung Ihres angesparten Kapitals – in der Ansparphase sowie der Auszahlungsphase – als eine schädliche Verwendung angesehen wird. Sollten Sie dies in Anspruch nehmen, kann es dazu kommen, dass Sie alle Fördergelder zurückzahlen müssen – die Zulagen und die Steuerersparnisse. Zudem sind Ihre Erträge steuerpflichtig.

Als eine schädliche Verwendung gelten:

  • die Kündigung Ihres Geldriestervertrages und die Auszahlung des Kapitals.
    Dabei gilt die Kündigung Ihres Vertrages mit Übertragung auf einen anderen Riester-Vertrag allerdings nicht als eine schädliche Verwendung. Das gilt auch für ruhende Verträge, bei denen das Kapital unberührt bleibt.
  • der Tod des Förderberechtigten während der Ansparphase.
    Kommt es zum Todesfall, so kann nur der Ehepartner das vorhandene Kapital erben – ohne nachteilige Folgen für die bis dato bezogenen Zulagen und Steuervorteile. Allerdings muss der Ehepartner das Kapital in einen Riestervertrag einzahlen, der auf seinen eigenen Namen läuft.

Riester-Rente gezielt vergleichen:
Ihre Möglichkeiten, Geld zu sparen.

Ohne gesetzliche Vorschriften geht es auch bei Riester nicht. Bei den Normen in diesem Kontext spricht man im Allgemeinen von der Zertifizierung.

So geht Geldriester:

Geldanlagen, die im Alter als Monatsrente ausgezahlt werden, bezeichnet man als Geldriester. Die unterschiedlichen Anlageformen sind hierbei Riester-Banksparpläne, Riester-Rentenversicherungen, Riester-Investmentfondssparpläne sowie Riester-Bausparverträge – jedenfalls in der Ansparphase.

Und das sind die Bedingungen bis zur Auszahlung:

  • Lebenslanger Vertrag und geschlechtsunabhängig berechnete Leistung
  • Frühestmögliche Auszahlung darf nicht vor dem 62. Lebensjahr erfolgen
  • Für Riesterverträge vor 2012 gilt das 60. Lebensjahr
  • Ergänzender Schutz ist möglich – zum Beispiel verminderte oder volle Dienstunfähigkeit
  • Zusätzliche Absicherung Hinterbliebener ist möglich – der Beitrag dafür darf nur 20 Prozent der Gesamtsparleistung betragen (Verträge bis 2013 nur 5 Prozent)
  • Abschluss- und Vertriebskosten müssen auf fünf Jahre gleichmäßig verteilt sein
  • Bei Einsetzen der Auszahlungsphase muss mindestens das eingezahlte Kapital aus Eigenbeiträgen und Zulagen für die Rentenauszahlung verfügbar sein – die so genannte Beitragsgarantie

Ansparer können bis zu Beginn der Auszahlung:

  • den Vertrag ruhen lassen
  • ihren Vertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Quartals kündigen und das Kapital auf einen anderen Vertrag übertragen – der Vertrag muss auf den eigenen Namen laufen
  • das Kapital für den Erwerb einer selbst genutzten Immobilie verwenden mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Quartals

Möchten Sie Ihren Vertrag wechseln, so darf Ihr Anbieter maximal 150 Euro für die Übertragung verlangen. Ihrem neuen Anbieter ist nur gestattet, bei den Abschluss- und Vertriebskosten höchstens die Hälfte des übertragenen Kapitals geltend zu machen.
Diese Regelung gilt seit 1. Januar 2014 und ist Bedingung für die neue Zertifizierung aller Riesterverträge – inklusive bestehender Verträge.

Die Auszahlung läuft so:

  • in Form einer lebenslangen Leibrente
  • im Rahmen eines Auszahlungsplans mit einer Teilkapitalverrentung im Anschluss –spätestens ab dem 85. Lebensjahr
  • gleichbleibende oder steigende Leistungen während der gesamten Auszahlungsphase
  • bis zu 30 Prozent des zur Verfügung stehenden Kapitals, zu Beginn der Auszahlung, kann einmalig ausgezahlt werden – ohne nachteilige Auswirkungen auf die Förderung

So geht Wohnriester:

In der Auszahlungsphase bildet diese Anlageform die ersparte Miete als vergleichbare Geldleistung. Die Immobilie ersetzt somit die Rentenauszahlung. Es gibt auch weitere Formen wie die Riester-Annuitätendarlehen oder Riester-Kombifinanzierungen.

Riester-Bausparverträge zählen nur dann zu Wohnriester, sofern das Bauspardarlehen auch in Anspruch genommen wird.

Die Kriterien sind:

  • Das Darlehen darf ausschließlich für eine Wohnung zur Selbstnutzung verwendet werden Laut Gesetz eine eigene Wohnung in einem eigenen Haus, eine Eigentumswohnung oder eine Genossenschaftswohnung in einer eingetragenen Genossenschaft
  • Nicht förderberechtigt sind die Modernisierung von Haus oder Wohnung – unter besonderen Voraussetzungen aber der Umbau für eine Barrierefreiheit
  • Gleichmäßige Verteilung der Abschluss- und Vertriebskosten auf die ersten fünf Jahre – sofern sie nicht als prozentualer Anteil der Beiträge/Tilgungsleistungen abgezogen werden
  • Die Tilgung des Darlehens muss bis spätestens zum 68. Lebensjahr des Darlehensnehmers abgeschlossen sein

Neue Zertifizierungskriterien:
Seit dem 1. Januar 2014.

Verträge vor dem 1. Januar 2014 haben keinerlei Nachteile! Neue Verträge müssen seit diesem Datum neue Kriterien erfüllen. Der Anbieter unterliegt hier Informationspflichten und muss seinen Kunden ein Produktinformationsblatt und Hinweise zu Beginn der Auszahlungsphase zukommen lassen. Entdecken Sie Fehler in diesen Informationsblättern, können Sie innerhalb von 2 Jahren vom Vertrag zurücktreten. Darüber hinaus werden die zulässigen Kosten für neu zertifizierte Verträge vom Gesetzgeber vorgegeben.

Die Vorgaben sehen folgendermaßen aus:

Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten: monatlich oder jährlich festgelegter Betrag oder Prozentanteil des Darlehens oder gebildeten Kapitals
Anlagekosten: in bestimmten Fällen zu zahlen – zum Beispiel bei Kapitalentnahme oder Vertragskündigung

Im Todesfall:
Was passiert, wenn Sie vorzeitig sterben?

Die gute Nachricht in diesem traurigen Fall: Es geht kein eingezahltes Geld verloren. Versterben Sie vor Rentenbeginn, so erhalten Ihre Hinterbliebenen das angesparte Vorsorgeguthaben – inklusive Überschüssen. Allerdings wird Ihnen die erhaltene Förderung abgezogen. Das Gesetz schreibt vor, dass Zulagen und Steuervorteile an die zentrale Zulagenstelle zurückgezahlt werden müssen.

Ausnahmen

Wird das Guthaben auf einen bestehenden oder neuen Riester-Vertrag übertragen, an den Ehepartner bzw. eingetragene Lebenspartner, so entfällt die Rückzahlungspflicht für die staatlichen Zulagen.

Alternative

Das angesparte Guthaben kann auch in eine lebenslange Sofortrente für den Ehepartner oder eingetragenen Lebenspartner oder eine zeitlich limitierte Rente für ein kindergeldberechtigtes Kind umgestellt werden. Die Auszahlung der Rente endet dann mit Ablauf des Anspruches auf Kindergeld.

Versterben Sie nach Rentenbeginn, so können Sie vertraglich, als Vorsorge, eine Rentengarantiezeit vereinbaren. Dann wird der Barwert der ausstehenden Rente der Garantiezeit an Ihre Hinterbliebenen ausgezahlt – abzüglich der erhaltenen Förderungen. Die Rückzahlungsverpflichtung entfällt, sobald die Leistung auf einen Riestervertrag Ihres Ehepartners oder eingetragenen Lebenspartners übertragen wird.